> > > > Western Digital bringt NVMe-SSD Skyhawk für Cloud-Server

Western Digital bringt NVMe-SSD Skyhawk für Cloud-Server

Veröffentlicht am: von

wd logo 2012Western Digital hat unter der Marke SanDisk zwei neue SSD-Baureihen vorgestellt. Die aus der Skyhawk- und Skyhawk-Ultra-Serie kommenden Geräte sind speziell für den Einsatz in Cloud-Servern entwickelt worden. Laut Hersteller zeichnen sie sich durch eine hohe Leistung bei gleichzeitig kosteneffizientem Speicher aus. Details zu den genutzten Bauteilen hat das Unternehmen in seiner Vorstellung allerdings nicht verraten.

Western Digital spricht lediglich von einem PCIe-Gen-3-SSD-Controller, womit nicht auf den Hersteller hinter diesem geschlossen werden kann. Beim verbauten Speicher nutzt die Skyhawk-Serie einen MLC-Speicher aus dem 15-nm-Prozess. Die maximale Kapazität wird bei der Skyhawk-Serie mit 3,84 TB und bei der Skyhawk-Ultra-Baureihe mit 3,2 TB angegeben.

Laut Datenblatt erreichen die Laufwerke eine Transferrate von bis zu 1.200 MB/s beim Schreiben, wohingegen mit maximal 1.700 MB/s gelesen werden kann. Um die hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, nutzt Western Digital das NVMe-Protokoll. Diese Werte gelten allerdings lediglich für die Skyhawk-Ultra-Serie. Die etwas langsamere Skyhawk-Serie arbeitet mit maximal 1.170 respektive 1.500 MB/s. Bei zufälligen 4K-Zurgiffen sind bis zu 250.000 IOPS lesend und 83.000 IOPS schreibend möglich.

wd skyhawk ssd

Bei der Haltbarkeit spricht der Hersteller von 0,6 Drive Writes Per Day (DWPD) für die Ultra-Version, während die Standard-Variante 0,5 DWPD erreichen soll. In einem Zeitraum von fünf Jahren können die Laufwerke damit 0,6 respektive 0,5 Mal pro Tag komplett beschrieben werden, ohne das es zu einem Defekt kommen dürfte.

Die Auslieferung ist laut Western Digital für das zweite Quartal geplant. 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 06.05.2016
Braunschweig
Oberbootsmann
Beiträge: 927
Der letzte Teil ("In einem Zeitraum von fünf Jahren können die Laufwerke damit 0,6 respektive 0,5 Mal komplett beschrieben werden, ohne das es zu einem Defekt kommen dürfte.") klingt irgendwie falsch.

Müsste es nicht 1095 bzw. 912 mal vollgeschrieben heißen?
#2
customavatars/avatar203994_1.gif
Registriert seit: 09.03.2014
52353 Düren
Kapitänleutnant
Beiträge: 1989
Das ist auch interessant:

Zitat
Laut Datenblatt erreichen die Laufwerke eine Transferrate von bis zu 1.200 MB/s beim Schreiben, wohingegen mit maximal 1.700 MB/s geschrieben werden kann.


Preisfrage: Wo kommt lesen hin?
#3
Registriert seit: 15.03.2008

Matrose
Beiträge: 8
Zitat MicroCane;25294339
Der letzte Teil ("In einem Zeitraum von fünf Jahren können die Laufwerke damit 0,6 respektive 0,5 Mal komplett beschrieben werden, ohne das es zu einem Defekt kommen dürfte.") klingt irgendwie falsch.

Müsste es nicht 1095 bzw. 912 mal vollgeschrieben heißen?


Müsste es nicht auch "..dass..." heißen?
#4
Registriert seit: 25.03.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 319
Würde sich bestimmt auch gut als Spielestorage funktionieren ;)

Frage mich nur warum das ding wie Seagates Surveillance Platten heißt ;p
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16697
Also Storage für Spiele gibt es schnellere PCIe SSDs die auch noch günstiger sind.
Zitat
Um die hohen Geschwindigkeiten zu erreichen, nutzt Western Digital das NVMe-Protokoll.
Das NVMe Protokoll hilft um hohe IOPS zu erzielen, aber die hohen Geschwindigkeit kommen von der entsprechenden PCIe Anbindung, hohe seq. Transferraten können bei PCIe SSDs auch mit dem AHCI Protokoll erzielt werden.
#6
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1064
Zitat Holt;25295766
Also Storage für Spiele gibt es schnellere PCIe SSDs die auch noch günstiger sind. Das NVMe Protokoll hilft um hohe IOPS zu erzielen, aber die hohen Geschwindigkeit kommen von der entsprechenden PCIe Anbindung, hohe seq. Transferraten können bei PCIe SSDs auch mit dem AHCI Protokoll erzielt werden.


ist bei nvme nicht auch die Latenz geringer ? -> viele kleine Dateien -> schneller
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16697
Ja die Latenz ist geringer, vor allem aber sind mehr IOPS möglich, weil viel mehr parallele Befehle möglich sind, bei AHCI sind es maximal 32 und bei NVMe sind zumindest theoretisch 64k Queues zu je 64k Befehlen möglich.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]