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Toshiba stellt die High-End-SSD OCZ RD400 mit NVMe-Interface vor

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ocz2016Für Gamer und Enthusiasten möchte Toshiba mit dem OCZ RD400 getauften Laufwerk eine neue High-End-SSD am Markt platzieren. Die OCZ RD400 setzt dabei auf das NVMe-Interface und verspricht so im Vergleich zum betagten AHCI-Interface eine höhere Performance, indem insbesondere die Latenz reduziert wird.

Die Toshiba OCZ RD400 SSD steht damit in direkter Konkurrenz zur Intel SSD 750 Series (Test) und zur Samsung SSD 950 PRO (Test), beides ebenfalls NVMe-Laufwerke. Wie diese besitzt auch die OCZ RD400 ein PCI-Express-Interface der dritten Generation mit vier Lanes, was eine theoretische Datenübertragungsrate von 3.938 MB/s ermöglicht. In der Praxis soll die RD400 laut Hersteller bis zu 2.600 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben erreichen. Die IOPS werden mit bis zu 210.000 beim Lesen und 140.000 beim Schreiben angegeben.

RD400 aic angled

Die OCZ RD400 ist Toshibas erste NVMe-SSD für Consumer, gleichzeitig soll sie das erste NVMe-Laufwerk mit bis zu einem Terabyte Speicher im M.2-Format sein. Die Samsung SSD 950 PRO ist zurzeit mit maximal 512 GB Speicherkapazität verfügbar, die Intel SSD 750 gibt es zwar mit bis zu 1,2 TB Speicherkapazität, jedoch nicht als M.2-Laufwerk, sondern nur als „echte“ Erweiterungskarte. Wessen System kein M.2-Steckplatz bietet, der kann die RD400 auch direkt zusammen mit einer passenden Erweiterungskarte als Adapter kaufen.

Da Toshiba eine eigene Produktion für Flash-Speicher besitzt, ist es selbstverständlich, dass dieser Speicher auch auf der OCZ RD400 zum Einsatz kommt. Genauer gesagt handelt es sich um in 15 nm gefertigten Speicher, der zwei Bit pro Zelle speichert (MLC). Zum Controller schweigt sich Toshiba derzeit noch aus und betont lediglich, dass auch dieser von Toshiba stammt.

RD400 front

Auch die OCZ RD400 ist Teil des sogenannten Advanced Warranty Program, worunter Toshiba Garantiebedingungen versteht, die besonders kundenfreundlich sein sollen. Über den kompletten Garantiezeitraum von fünf Jahren erhält man von Toshiba im Fall eines defekten Produkts im Vorabtausch einen Ersatz und kann das defekte Produkt kostenfrei einsenden.

Die Toshiba OCZ RD400 kommt ab heute zu folgenden Preisen (UVP) in den Handel:

Preise der Toshiba OCZ RD400 (UVP)
 M.2M.2 + Adapter
128 GB 119 Euro 139 Euro
256 GB 179 Euro 204 Euro
512 GB 333 Euro 355 Euro
1 TB 769 Euro 794 Euro


Einen Test der Toshiba OCZ RD400 werden wir in Kürze veröffentlichen.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitän zur See
Beiträge: 3218
OCZ jagt mir immer noch einen Schauer über den Rücken, warte aber gerne auf die Beta Tester Wertungen ab, in einem halben Jahr kann ich dann ein Resümee herauslesen.
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 15704
Praktisch sind an PCIe 3.0 x4 so 3200MB/s machbar und der Controller ist ein Phison E7 mit Toshiba Label, soviel zu: "Zum Controller schweigt sich Toshiba derzeit noch aus und betont lediglich, dass auch dieser von Toshiba stammt." Der E7 gibt es auch auf der Zotac Sonix die schon mehrfach reviewed wurde und die RD400 ist auch nichts weiter als die Retail Version z.B. von der Toshiba XG3 zu der es bei tomshardware, tweaktown und thessdreview schon Reviews gibt. Die scheint nicht schlecht zu sein, die 950 Pro kann sie aber wohl nicht vom Tron stoßen und mit der SM961 dürfte Samsung noch mal einen drauflegen können, es fehlt nun nur noch eine Retail Version davon.

AMD Fans dürfen sich vermutlich demnächst dann auf eine R9 Version der gleichen SSD freuen, denn AMD will auch eine M.2 PCIe bringen.
#3
Registriert seit: 06.06.2009
Westküste Geiseltalsee
Stabsgefreiter
Beiträge: 295
Der Preis für die 512 GB-Variante + Adapter kommt mir aber etwas hoch vor. Ist das ein Tippfehler?
#4
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9221
Der Adapter ist doch immer der selbe... warum kostet dieser bei der 128GB Version nur 20,-€ und bei der 512GB Version weit über 200,-€? O.o
#5
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3745
Lest ihr eigentlich mal die Artikel VOR Release?
Sorry, doof Frage, denn der Beweis ist ja Online - NEIN.
222 € für den Adapter bzw. +66% des SSD-Preises für den Adapter.
Sowas zu veröffentlichen ist echt nur noch peinlich.
Genau so peinlich wie die "weit unter 600 €"-Forumulierung wo der Endpreis 596 € war.
#6
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Registriert seit: 13.08.2008
Bielefeld
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 437
Ob der Adapter auch für Samsung M.2 funktionieren würde ?
#7
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10086
Zitat Snake7;24599740
Lest ihr eigentlich mal die Artikel VOR Release?
Sorry, doof Frage, denn der Beweis ist ja Online - NEIN.
222 € für den Adapter bzw. +66% des SSD-Preises für den Adapter.
Sowas zu veröffentlichen ist echt nur noch peinlich.

Leider sind auch die Redakteure bei Hardwareluxx nicht mit der Gabe gesegnet, stets fehlerfrei zu arbeiten. Trotzdem danke für deinen freundlichen Hinweis, der Fehler wurde korrigiert.
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