> > > > Die Z-Drive 6000-Serie - OCZ springt auf den NVMe-Zug auf

Die Z-Drive 6000-Serie - OCZ springt auf den NVMe-Zug auf

Veröffentlicht am: von

ocz 2014

Der NVMe-Standard ist die logische Zukunft für den Zugriff auf PCI Express-SSDs. Als erstes NVMe-Produkt haben wir die Intel SSD 750 getestet. Auch Samsungs SM951 gibts es in einer NMVe-Variante, wir haben aber die konventionelle AHCI-Variante getestet. Als weiteres Storage-Schwergewicht springt jetzt OCZ auf den NVMe-Zug auf.

Die meisten Consumer-SSDs werden nach wie vor über S-ATA angebunden. Diese Schnittstelle wurde ursprünglich aber für klassische Festplatten entwickelt und wird SSDs mit steigender Leistung immer weniger gerecht. Eine naheliegende Alternative ist die Anbindung über PCI Express. Auch hier bremst aber ein alter Standard - auch AHCI entstammt der HDD-Ära. NVMe wurde hingegen speziell für die Nutzung mit SSDs entwickelt. Allerdings unterstützen längst nicht alle aktuellen Mainboards diesen Standard. Mit der Z-Drive 6000-Serie wächst jetzt aber zumindest die Auswahl an NMVe-Storagelösungen weiter an. OCZ hat mit den PCIe-SSDs allerdings weniger den typischen Heimanwender als vielmehr Enterprise-Nutzer im Visier. Sie sollen bestens für den High-Performance-Einsatz gerüstet sein. Die Serie trennt sich in drei Produktlinien auf.

Die Z-Drive 6000 SFF-Serie umfasst 2,5-Zoll-Laufwerke für leseintensive Anwendungen mit 800 GB, 1,6 und 3,2 TB Kapazität. Es wird eine Leserate von bis zu 2.900 MB/s erreicht, die sequentielle Schreibrate liegt hingegen bei bis zu 1.900 MB/s. Die Z-Drive 6300 SFF-Serie ist auf einen gemischten Workload ausgelegt. Ebenfalls als 2,5-Zoll-Laufwerk ausgelegt, gibt es sie nicht nur in den Kapazitäten der Z-Drive 6000 SFF-Serie, sondern auch noch ein 6,4 TB-Modell. Die maximale Leserate liegt ebenfalls bei 2.900 MB/s, die maximale Schreibrate fällt mit 1.400 MB/s aber etwas niedriger aus. Diese beiden Produktlinien sollen noch im zweiten Quartal 2015 verfügbar werden. Als HHHL-Erweiterungskarte wird die Z-Drive 6300 AIC-Serie gestaltet, diese Produktlinie soll aber erst in der zweiten Jahreshälfte in den Handel kommen. 

alles

Die Z-Drive 6000-Serie unterstützt Dual-Port-Anbindung, zwei Systeme können dabei auf ein Laufwerk zugreifen. Auch Hot-Swapping wird unterstützt. OCZ ist von NVMe überzeugt und hebt die Vorteile gerade auch für die Enterprise-Nutzung hervor. Die eigenen NVMe-Produkte sollen nicht nur überzeugen, sondern OCZ möglichst auch zur Markführerschaft verhelfen. Für die meisten Heimnutzer ist die Z-Drive 6000-Serie aber aktuell nur eine Randnotiz wert.   



Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16680
Gegen Intel und Samsung ist OCZ aber nun wirklich kein Storage-Schwergewicht, sondern ein Fliegengewicht. Der Controller scheint übrigens der PMC PM8062 NVMe 1016 zu sein.
#2
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2369
Seit OCZ zu Toshiba gehört, würde ich die schon als Storage-Schwergewicht beschreiben ;)
#3
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
Zitat Redphil;23500997
OCZ ist von NVMe überzeugt und hebt die Vorteile gerade auch für die Enterprise-Nutzung hervor.


Angeblich soll NVMe in Laptops ja auch Strom sparen helfen.
Abgesehen davon hat der Privatanwender nichts von NVMe, denn wann bekommt der außerhalb von Benchmarks jemals die 32-Befehls-Queue gefüllt?
Insbesondere wenn man bedenkt, wie schnell bspw. so eine Samsung SM951 in AHCI-Version die Befehle wegarbeitet, egal ob dabei große Datenblöcke bewegt werden sollen oder ganze Haufen von kleinen Datensätzen...

Seine Vorteile kann NVMe nicht "gerade auch" im Serverbereich ausspielen, sondern "fast ausschließlich".
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16680
pescA, OCZ und Tochiba sind ja nicht so integriert wie Crucial und Micron, die SSDs von OCZ und Toshiba sind ganze andere Modelle mit anderen Controllern. Toshiba ist sicher eine Schwergewicht im Speicherbereich, aber OCZ eben deswegen nicht automatisch auch. Sonst wären Smart und Mini ja auch ein große Autohersteller nur weil sie zu Daimler und BMW gehören oder Bugatti und Ferrari Massenhersteller, nur weil sie zu VW bzw. Fiat gehören.

SmalM, ja NVMe kann Energie sparen, aber es geht hier um Enterprise SSDs und da spielt das keine wirkliche Rolle. Aber Heimanwender haben schon was von NVMe, die Latenz sinkt ja auch.
#5
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
@pescA
Marktanteile Ende 2014 (die letzten Zahlen für OCZ):
33,3% Samsung
20,3% SanDisk
9,1% Intel
8,9% Kingston
7,6% Lite-On
6,3% Micron
4,2% Toshiba
2,6% SK Hynix
0,8% HGST
0,4% OCZ

OCZ + Toshiba schaffen es allerhöchstens in die Leichtgewichtsklasse...

@Holt
Ich bin gespannt auf einen Test SM951 AHCI gegen SM951 NVMe, ob in einem normalen Desktop da wirklich merklich mehr rüberkommt. Auf dem Papier sind die Unterschiede bei den IOPS ja sehr groß!


Edit: Verflixt, das Forum kann keine geschützen Leerzeichen!
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]