> > > > Samsung zeigt 128 GB UFS-Speicher für Smartphones und Tablets

Samsung zeigt 128 GB UFS-Speicher für Smartphones und Tablets

Veröffentlicht am: von

samsung 2013Erst vor wenigen Wochen hat Samsung einen der nächsten Standards für den Speicher in Smartphones und Tablets namens eMMC 5.1 vorgestellt. Über Jahre hinweg war und ist der Massenspeicher einer der limitierenden Faktoren innerhalb einer Smartphone- und Tablet-Hardware. eMMC 5.1 ist ein weiterer Schritt in die Richtung einer Beschleunigung, schließlich reden wir hier inzwischen von sequentiellen Leseraten von 250 MB pro Sekunde und auch das Schreiben von Daten soll mit 125 MB pro Sekunde deutlich schneller werden. 11.000 bis 13.000 IOPS sind für einen mobilen Speicher auch keine schlechten Werte, allerdings wird dieser zunehmend von SSDs und deren Controllern abgehängt.

Um diesem Trend entgegen zu wirken, entwickeln Unternehmen wie Toshiba, Qualcomm und Samsung seit einigen Jahren an UFS (Universal Flash Storage). Im Gegensatz zu eMMC arbeitet UFS mit einem seriellen Interface, was eine gleichzeitige Übertragung von Daten in beide Richtungen ermöglicht. Im Vergleich zum nur 8 Bit breiten Interface bei eMMC 5.1 sollen doppelt bis vierfach so hohe Bandbreiten möglich sein. Samsung hält sich mit konkreten Zahlen aber noch zurück und spricht nur von Abhängigkeiten bei der Implementation von UFS. Gleichzeitig soll UFS die Leistungsaufnahme für den Speicher um bis zu 50 Prozent reduzieren. Derzeit ist es aber schwer abzuschätzen, welchen Einfluss der Speicher auf die Akkulaufzeit eines Smartphones oder Tablets hat.

UFS-Speicher von Samsung
UFS-Speicher von Samsung.

Samsung will UFS-Speicher als ePoP-Package anbieten. Dabei befinden sich die NAND-Speicher und der RAM-Speicher eines SoC in einem Package - dem ePoP. Erst kürzlich verkündete Samsung, DRAM und eMMC als ein solches Gesamtpacket anbieten zu wollen. Die Platzersparnis ergibt sich aber nicht nur durch die Kombination beider Speichertypen, sondern auch durch die Tatsache, dass ein gemeinsamer Controller verwendet wird. Dabei spielt vor allem die Höhe eine entscheidende Rolle, denn trotz des Stapel-Designs sollen das Package von ePoP nicht höher sein, als ein eMMC-Speicher einzeln betrachtet.

Das Galaxy Alpha und Galaxy Note 4 verwenden bereits diesen Speicher, aber in Kombination mit älteren Speichertypen. Wann genau erste Geräte mite UFS auf den Markt kommen werden, darüber schweigt sich Samsung noch aus. Speicher mit UFS wird von Samsung in Kapazitäten von 32, 64 und 128 GB angeboten.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6925
Zum Glück wird gar kein 16GB Chip davon hergestellt, da kommt kein Hersteller auf die blöde Idee, heute noch nur 16GB zu verbauen, wenn er auf so einen Chip setzen will!
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Seagate IronWolf 10 TB und BarraCuda Pro 10 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_10TB_TEASER

Auch wenn HGST vor kurzem noch größere Laufwerke vorgestellt hat, so hat Seagate mit seinen bereits seit einigen Monaten erhältlichen 10-TB-Modellen momentan die Nase vorn, wenn es um den größtmöglichen Speicherplatz bei 3,5-Zoll-Festplatten geht. Dabei hat es Seagate durch die Verwendung... [mehr]

Mittelklasse mit NVMe: Samsung SSD 960 EVO 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960EVO/TEASER

Mit der Samsung SSD 960 PRO hat der koreanische Hersteller die zurzeit schnellste Consumer-SSD mit NVMe-Interface im Angebot. Dies lässt man sich allerdings auch entsprechend bezahlen, sodass das hochpreisige Laufwerk nicht für alle Bedürfnisse die richtige Wahl ist. Etwas günstiger, dafür... [mehr]

Western Digital Blue SSD im 2,5-Zoll- und M.2-Format im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLUE-SSD/TEASER

Ungefähr ein Jahr ist es her, dass Western Digital die Übernahme von SanDisk bestätigt hat. Die Früchte dieser Übernahme sind für Endverbraucher gedachte SATA-SSDs, die sich in das bekannte, farblich sortierte Namensschema von Western Digital einfügen. Den Anfang machen dabei eine Green-... [mehr]

M.2-SSD Corsair MP500 mit NVMe und Phison-Controller im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CORSAIR-MP500/TEASER

Die MP500 SSD ist das neue Flaggschiff von Corsair und soll laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 3.000 MB/s beim Lesen und 2.400 MB/s beim Schreiben erreichen. Damit würde das Laufwerk in der High-End-Klasse spielen und das bisherige Spitzenfeld angreifen. Mit Phison-Controller und... [mehr]

ADATA XPG SX8000 SSD mit 256 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ADATA-SX8000/TEASER

Mit der ADATA SX8000 haben wir heute eine weitere SSD aus der Klasse der NVMe-Laufwerke im M.2-Format im Test. ADATA setzt dabei auf einen Controller von Silicon Motion, wie wir ihn schon bei der Intel SSD 600p gesehen haben. Beim Speicher verbaut ADATA aktuellste Technik in Form von... [mehr]

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]