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Samsung präsentiert ersten ePoP, der DRAM und eMMC vereint

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samsung 2013Als erster Hersteller kündigt Samsung die Massenproduktion von ePoP-Speicher an. Dieser vereint den Arbeitsspeicher DRAM und Applikations-Speicher eMMC in einem Package. ePoP steht dabei für Embedded Package on Package, wobei die ersten ePoPs 3 GB LPDDR3 und 32 GB eMMC (Embedded Multi-Media Card) beinhalten. Die Platzersparnis ergibt sich aber nicht nur durch die Kombination beider Speichertypen, sondern auch durch die Tatsache, dass ein gemeinsamer Controller verwendet wird.

Durch den Einsatz von ePoP soll Samsung eine gleichbleibende Verfügbarkeit von Speicher bei geringeren Abmessungen sicherstellen. Dabei spielt vor allem die Höhe eine entscheidende Rolle, denn trotz des Stapel-Designs sollen das Package von ePoP nicht höher sein, als ein eMMC-Speicher einzeln betrachtet. Vor allem High-End-Smartphones sollen vom Einsatz von ePoP profitieren, da auch die Gehäuse der Geräte immer dünner werden und der Speicher zudem auch noch über dem SoC platziert werden kann. Kommt eine Kombination bestehend aus einem konventionellen PoP (DRAM + Prozessor) auf 15 x 15 mm, wird hier noch ein separater eMMC mit 11,5 x 13 mm notwendig, so dass wir auf insgesamt 374,5 mm2 kommen. Ein ePoP reduziert die Größe des Package auf 15 x 15 mm bzw. 225 mm2, was einer Einsparung von 40 Prozent entspricht. Eine Gesamthöhe von 1,4 mm wird bei keinem der Packages überschritten, was den Integrationsgrad von ePoP aber nochmals unterstreicht. Der verbaute LPDDR3-Speicher besitzt ein 64 Bit breites Speicherinterface und erreicht eine Speicherbandbreite von 1.866 MB pro Sekunde. Über die Anbindung des eMMC schweigt sich Samsung aus.

Samsung ePoP
Samsung ePoP

Laut eigenen Angaben liefert man eine ähnliche technische Umsetzung bereits an einige Hersteller aus, die in "wearable devices" zum Einsatz kommen sollen. Dort wird die Technik noch als "wearable memory" bezeichnet. ePoP soll aufgrund der Package-Größe aber eine Art Industriestandard werden, der sich in vielen High-End-Smartphones und Tablets wiederfinden soll. Um welche Geräte es sich konkret handelt, nennt Samsung aber nicht. Man sei aber bereits mit zahlreichen großen Partnern bezüglich einer Zusammenarbeit in Gesprächen.

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