> > > > Fixstars 3000M: SATA-SSD mit 3 TB

Fixstars 3000M: SATA-SSD mit 3 TB

Veröffentlicht am: von

fixstars logoDas japanische Unternehmen Fixstars weitet den Verkauf seiner SSDs aus. Die 3000M ist eine 2,5-Zoll-SSD mit einer Speicherkapazität von 3 TB. Die kleinere 1000M bietet eine Kapazität von 1 TB. Beide Versionen verfügen über einen SATA-Anschluss mit 6 GBit/s. Wie Satoshi Miki, CEO und Mitgründer von Fixstars sagte, sind beide Modelle in Japan bereits seit November verfügbar. Das positive Feedback der Kunden habe nun dazu geführt, dass die SSDs auch auf dem nordamerikanischen Markt rücken sollen, so die Ankündigung am gestrigen Dienstag.

Große SSD-Modelle sind zwar schon von anderen Firmen erhältlich, allerdings ohne SATA-Anschluss. Fixstars bietet hiermit die Alternative zu den bisherigen SAS- (siehe Sandisk Optimus MAX 4 TB) und PCIe-Modellen (siehe Intel DC P3700 2 TB).

fixstars 3000m

Den Spezifikationen nach verbaut Fixstars in der 1000M und 3000M einen proprietären Controller und 19nm-MLC-NAND-Speicher. Versprochen werden eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 520 MB/s und eine Schreibrate von bis zu 350 MB/s. Ein zusätzlicher Boost-Modus soll die Schreibrate auf bis zu 500 MB/s zu erhöhen. Statt der gängigen 7 mm sind die SSDs 9,5 mm hoch. Der im Idle-Mode angegebene Verbrauch von unter 3 Watt steigt auf weniger als 6,2 Watt im Boost-Modus.

Auf die 1000M und 3000M gibt es eine Garantie von einem Jahr. Preise und eine mögliche Veröffentlichung für den europäischen Markt wurden nicht genannt. Jedoch weist die Webseite auf die Veröffentlichung einer 5-TB-SSD im weiteren Quartalsverlauf hin.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16632
Dann lang Samsung wohl doch daneben als sie die 2TB Version der 850 Evo nicht auf den Markt gebracht haben, weil sie zu wenig Nachfrage erwartet haben. Hoffentlich ziehen dann nun andere Anbieter nach und stellen wenigstens 2TB Versionen ihrer SSDs zur Verfügung, so gering dürfte die Nachfrage nicht sein.

Diesen Satz solltet ihr noch mal überarbeiten:
Zitat
Die Schnittstelle soll eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 520 MB/s und eine Schreibrate von bis zu 350 MB/s ermöglichen.
Die Schnittstelle ist ja wohl SATA 6Gb/s und die erlaubt mehr als 350MB/s Schreibrate, das Limit kommt also nicht von der Schnittstelle sondern vom Controller und das wird auch durch den nachfolgenden Satz "Ein zusätzlicher Boost-Modus verspricht die Schreibrate auf bis zu 500 MB/s zu erhöhen" klar. Die verwenden also einen Pseudo-SLC Cache. Wobei es traurig ist, dass ein Controller bei einer SSD mit so viel NAND ohne solch einen Cache keine 500MB/s Schreibrate schafft, das sollte doch wohl möglich sein, wenn man die Schreibvorgänge auf so viel NAND Verteilen kann.

Fast 3W im Idle und nur ein Jahr Garantie sind auch nicht gerade Argument zugunsten der SSD, für den Einsatz in Notebooks ist sie bei der Leistungsaufnahme wohl alleine schon wegen der Kühlung nicht geeignet.
#2
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
Zitat Holt;23199092
Wobei es traurig ist, dass ein Controller bei einer SSD mit so viel NAND ohne solch einen Cache keine 500MB/s Schreibrate schafft, das sollte doch wohl möglich sein, wenn man die Schreibvorgänge auf so viel NAND Verteilen kann.


Finde erst einmal einen Controller, der überhaupt mit 3TB umgehen kann :d
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16632
Das können die bekannten SATA Controller zwar nicht, aber das ist ja nicht wirklich nötig. OCZ hat bei der Octane 1TB damals den Trick mit Umschaltern verwendet und damit braucht der Controller nicht so viele Dies verwalten und schon gar nicht gleichzeitig ansprechen zu können. Solche zusätzlichen Switches würden auch die hohe Leistungsaufnahme erklären.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]