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OCZ legt mit Vertex 3.20-SSD nach

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oczNach der OCZ Vector-SSD (Zum Hardwareluxx-Test), legte der US-amerikanische Speicherspezialist heute mit einer neuen Version der Vertex 3 nach. Die Vertex 3.20 soll zunächst in zwei verschiedenen Modellen in den Handel kommen. Einmal mit einer Speicherkapazität von 120 GB und einmal mit der doppelten Menge. Eine 480-GB-Version will man später nachschieben. Dank der NAND-Flashspeicherchips, die bereits im 20-nm-Verfahren vom Band laufen sollen, und des SandForece-SF-2200-Controllers sollen sequentielle Leseraten von bis zu 550 MB in der Sekunde möglich sein. Die Schreibgeschwindigkeit seiner neuen Solid State Drives beziffert der Hersteller hingegen auf 520 MB pro Sekunde. 

Die neue OCZ Vertex 3.20-Reihe soll in Kürze in den Handel kommen. Zu welchen Preisen, verriet der Hersteller leider nicht.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
OCZ Vertex 3 PCZ Vertex 3.20
Straßenpreis ab 449 Euro (240 GB, 26.02.11) noch nicht erhältlich
Homepage www.ocztechnology.com  
Technische Daten
Formfaktor 2,5 Zoll 2,5 Zoll
Verfügbare Kapazitäten 90 bis 512 GB 120, 240 und 480 GB 
Controller SandForce SF-2281 SandForce SF-2200
Chipart MLC-NAND (2x nm) MLC-NAND (2x nm)
Lesen (lt. Hersteller) 550 MB/s 550 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 500 MB/s 530 MB/s
 
Herstellergarantie 3 Jahre 3 Jahre
Lieferumfang - -

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Kommentare (1)

#1
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Admiral
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Eine 20nm Version der Agility3 gibt es doch schon gut ein halbes Jahr, wenn auch damals eher heimlich eingeführt, weil der 20nm Fertigungsprozess bei IMFT noch nicht für SSDs ausreichend haltbare Produkte her gab. Aber das hat ja OCZ vor 2 Jahren beim damals ebenfalls noch neuen 25nm Prozess auch nicht gestört.

Das die aber sogar langsamer ist, wundert mich nicht. Der inzwischen ja auch recht alten Sandforce ist eben nicht auf das aktuelle Interface der NANDs ausgelegt. Ist ist ja nun einmal so, dass die Zellen ansich ja langsamer werden, je kleiner die Strukturen sind aber die interne Logik und der Interface der NAND Chips werden schneller. Am Ende ergibt sich also nur dann eine schnellere SSD, wenn man auch das schnellere Interface nutzt und sonst eben eine langsamere.

Da die Sandforce aber alle mit Werten beworben werden, die mit extrem komprimierbaren Testdaten erreicht wurden (ATTO), spielt die reale Performance bei denen für die Hersteller ja kaum eine Rolle. OCZ hat übrigens die Angaben der Werte die mit AS-SSD (nicht komprimierbare Daten) erreicht werden, wieder aus den Datenblättern genommen. Die konnte man wohl mit den aktuellen Modellen nicht mehr erzielen.

Im übrigen hat OCZ in den Datenblätter auch schon so etwa Anfang letzten Jahre die Angaben zum NAND von MLC 25nm auf MLC 2Xnm geändert, da kann schon lange 20nm in viel mehr SSDs von denen stecken als der Kunde vermutet.
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