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Hynix kauft SSD-Controller-Hersteller LAMD

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hynixDas Unternehmen Hynix ist vor allem für seine Speicherchips bekannt. Wie der Speicherhersteller aber nun meldet, hat das Unternehmen bereits vor wenigen Tagen Link A Media Devices (LAMD) für 248 Millionen US-Dollar gekauft. Durch diesen Schritt möchte Hynix wohl im SSD-Bereich stärker vertreten sein, denn LAMD ist vor allem für seine Controller bekannt. Somit könnte das Unternehmen neben den eigenen NAND-Flash-Bausteinen nun auch auf die Controller aus der eigenen Entwicklung setzen. Bisher sind die Lösungen von LAMD im Endkundenbereich eher unbekannt, aber Corsair hatte mit seiner Neutron-Serie erst vor kurzem entsprechende Modelle für den Endkunden angekündigt.

Der Speicherhersteller Hynix hatte ebenfalls erst vor kurzer Zeit eigene SSDs vorgestellt und wird die Laufwerke auch bald in den Handel bringen. Die SSDs aus der SH910-Serie setzen noch auf einen SandForce-Controller, aber in Zukunft wird sich dies wohl ändern. Durch die Übernahme liegt es natürlich nahe, dass das Unternehmen auf einen Controller aus der eigenen Firma zurückgreift und nicht ein Produkt der Konkurrenz verwendet. Somit dürfte neben SandForce, Marvell und Samsung mit LAMD bald ein weiteres Unternehmen ein wenig Bewegung in den SSD-Markt bringen und vielleicht werden dadurch die Preise noch weiter sinken.

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Kommentare (2)

#1
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Beiträge: 8227
Warum nicht, neue Controller sind immer gut... das letzte was ich will, ist noch mehr Sandforce Einheitsbrei.
#2
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Registriert seit: 09.05.2008
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Oberbootsmann
Beiträge: 941
ein kluger Schachzug von Hynix. So können sie sich sicher auch besser behaupten am hart umkänften Markt. Ich denke diese ganzen kleinen SSD Hersteller werden bei weiteren Preisrutschen Stück für Stück wieder verschwinden und nur noch Hersteller mit eigener Nand/Controller Produktion werden den Markt bestimmen.
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