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Teslas Model 3 jetzt in Deutschland bestellbar

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tesla motorsWie wir bereits im Dezember berichtet hatten, können auch Kunden in Deutschland das Model 3 von Tesla ab Februar erwerben. Anderthalb Jahre nach der Markteinführung in den USA ist es also nun soweit und das Model 3 kann auch von deutschen Kunden konfiguriert und bestellt werden. Mit der Auslieferung soll bereits in wenigen Monaten begonnen werden. 

Das Elektrofahrzeug kommt in zwei Ausstattungsvarianten daher: In der Langstreckenakku-Version und in der Perfomance-Version. Die erste Variante soll laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 560 km erzielen. Die Beschleunigungszeit der Langstrecken-Variante von 0 auf 100 km/h gibt der Autobauer mit 4,8 s an. Die maximale Höchstgeschwindigkeit liegt laut Tesla bei 233 km/h. Die Performance-Edition erreicht hingegen eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in bereits 3,5 s bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, allerdings verringert sich die Gesamtreichweite um 30 auf 530 km.

Preislich liegt die Basisversion mit Langstreckenakku in Deutschland bei 55.400 Euro, die Performance-Variante schlägt im Basispaket mit 66.100 Euro zu Buche. Extras wie zum Beispiel eine andere Farbe des Chassis als das standardmäßige Schwarz kosten den potenziellen Käufer zwischen 1.600 Euro und 2.600 Euro. Sollte sich der Käufer für eine andere Farbe des Interieurs entscheiden, macht dies einen Aufpreis von 1.050 Euro aus. Alternative Felgen gibt es für 1.600 Euro und den Autopiloten erhält man für 5.200 Euro Aufpreis direkt vom Werk.    

Laut einer inoffiziellen Studie belaufen sich die aktuellen Bestellungen für Europa auf insgesamt 14.000 Fahrzeuge, wovon die meisten in Norwegen bestellt wurden. Dort sicherten sich ca. 4.700 Käufer ein Model 3. Direkt dahinter rangiert Deutschland mit 2.600 Bestellungen, gefolgt von Frankreich und der Schweiz mit jeweils 1.000 Bestellungen.

Gegenüber der US-Variante verfügt das in Deutschland vertriebene Model 3 über einen Anschluss für das Combined Charging System, kurz CCS. Somit ist es möglich, das Fahrzeug nicht nur an den Tesla eigenen Superchargern zu laden, es kann zudem an den in ganz Europa verbreiteten Schnellladesäulen geladen werden. 

Die Basisvariante des Tesla Model 3 für 35.000 US-Dollar ist weiterhin in Europa nicht verfügbar.

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Kommentare (28)

#19
Registriert seit: 09.08.2006
Irgendwo im wunderschönen Oberbayern
Kapitän zur See
Beiträge: 3940
Ist zwar etwas OT, aber mich würde wirklich mal interessieren, wieso eigentlich irgendjemand auf die irrwitzige Idee kommt, dass E-Autos in irgendeiner Form umweltfreundlich sein sollen?!
Nur weil sie leise sind, keinen direkten(!) Schadstoff-Ausstoß verursachen und weil man sie nicht mit fossilen Brennstoffen betankt ....ohhhhhhhhhhh wait - da muss ja Strom rein!
Aber kein Problem, der kommt ja aus der Steckdose! Ähem...

Zudem sollten sich die "Weltverbesserer" die so auf die E-Mobilität schwören, mal ein paar Videos über die Rohstoffgewinnung für die Akkus ansehen - Stichwort Lithium, Kobalt etc.
Da entstehen derart große Landstriche die nach dem Raubbau wie eine Wüste aussehen, dagegen ist der Hambacher Forst ein Kleingarten!

Und wem dann das noch nicht reicht, kann ja mal ausrechnen wie viel Energie bei der Herstellung der Akkus verbraten wird (Stichwort Ökobilanz).
Da gabs mal einen Bericht, dass ein normales Auto vergleichbar dafür ungefähr 50000-80000km fahren könnte!

Aber egal, Hauptsache die pösen Diesel und Benziner werden bekämpft!
Bravo, ihr Grünen...
#20
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Registriert seit: 20.12.2005
Großenhain/Jena
Admiral
Beiträge: 8989
Um mal auf deinem Niveau zu antworten: Oha da sind sie wieder die Standard-Hirnlos-Argumente der Ewiggestrigen.

Ja in ein E-Auto muss Strom rein. Und ja ein E-Auto geht wesentlich effizienter mit der hinzugefügten Energie um. Well-to-Wheel Betrachtung der Antriebstechnologien: Effizienter und selbst beim Strommix von 2009 weniger Ausstoß von CO2. Mittlerweile werden 40% des Stromes in Deutschland regenerativ erzeugt, Tendenz weiter steigend.

Klar ist der Abbau bestimmter Rohstoffe fragwürdig, aber gilt das nicht auch für Verbrenner? Wo kommt das Rohöl her? Was steckt da z.B. in den Katalysatoren drin?

Und zum Thema Herstellung der Akkus, da spielst du sicher wieder auf die Schwedenstudie an. Die wurde nun schon seit langem und mehrfach wiederlegt bzw. richtig gestellt.
#21
Registriert seit: 09.08.2006
Irgendwo im wunderschönen Oberbayern
Kapitän zur See
Beiträge: 3940
Jaja, Hauptsache erstmal wieder beleidigend werden.
Warum fühlst du dich denn jetzt persönlich angegriffen?
Naja egal, auf DEIN Niveau begebe ich mich jetzt sicherlich nicht, mein Guter!

Wo habe ich denn gesagt, dass Benziner BESSER sind? Ich sage lediglich, dass die E-Autos sicherlich nicht das Allheilmittel sind, wie sie immer von bestimmten Personengruppen (wie wohl auch von dir) propagiert werden! Lies doch bitte mal paar Berichte über den Rohstoff-Abbau (auch mal bzgl. China, das sich in Afrika fleißig Abbaurechte sichert, und die daraus resultierende Abhängigkeiten und wie viel Kilogramm der Rohstoffe benötigt werden und die daraus resultierende Gesamtmenge wenn man alle Verbrenner ersetzen würde, etc. ) bevor du hier so herumtrötest!
Und bereits 40% regenerative Stromerzeigung- wow(!), wenn das mit dem Tempo und der kostenintensiven Förderung so weitergeht, dann...

Ach egal, ist ja eh umsonst...
Just my zwoa Pfennige! (ups, hast recht - bin doch ein "Ewig-Gestriger") :lol:
#22
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Registriert seit: 20.12.2005
Großenhain/Jena
Admiral
Beiträge: 8989
Na bei der Reaktion habe ich dein Niveau wohl ganz gut getroffen.

Um das nochmal zu verdeutlichen. Selbst mit den ~16% regenerativ erzeugtem Strom(wie im Jahr 2009) haben E-Autos schon einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß als Verbrenner. Kannst dir ja mal ausrechnen, wie das mit den aktuellen 40% so aussieht. Und da reden wir noch gar nicht von den Stickoxiden oder was auch immer aktuell durch die Medien geistert.

Und wie gesagt, Rohstoffbedarf ist ein Problem, keine Frage. Aber das gilt in fast gleichem Umfang auch für Verbrenner, auch wenn da nicht die Buzzwörter Lithium oder Cobalt fallen. Die Rohstoffe der Akkus lassen sich, im Gegensatz zum für Verbrenner benötigen Rohöl, auch ganz gut recyceln. Wenn das nach der wahrscheinlich vergleichsweise langen Nutzung des Akkus dann mal nötig wird.
#23
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1409
Elektro-Autos sind keine Lösung, weil man gar nicht genug Ladestationen bauen kann. Oder soll etwa an jedem Parkplatz eine Ladestation stehen? Und wer baut die dann, wer betreibt sie? Für Leute in Mietwohnungen ist das das größte Problem an der Sache.

Die Lösung für die Zukunft ist der öffentliche Verkehr und zwar in Form von vollautomatisierten "Taxis". Private Fahrzeuge braucht es dann gar nicht mehr.
#24
Registriert seit: 17.07.2012
Soest
Matrose
Beiträge: 19
In erster Linie geht es aktuell ja auch gar nicht um die „Gesamtbilanz“, sondern darum, dass die Metropolen ein Problem mit den Schadstoffen haben. Und gerade in diesen Regionen ist ein Elektroauto auch nutzbar. Wenn ich jeden Tag 100km Landstraße zur Arbeit fahre, würde ich jederzeit einen Diesel bevorzugen.
In der Stadt hingegen ist „lautlos“ fahren ohne Emmisuonen durchaus sehr angenehm.

Aber ich finde die Argumente die auf eine fehlende Langstreckentauglicjkeit hinweisen nicht zu verachten. Ich werde zukünftig wieder rund 800km von meiner Familie entfernt wohnen. Da ich schon einige Male im Jahr diese Strecke fahre, fällt für mich ein Elektroauto komplett weg. Es ist einfach unpraktisch, wenn die Pausen auf dem Ladestand des Autos basieren, und nicht auf meiner Müdigkeit. Die 5 Minuten, die einmal klassisch Volltanken braucht, sehe ich hier als deutlich angenehmer als alle 2 Stunden mindestens 30 Minuten Pause zu machen...
#25
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Registriert seit: 10.10.2016
Im Norden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1577
Naja es ist wie nen Apple Fanboy der Tesla Fahrer. Hofiert wird das ganze von dem in der Autoindustrie gescheiterten Ing Horst. L.

Nein ich sehe das E Auto nicht als Alternative. Als car sharing für 80km für Großstädte Vllt.

Gesendet von meinem VKY-L09 mit Tapatalk
#26
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Registriert seit: 30.08.2006
Bad Honnef
Kapitänleutnant
Beiträge: 1546
Zitat Mondrial;26736585
In der Ecke kenne ich mich nicht wirklich aus. Eine kurze Googlerecherche bringt aber schonmal einen Supercharger und viele kleinere Lademöglichkeiten hervor. Das ist aber auch wieder ein ziemlich extremes Beispiel, es gibt ja auch andere Ziele für den Winterurlaub.

Übrigens kannst du in den von dir genannten 20minütigen Pausen gut und gerne zwischen 150 und 200km Reichweite nachladen. Bei ner Pause mit Essen wohl auch 250km+. Aussagen von 1—1,5h sind recht realitätsfern.


Warum extremes Beispiel? ist mein Hobby :) neben mir sind dann auch viele andere Ski/Snowboard Fahrer in Deutschland betroffen ... so extrem selten ist es nicht ....

in den 20 Minuten muss aber auch die Ladestation frei sein :hmm: und ich muss ja die Stopps einplanen usw. ich finde die Lösung wie die momentan von e-Autos nicht praktisch und extrem hindernd.
Wechselbarer Akku wäre Top oder aber auch Wasserstoff von mir aus ... Finde ich auch eine gute Lösung, die aber nicht weiter verfolgt wird, warum auch immer.
#27
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Registriert seit: 20.12.2005
Großenhain/Jena
Admiral
Beiträge: 8989
Extremes Beispiel, weil man einerseits zum Ski/Snowboard fahren nicht zwangsläufig hunderte Kilometer über Gebirgspässe fahren muss und andererseits im Winter(-urlaub) ja auch andere Ziele ansteuern kann. Du sagtest "Gerad im Winter wird doch eine Fernreise mit dem elk. Auto zum Glückspiel.....". Was halt eine sehr allgemeine Aussage ist, wenn man dann einen solchen Spezialfall als Beispiel bringt.

Mögliche Stopps müsste man vorher einplanen bzw. wenigstens mal kurz drauf schauen. Teslas Software zeigt während der Fahrt Ladestationen in der Nähe an und wenn ich das richtig verstanden habe, sieht man sogar, ob Plätze frei sind oder ob alles belegt ist. Mit zunehmender Anzahl Elektroautos werden auch die Ladestationen ausgebaut.

Wechselbare Akkus sind sicherlich eine Überlegung wert, aber da hört/liest man in letzter Zeit leider keine Fortschritte mehr. Evtl. ist das technisch nicht ganz so einfach oder es gibt Bedenken z.B. bezüglich der Sicherheit. Und Wasserstoff scheint zumindest für PKW auch keine Alternative darzustellen, da es nicht wirklich effizienter ist und sich bei Transport, Lagerung und auch beim Betankungsvorgang neue Probleme ergeben. Für LKW oder Zugverkehr mag das noch praktikabel sein.
#28
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Registriert seit: 26.02.2008
Solingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2351
Zitat Cyrus791;26736818
Jaja, Hauptsache erstmal wieder beleidigend werden.
Warum fühlst du dich denn jetzt persönlich angegriffen?
Naja egal, auf DEIN Niveau begebe ich mich jetzt sicherlich nicht, mein Guter!

Wo habe ich denn gesagt, dass Benziner BESSER sind? Ich sage lediglich, dass die E-Autos sicherlich nicht das Allheilmittel sind, wie sie immer von bestimmten Personengruppen (wie wohl auch von dir) propagiert werden! Lies doch bitte mal paar Berichte über den Rohstoff-Abbau (auch mal bzgl. China, das sich in Afrika fleißig Abbaurechte sichert, und die daraus resultierende Abhängigkeiten und wie viel Kilogramm der Rohstoffe benötigt werden und die daraus resultierende Gesamtmenge wenn man alle Verbrenner ersetzen würde, etc. ) bevor du hier so herumtrötest!
Und bereits 40% regenerative Stromerzeigung- wow(!), wenn das mit dem Tempo und der kostenintensiven Förderung so weitergeht, dann...

Ach egal, ist ja eh umsonst...
Just my zwoa Pfennige! (ups, hast recht - bin doch ein "Ewig-Gestriger") :lol:


Er hat dich nicht angegriffen, er hat sogar noch netter geantwortet als ich es tun würde. Du wirfst einfach mit den Standard Short-Seller Argumenten um dich wovon jeder der sich auch nur 5 Minuten mit dem Thema beschäftigt weiß das die Schwachsinn sind. Und sind E-Autos die Allheilmittel? Nein, erwartet aber doch auch keiner. Der einfache Fakt ist jedoch das die E-Autos deutlich umweltfreundlicher sind. Das stimmt schon jetzt und der Unterschied wird von Tag zu Tag größer im Gunsten der E-Autos. Bei mir stellt sich dann immer die Frage ist eine Verbesserung nicht Wünschenswert? Haben die Menschen den Tot besiegt? Nein, wir werden aber deutlich älter als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war, wieso? Verbesserungen. Sich gegen E-Autos zustellen nur weil Sie nicht das Problem komplett lösen ist unfassbar dumm. Und das ist noch sehr nett ausgedrückt.
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