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IFA 2013: Das Toshiba Encore mit Intel Bay Trail für 299 Euro

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toshibaDas 8-Zoll-Format wird auch bei Windows-Tablets immer beliebter. Nachdem unter anderem Acer mit dem W3 ein entsprechendes Modell vorgestellt hat, zieht nun Toshiba nach und präsentiert auf der IFA das Encore.

Im Innern des 480 g schweren Aluminiumgehäuses verbauen die Japaner einen Atom-Prozessor auf Basis der „neuesten Architektur“, Einzelheiten zu Takt und Kernen fehlen dabei. Es handelt sich aber ganz klar um die „Bay Trail“-Generation, die Intel in der kommenden Woche auf dem IDF in San Francisco vorstellen wird. Anders sieht es bei den weiteren technischen Daten aus, hier wird mit Details nicht gespart.

So umfasst der Arbeitsspeicher 2 GB, der erweiterbare interne Speicher je nach Modell 32 oder 64 GB. Das Display auf Basis eines HFFS-Panels bietet 1.280 x 800 Pixel sowie einen 5-Punkt-Multitouch-Sensor und erreicht in etwa die Blickwinkel eines IPS-Panels; auch die Farbdarstellung liegt in etwa auf diesem Niveau. An Schnittstellen stehen Micro-USB 2.0, Micro-HDMI, WLAN (maximal n-Standard), Bluetooth 3.0 sowie eine kombinierte Audio-Buchse bereit. Die Multimedia-Ausstattung bietet Stereo-Lautsprecher an der Unterseite sowie zwei Kameras; auf der Front mit 2, auf der Rückseite mit 8 Megapixeln. Hinzu kommen diverse Sensoren wie GPS, ein Gyroskop oder ein Umgebungslichtmesser.

Der Akku mit bislang unbekannter Kapazität soll Laufzeiten von etwa acht Stunden ermöglichen, wirklich überprüft werden kann dies allerdings erst gegen Ende des Jahres. Denn dann soll das Encore für unverbindliche 299 Euro im Handel erhältlich sein. Zum Lieferumfang gehören dann Windows 8.1, Microsoft Office Home & Student 2013 sowie ein sechsmonatiger Account für Xbox Music.

Allein durch das Software-Angebot wirkt das Tablet angesichts des Preises äußerst attraktiv. Aber auch die Verarbeitung gefiel bei den auf dem Toshiba-Stand ausgestellten Exemplaren des Encore. Allerdings konnte die Leistung noch nicht überzeugen. Denn beim Scrollen im Internet Explorer waren Aussetzer und Ruckler klar zu erkennen. Abzuwarten bleibt, ob es sich dabei um Vorserienprobleme aufgrund nicht finaler Software handelt. Sollte sich dies bestätigen, dürfte das Encore zu den besseren Windows-Tablets gehören.