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Linux auf dem Tablet - mit Ubuntu on tablets

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ubuntu

Das Ubuntu-Team verfolgt die Vision, mit verschiedenen Ubuntu-Ablegern das Erlebnis von einem Betriebssystem auf verschiedenen Geräteklassen zu ermöglichen. Anfang Januar wurde Ubuntu for phones vorgestellt, also ein Ubuntu für den Smartphone-Einsatz. Kurz vorm MWC (Mobile World Congress) wurde jetzt Ubuntu on tablets präsentiert.

Entsprechend der Zielsetzung, ein möglichst einheitliches Ubuntu-Erlebnis zu bieten, ähnelt die Bedienung des Tablet-Betriebssystems der von Ubuntu for phones. Auch bei Ubuntu on tablets werden die vier Kanten zur schnellen Navigation genutzt. Dank dieser "magic edges" sollen alle wichtigen Apps, Befehle und Einstellungen direkt erreichbar sein. Durch die Verlagerung dieser Elemente wirkt die eigentliche Bildschirmdarstellung deutlich aufgeräumter. 

ubuntu on tablets

Doch Ubuntu for tablets soll nicht nur mit diesem Design glänzen. Ein Schwerpunkt ist vor allem Multi-Tasking. Bei bisherigen Tablet-Betriebssystemen ist das in aller Regel noch ein Schwachpunkt. Unter Ubuntu on tablets können hingegen zwei Apps nebeneinander dargestellt und parallel genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Sicherheit. Zum einen können verschiedene gesicherte Nutzerkonten eingerichtet werden, zum anderen bietet das OS eine komplette Verschlüsselung des Datenträgers.

ubuntu on tablets2

Ubuntu verschließt sich auch nicht aktuellen Entwicklungen konkurrierender Mobil-Betriebssysteme. Das Ubuntu HUD bietet so wie die aktuellen iOS- und Android-Versionen eine Sprachsteuerung. Direkter Cloud-Zugang und Sharing über soziale Netze ist natürlich ebenfalls integriert.

Für ein neues Mobil-Betriebssystem entscheidend ist aber vor allem das App-Angebot. Wichtige Apps wie Facebook, Twitter, Google Maps, Gmail und Spotify sind schon fertig entwickelt. Zusätzlich soll die Anpassung von Apps an Ubuntu on tablets sehr leicht sein. Ob die App-Entwickler allerdings wirklich auf das Ubuntu-OS setzen werden, wird sich noch zeigen müssen.  

Ubuntu wird auf dem MWC präsent sein - wir sind gespannt, ob wir in Barcelona erste Eindrücke von diesem Mobil-Ableger des Linux-Betriebssystems sammeln können.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 27.07.2006
Stuttgart
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 488
Wird am fehlenden Support bei Hardware und Apps scheitern. Nett aussehen tut es ja.
#2
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Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Apps gibt es doch genug, die meisten open source Programme sind eh nicht so aufgeblasen, die brauchen dann nur eine neue UI. Zudem nutzen Blackberry, Jolla und KDE Plasma auch QML als Grafiklibrary für Apps was eine leichte Portierung bedeutet. Man könnte auch ne Dalvik Vm starten und hätte quasi ein Android, vermutlich nutzen die aufgrund der Treiber für mobil hardware sowieso den Android Linux Kernel.
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