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Spotify fragt beim Familien-Abo nach GPS-Position

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spotify 2Der Streaming-Anbieter Spotify scheint aktuell verstärkt Nutzer eines Familien-Abonnements zu überprüfen. Bisher genügte es, dass die Familienmitglieder einer geteilten Mitgliedschaft die identische Postleitzahl sowie Adresse angegeben hatten. Diese Angaben können jedoch leicht gefälscht werden.

Deshalb soll der Streaming-Anbieter bereits vereinzelt den GPS-Standort der Nutzer abfragen. Das Unternehmen sendet hierzu dem Inhaber des Accounts eine Anfrage und bittet um die einmalige Standortfreigabe. Nur wenn die GPS-Daten von allen Mitgliedern der Familie identisch sind, bleibt das Konto unverändert. Sollten die GPS-Angaben nicht identisch sein, droht Spotify den Zugang zu sperren. 

Jedoch scheint Spotify zu einer Sperrung des Familien-Kontos noch nicht zu greifen. Nutzer seien derzeit nicht verpflichtet, der Anfrage nach der GPS-Ortung nachzugehen und können diese aktuell noch ignorieren. Ob dies allerdings auch in Zukunft so bleiben wird, bleibt abzuwarten.

Die AGB von Spotify sehen klar vor, dass Mitglieder eines Familien-Abos für rund 15 Euro monatlich unter einem Dach leben müssen. Es reicht nicht aus, dass die Mitglieder miteinander verwandt sind. Unklar bleibt zudem, wie Spotify damit umgeht, wenn ein Familienmitglied die GPS-Ortung am Arbeitsplatz ausführt. Dies würde gleichzeitig zu einer Sperrung des Familien-Accounts führen, obwohl die Mitglieder womöglich trotzdem zusammen in einem Haus leben.

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Kommentare (32)

#23
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Registriert seit: 19.03.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 4864
Zitat Ycon;26530935
Wie immer wird es darum gehen, ehrlichen Nutzern ans Bein zu pinkeln, damit diese irgendwann entnervt ein doppelt und dreifach so teures Produkt kaufen, während man gegen die unehrlichen Nutzer de facto nichts ausrichten kann/wird.

Jedenfalls kann ich mir kaum vorstellen, dass man bei Spotify noch nie etwas davon gehört hat, dass man relativ einfach mit seiner IP und GPS-Koordinaten alles mögliche machen kann.


Relativ einfach vlt für jemanden mit IT Wissen, 90% der USER haben keine Ahnung wie IP Adressen funktionieren oder GPS Daten verfälscht werden.

Zitat HLuxx;26531092
Wird wohl nicht passieren, denn es gibt genügend Konkurrenz, sodass dann wohl viele Wechseln würden. Zudem, Hand aufs Herz, Spotify hat ganz andere Sorgen. Seit Gründung vor 12 Jahren bislang kein einziges Jahr mit Gewinn abgeschlossen. Zeitgleich schafft es man nicht, diesen ganz offensichtlichen ****** mit ausländischen Konten zu unterbinden (Taucht alle paar Jahre aufs neue auf).


Ist halt schwierig durch die großen Währungsunterschiede. Man kann im Vietnam wohl kaum 10€ verlangen, die würden da ne Woche dafür arbeiten. Region Lock etc. fällt auch flach, ich will ja schließlich meinen Premium Account auch im Urlaub nutzen.
#24
Registriert seit: 26.07.2018

Matrose
Beiträge: 18
Zitat Fetzencommander;26532030
Relativ einfach vlt für jemanden mit IT Wissen, 90% der USER haben keine Ahnung wie IP Adressen funktionieren oder GPS Daten verfälscht werden.

Genau. Aber die 90 % sind die ehrlichen User, die gar nicht betrügen. Und die restlichen 10 % betrügen und wissen auch noch wie (oder sie lernen es halt, um die Masche durchziehen zu können).
#25
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5232
So unnötig für Musikstreaming zu zahlen. Da holt man sich lieber FLACs oder rippt aus CDs im FLAC-Format.
#26
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Registriert seit: 10.03.2013
Sauerland
Leutnant zur See
Beiträge: 1087
Genau, kann man auch einfach runterladen.
#27
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Registriert seit: 14.05.2005
Gießen
Moderator
Beiträge: 17802
Zitat DEFSKIDROW;26531756
Nervt mich tierisch. Ich bin Soldat und viel unterwegs. Irgendwann werden sie das immer abfragen wollen. Mein Abo wird abe reh auslaufen. Ich bin mit der App mehr als unzufrieden. Ich werde mich mal bei den anderen umschauen.


Was stört dich denn an der App? Im Vgl. zu Apple Music ist die doch ein Traum!
#28
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Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8771
Zitat Ycon;26532169
Genau. Aber die 90 % sind die ehrlichen User, die gar nicht betrügen. Und die restlichen 10 % betrügen und wissen auch noch wie (oder sie lernen es halt, um die Masche durchziehen zu können).


Ist das dein Ernst?
90% der User die Betrügen haben absolut keine Ahnung wie man die Daten faken könnte. Das sind z.B. Freunde, Arbeitskollegen und Familienmitglieder die über halb Deutschland verteilt sind, die sich einfach zusammen schließen um ein bisschen was zu sparen. Unser Netflix Account aus WG Zeiten läuft immer noch und solange der Dauerauftrag von jedem weiter läuft wird auch fleißig verlängert. Klar kann ich mir den auch alleine holen aber warum?
Ich glaub dein Weltbild ist da ziemlich verdreht.
#29
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Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Leutnant zur See
Beiträge: 1180
Apple Music habe ich noch nie verwendet. Nutze auch ein Android-Handy. Die Vorschläge passen eigentlich nie. Das schlimmste ist für mich aber die Art und Weise wie Hörbücher abgespielt werden. Ich habe immer kleine Aussetzer sobald das Stück wechselt. Bei Gesprächen ist das wirklich schrecklich. Bei einer CD erkennt der Player das und spielt ohne Pause einfach weiter ab. In den Vorschlägen sind auch andauernd einzelne Titel aus einem Hörbuch. Dann kann ich auch keine Hörbücher als gehört markieren oder kann Hörbücher die eine Nummerierung haben nicht danach sortieren. Naja, mal gucken was es noch so gibt. Hatte jetzt erstmal ein 3 Monatsabo für 99Cent.
#30
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Registriert seit: 11.10.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7378
Zitat Ape11;26532341
So unnötig für Musikstreaming zu zahlen. Da holt man sich lieber FLACs oder rippt aus CDs im FLAC-Format.


Also wenn ich die ganzen Hörspiele via Spotify alle kaufen und rippen müsste, wäre ich nicht nur arm sondern auch die nächsten 10 Jahre beschäftigt
#31
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Registriert seit: 06.05.2007
Da wo das Rheinland aufhört und der Ruhrpott beginnt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1397
Zitat Fetzencommander;26532030
Relativ einfach vlt für jemanden mit IT Wissen, 90% der USER haben keine Ahnung wie IP Adressen funktionieren oder GPS Daten verfälscht werden.


Ich würde fast vermuten dass es 98% der Spotify-User sind. Selbst ich als Fachinformatiker wüsste jetzt nicht auf Anhieb wie das funktioniert, müsste mich da erst mal reinlesen.
Wobei das für mich gar nicht in Frage kommt, zahle 6,96 EUR im Monat für meine Single-Account und würde diesen Aufwand gar nicht erst versuchen zu betreiben.
#32
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Registriert seit: 13.07.2014

Leutnant zur See
Beiträge: 1276
Zitat Spawn182;26531500
Du antwortest dir doch selbst, auch Spotify muss Geld verdienen und es wäre für den einzelnen, der gerne Spotify nutzt, hilfreich, wenn es diesen Konzern noch etwas länger gibt. Sprich, wenn alle betrügen, dann wird da schlicht früher das Licht ausgehen.

Bei Spotify finde ich das besonders schade, weil das einer der wenigen Europäer ist, die mal gegen die Übermacht jenseits des Atlantik antreten. Und schon allein das ist mir mein Beitrag wert.

PS On topic, die GPS Abfrage leuchtet wirklich kaum ein, denn die Mehrzahl wird Spotify unterwegs nutzen und nicht nur in den heimischen vier Wänden. Hier geht es wohl mehr um eine Abschreckung vor Missbrauch, als um den tatsächlichen Nutzen der erhoben Daten.


Ich wüsste gerne wie viele Nutzer genau wie sich so patriotisch gegenüber Spotify verhalten - vermutlich sehr wenige. Die meisten Kunden sind sehr empfindlich was die Preise angeht (man denke an den Aufschrei, als Netflix seine Preis um 1 Euro angezogen hat) und ich denke deshalb, dass Spotify mit einer solchen Aktion Gefahr läuft, Kunden die sich aktuell ein Familien Abonnement teilen, vor den Kopf zu stoßen. So ein Service soll bequem sein und einfach nur funktionieren, ganz sicher haben nur die allerwenigsten sich mit dem Support auseinander setzen zu müssen um zu erklären, dass man zwar gemeinsam wohnt, aber an getrennten Orten arbeitet etc. pp..

Im übrigen würde ich dich gerne darauf hinweisen, dass Spotify seit Jahren von ausländischen Investoren am Leben erhalten wird. 2016 investierten drei US-Amerikanische Firmen rund 1 Milliarde Dollar in das Unternehmen, bei einem geschätzten Wert von 8 Milliarden zu der Zeit (Quelle). Ähnliche Transaktionen gab es bereits vor dieser Aktion und es gibt sie auch heute noch (Spotify wird mittlerweile an der Börse gehandelt).

Ich denke das Spotifys bestreben jetzt eine solche "Kontrolle" einzuführen eher auf Druck von Investoren hin erfolgte. Wenn Spotify ein tatsächliches Interesse an der Durchsetzung hätte, würde man wohl eine technisch wirkungsvollere Lösung umsetzen.
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