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Weniger PC-Spiele

Sony will Spieler mit neuer Strategie zur Konsole zwingen

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Sony will Spieler mit neuer Strategie zur Konsole zwingen
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Die Diskussion um eine mögliche Neuausrichtung der PC-Strategie von Sony Interactive Entertainment gewinnt weiter an Dynamik. Mehrere Brancheninsider berichten übereinstimmend, dass die PlayStation Studios künftig weniger Einzelspieler-Titel für den PC veröffentlichen könnten. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens liegt bislang allerdings nicht vor.

In den vergangenen Jahren brachte Sony ausgewählte Exklusivspiele mit zeitlichem Abstand auch auf Windows-PCs. Dazu zählten unter anderem God of War, Horizon Forbidden West und Marvel’s Spider-Man 2. Die PC-Versionen boten in der Regel technische Erweiterungen wie native 4K-Auflösung, freigeschaltete Bildraten, Unterstützung für Ultrawide-Monitore im 21:9- oder 32:9-Format sowie skalierbare Grafikoptionen für unterschiedliche Hardware-Konfigurationen.

Unbestätigten Berichten zufolge soll Sony jedoch nun entschieden haben, künftige Singleplayer-Produktionen nicht mehr systematisch für den PC umzusetzen. Betroffen sein könnte unter anderem Marvel’s Wolverine, das nach aktuellem Stand als reines Konsolenprojekt geplant ist. Live-Service- und Multiplayer-Titel hingegen könnten weiterhin plattformübergreifend erscheinen, insbesondere über digitale Vertriebskanäle wie Steam oder den Epic Games Store.

Der Insider Nate the Hate erklärte, die strategische Entscheidung sei intern bereits im vergangenen Jahr getroffen worden. Demnach werde sich in naher Zukunft zeigen, dass weniger narrative Einzelspieler-Spiele für den PC umgesetzt werden. Einzelne Projekte könnten zwar noch erscheinen, sofern sich entsprechende Portierungen bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befinden, insgesamt habe der PC jedoch an Priorität verloren.

Als möglicher Grund wird eine unter den Erwartungen gebliebene wirtschaftliche Entwicklung des PC-Geschäfts genannt. Zwar erzielten einzelne Titel solide Verkaufszahlen, doch offenbar erreichte die Plattform nicht durchgehend das gewünschte Umsatzniveau. Unklar bleibt, welche Projekte aktuell noch für eine PC-Version vorgesehen sind.

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