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PlayStation 4: Rekordergebnis am ersten Tag

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sonyFast sechs Jahre nach dem Release der PlayStation 3 entließ Sony am vergangenen Freitag die ersten Chargen des Nachfolgers in den Handel. Seit dem 15. November ist die PlayStation 4 in den USA und Kanada erhältlich, während man sich hierzulande noch knapp zwei Wochen gedulden muss. Nach Deutschland kommt die vierte Generation der Sony-Konsole erst am 29. November.

Dann gibt es für 399 Euro einen 2,0 GHz schnellen SoC mit acht Jaguar-Kernen, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 500 GB Speicherkapazität. Um die Grafikberechnung kümmert sich ebenfalls AMD-Hardware. Diese baut auf der GCN-Architektur auf und bringt es auf insgesamt 18 Compute-Units. Zusammen mit einer Taktfrequenz von 800 MHz wird damit eine maximale Grafik-Rechenleistung von 1,84 TeraFLOP/s erzielt. Auch der Arbeitsspeicher hat es in sich: Dank einer effektiven Taktrate von 5.500 MHz und einem 256 Bit breiten Bus können die GDDR5-Chips eine Bandbreite von bis zu 176 GB/Sek. erreichen. CPU und GPU können den Speicherbereich gemeinsam nutzen. Kopiervorgänge zwischen den beiden Einheiten wie bei einem konventionellen System entfallen. Hinzu kommen ein Blu-ray-Laufwerk mit sechsfacher Geschwindigkeit und aktuelle Anschlüsse wie USB 3.0 oder HDMI. US-Medien bewerteten die Konsolen-Hardware bislang nicht schlecht, zeigen sich vielmehr über die ersten, wenigen Spieletitel enttäuscht.

In den USA und Kanada ist die PlayStation 4 aber schon heute ein voller Erfolg. Allein am ersten Tag soll die neue Konsole in über einer Million Wohnzimmer Platz genommen haben. Damit wäre sie deutlich erfolgreicher als der Vorgänger. Von der PlayStation 3 konnten die Japaner in den ersten beiden Wochen lediglich 200.000 Einheiten verkaufen und lagen damit deutlich unter den Erwartungen. Sony ging damals von einem Absatz von über 400.000 verkauften Konsolen aus. Bis heute konnte sich die PlayStation 3 weltweit aber über 80 Millionen Mal verkaufen. Den zuletzt geringen Preisen und den verschiedenen unterschiedlichen Versionen, die die Konsole immer weiter schrumpfen ließen und effizienter machten, sei Dank.

Laut Sony soll es sich bei den neusten Zahlen um die tatsächlich verkauften Einheiten handeln, nicht lediglich um die Modell-Anzahl, die man bislang in den Handel geliefert hat. Diese Zahl dürfte in den beiden Startländern deutlich höher ausfallen. Adam Boyes, hochrangiger Sony-Mitarbeiter, ließ es sich nicht nehmen, sich bei den Spielern und Käufern des ersten Tages über Twitter zu bedanken.

Bis zum Jahresende will Sony über drei Millionen Einheiten der PlayStation 4 ausliefern – Analysten zeigen sich nicht ganz so optimistisch und schätzen den möglichen Absatz auf 2,4 Millionen Geräte, schließlich schickt am 22. November auch Konkurrent Microsoft mit der Xbox One seine neue Konsolen-Generation ins Rennen.

Sony Playstation 4
Über eine Millionen Exemplare der PlayStation 4 konnte Sony allein am ersten Tag in den USA und Kanada verkaufen.