Seite 1: Kleines Update: Gigaset bringt das GS170 mit Android 7 in den Handel

Nach der wenig erfolgreichen Kooperation mit einem chinesischen Investor und den glücklosen Modellen der ME-Reihe wagte Gigaset zu Beginn des Jahres den Neustart. Mit dem GS160 präsentierte man ein durchaus konkurrenzfähiges, aber etwas teures Einsteigergerät. Nun legt man mit dem GS170 nach. Großartige Veränderungen darf man aber nicht erwarten, das deutet der Name schon an.

Vertraut man dem Datenblatt, dann weicht das GS170 lediglich in drei Punkten vom GS160 ab. Mit 2 GB fällt der Arbeitsspeicher nun doppelt so groß wie beim Vorgänger aus, mit Android 7.0 ist das Betriebssystem aktueller und das Gehäuse minimal kleiner.

Im Vergleich zum Vorgänger bietet das Gigaset GS170 mehr RAM und das aktuellere Android

Beibehalten hat man das 5 Zoll große Display mit seinen 1.280 x 720 Pixeln auf IPS-Basis. Für Kontrast und maximale Helligkeit werden ein Verhältnis von 800:1 sowie 400 cd/m² versprochen, erkannt werden Eingaben von bis zu fünf Fingern gleichzeitig.

Ob das GS170 spürbar flüssiger als das GS160 arbeitet, ist unklar. Denn beim SoC hält Gigaset am MediaTek MTK 6737 mit seinen vier bis zu 1,3 GHz schnellen Cortex-A53-Kernen fest. Der bot zuletzt nicht immer eine ausreichende Performance, fürs Surfen und ähnliches dürfte es aber reichen.

GS170: Kamera und Fingerabdrucksensor hat Gigaset ebenso beibehalten wie Display und SoC

Unverändert geblieben ist auch die weitere Ausstattung. Das LTE-Modem erreicht maximal 150 Mbit/s und unterstützt nun auch VoLTE, das WLAN-Modul ist nicht zeitgemäß (80211 b/g/n) und Bluetooth bietet man nur in Version 4.0. USB Typ-C fehlt ebenso wie NFC. Dafür gibt es wieder eine Dual-SIM-Funktion, die dank dreier Slots auch bei eingesetzter microSD-Karte genutzt werden; letztere erweitert den 16 GB fassenden internen Speicher.

Wenig spektakulär fallen die Kameras aus, die auf der Rückseite mit 16, auf der Front mit 5 Megapixeln auflösen. Während es hinten einen Autofokus, Blende f/2,2 und einen LED-Blitz gibt, muss man vorne mit einem Fixfokus auskommen. Ein kleines Highlight ist hingegen erneut der problemlos austauschbare Akku, der wieder eine Kapazität von 2.500 mAh bietet; ein Zweitakku wird von Gigaset für knapp 30 Euro angeboten.

Gigaset GS170 Im Vergleich zum Vorgänger bietet das Gigaset GS170 mehr RAM und das aktuellere Android Gigaset GS170 Gigaset GS170 Gigaset GS170 GS170: Kamera und Fingerabdrucksensor hat Gigaset ebenso beibehalten wie Display und SoC Gigaset GS170 Gigaset GS170 Gigaset GS170 Gigaset GS170 Das Gigaset GS170 bietet Platz für zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte, der Akku ist einfach austauschbar Gigaset GS170

Optisch nahezu unangetastet lässt man Android 7.0, unter der Oberfläche gibt es aber einige Anpassungen. Dazu gehören wieder die sogenannten Smart Features, die die Bedienung durch spezielle Fingergesten erleichtern sollen.

Das Gehäuse-Design gleicht dem des GS160, auffällige Merkmale sind wieder lediglich Kamera und Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Mit 144,3 x 71,6 x 8,9 mm fällt das GS170 durchschnittlich groß aus, mit 139 g ist es allerdings vergleichsweise leicht.

Als unverbindliche Preisempfehlung ruft Gigaset 149 Euro auf – die gleiche Summe, die auch für das GS160 verlangt wurde. Im eigenen Online-Shop ist das GS170 bereits verfügbar, im Handel soll es in den kommenden Tagen landen.