> > > > Google Pixel XL: Materialkosten liegen bei ca. 261 Euro

Google Pixel XL: Materialkosten liegen bei ca. 261 Euro

Veröffentlicht am: von

google 2015Das Google Pixel XL ist ein Smartphone mit 5,5 Zoll Diagonale und 2.560 x 1.440 Bildpunkten, einem Qualcomm Snapdragon 821, 4 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Das Gerät ist eines der ersten Smartphones, das voll zu Googles neuer VR-Plattform Daydream kompatibel ist. Die Analysten der IHS haben nun die vermutlichen Materialkosten des Google Pixel XL (hier unser Test) errechnet.

Das Modell mit 32 GB dürfte Google somit rein von den Materialien / Komponenten her 285,75 US-Dollar kosten. Das entspricht umgerechnet ca. 261 Euro. Auch der letztendliche Zusammenbau ist bereits in jene Summe eingerechnet. Google verkauft das größere der beiden Pixel-Smartphones für 899 Euro. Zu bedenken ist, dass die Differenz der Beträge noch lange nicht für Googles Gewinnmarge steht. Schließlich kommen zum Beispiel noch die Kosten für Forschung und Entwicklung, Logistik und Marketing hinzu. Zum Vergleich: Die Herstellung eines Samsung Galaxy S7 soll ca. 255 US-Dollar kosten. Die Produktion eines Apple iPhone 7 soll beim Unternehmen aus Cupertino 224,80 US-Dollar veranschlagen. Beide Smartphones sind in den Materialien bzw. der Herstellung günstiger als das Google Pixel XL, weil sie auf kleinere Bildschirme und Akkus setzen können.

Google Pixel XL

So wundert es dann auch nicht, dass eben genau der AMOLED-Bildschirm mit Gorilla Glass 4 die kostspieligste Komponente im Google Pixel XL darstellt – 58 US-Dollar kostet das Display. Allerdings zahlt Qualcomm an seinen Partner Qualcomm insgesamt am meisten. Denn Qualcomm liefert sowohl den SoC für 50 US-Dollar, die RF-Komponenten für 19,50 US-Dollar, die Bauteile zur Stromversorgung für 11 US-Dollar und einen Teil der 15,5 US-Dollar, welche für Audio-Codecs anfallen. NAND-Speicher von Samsung und RAM von SK Hynix sollen zusammengefasst 25,6 US-Dollar kosten. Da ist der Akku mit 4 US-Dollar verhältnismäßig günstig, während 17,5 US-Dollar für die Kameras anfallen. 35 US-Dollar soll das Gehäuse pro Gerät kosten. Die weiteren Accessoires im Lieferumfang, Netzteil, Kabel, Anleitungen, sollen Google 10 US-Dollar kosten.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 1

Tags

Kommentare (9)

#1
customavatars/avatar90848_1.gif
Registriert seit: 04.05.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 270
"Allerdings zahlt Qualcomm an seinen Partner Qualcomm insgesamt am meisten."

Gut für Google, schlecht für Qualcomm ;)

Im ernst, die Entwicklungskosten die noch dazu kommen werden wohl nicht soo hoch sein.
SOC, RAM, Flash, Display, Kamera etc. kommen ja von Qualcomm, Samsung, Sony etc.
Gehäuse und Akku von HTC.

Wird wohl mehr oder weniger nur das Circuitboard und Antennenlayout von Google/HTC "entwickelt" worden sein + Software natürlich.

Das meiste wird Marketingbudget sein.
#2
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12300
Nochmal - genau wie beim iPhone - das sind Fertigungskosten. Nicht die Materialkosten!
#3
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3717
Genau. Hier werden gerne die Begriffe in den Raum geworfen, die so nicht stimmen.
#4
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8138
Diese Art Beiträge wurde doch nur erfunden, damit die unbedarfte Mehrheit der Leser sich unnötig aufregt. "ZOMG, WTF, warum zahle ich 900 EUR für ein Handy, das den Hersteller nur 250 kostet."

Mit den Zahlen kann man absolut nichts anfangen, einerseits sind das nicht die Materialkosten, andererseits sitzen bei Google zigtausend Leute und erwarten ein angemessenes Gehalt, was ihnen auch gegönnt sei.
#5
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3717
Genau. Hier werden gerne die Begriffe in den Raum geworfen, die so nicht stimmen.
#6
customavatars/avatar176690_1.gif
Registriert seit: 03.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 65
Find ich auch idiotisch. Die Materialkosten für ein Brötchen beim Bäcker liegen wahrscheinlich im 5 Cent-Bereich und es wird dann für 50 Cent verkauft.

Fertigungskosten sind auch noch nicht einmal maßgeblich, da auch noch Transportkosten dazukommen und gefühlt jedes 5. Smartphone wegen angeblicher Defekte (Display, Akku, LTE-Modem) wieder zurückgeschickt wird.

Ohne Frage, die Hersteller verdienen Unsummen. Allerdings tragen die auch ein entsprechend hohes Risiko wie beim Note 7 aktuell.

Und die Kunden haben sie ja auch gut erzogen: Spätestens nach 2 Jahren muss ein neues her. Dagegen stinken die Leasingverträge der Autobauer echt ab. :-)
#7
customavatars/avatar127622_1.gif
Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1661
So Artikel werden erst interessant, wenn ihr den Link zum Bausatz bestellen mit angebt :fresse:
#8
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3745
Was ist denn ein Note7?
Sowas ein Telefon gibt es doch gar nicht.
#9
customavatars/avatar40387_1.gif
Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3717
Zitat Snake7;25022967
Was ist denn ein Note7?
Sowas ein Telefon gibt es doch gar nicht.


was? :fresse:

Zum Thema zurück. Wenn die alle so viel Geld damit verdienen würden, wären andere Hersteller nicht im Minus bei der Smartphonesparte.
Immerhin sehe ich mehr Leute mit High-End Smartphones als mit Einsteigergeräten.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Japan Display entwickelt komplett durchsichtigen Fingerabdrucksensor

Logo von IMAGES/STORIES/2017/JDI

Japan Display (JDI) hat einen neuen Fingerabdrucksensor entwickelt, welcher laut Hersteller komplett durchsichtig integriert werden kann. Aufgrund der transparenz sei es für die Hersteller möglich, den Sensor direkt im Display zu verbauen. Vivo hat vor kurzem ein erstes Smartphone mit einem... [mehr]

Moto G5S im Test: Fast das Brot-und-Butter-Smartphone

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MOTO_G5S

Halbjahres- statt Jahresrhythmus: Ungewöhnlich schnell hat Motorola respektive Lenovo das Moto G5 und Moto G5 Plus überarbeitet. Offiziell handelt es sich beim Moto G5S und Moto G5S Plus zwar jeweils nur um eine Special Edition, tatsächlich aber sind die Änderungen nicht unerheblich.... [mehr]

Apple iPhone 8 Plus im Test: Kraftprotz mit Adlerauge

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_8_PLUS

8 oder X? Apple macht es iPhone-Interessierten in diesem Jahr besonders schwer. Lautete die Frage in den letzten Jahren „Klein oder groß?", heißt es nun: Klein oder groß und teuer oder sehr teuer? Schließlich verlangt Apple für das iPhone X einen satten Aufpreis gegenüber dem iPhone... [mehr]

OnePlus 5 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ONEPLUS_5_2

Auch drei Jahre nach dem ersten Modell gilt OnePlus noch immer als der Rebell unter den Smartphone-Herstellern. Doch viel ist vom ursprünglichen, ganz eigenen Ansatz nicht mehr übrig geblieben. Man zählt mehrere hundert Mitarbeiter und ist kein Startup mehr, verkauft seine Geräte zumindest... [mehr]

Huawei Mate 10 Pro im Test: KI und schmaler Rand reichen nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATE_10_PRO_TEST

Den zweiten Platz fest im Blick: Mit Smartphones wie dem Mate 9 und P10 konnte Huawei sich als drittgrößter Smartphone-Hersteller behaupten, nun soll der Platz hinter Samsung erreicht und Apple damit verdrängt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Mate 10 Pro, das nicht nur das... [mehr]

iPhone X: Der große Sprung mit Face ID und Super Retina

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_X

Nichts weniger als die Zukunft des Smartphones soll das iPhone X sein – und die ganze Gerätekategorie für die nächsten zehn Jahre prägen. Ob die hochtrabenden Worte zutreffend sind, müssten Tests zeigen. Fest steht jedoch, dass Apple mit dem neben dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus dritten am... [mehr]