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iPhone 7 funkt mit höheren SAR-Werten als vorherige Generationen

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iphone7plusDas iPhone 7 (Plus) funkt laut Apple mit einem höheren SAR-Wert als dies bei den vorherigen Generationen der Fall war. Mit dem SAR-Wert geben die Hersteller die Funkbelastung des Smartphones für den Körper an und diese erreichen sowohl beim iPhone 7 als auch bei der größeren Plus-Variante einen höheren Wert als dies bisher der Fall war. Demnach ergaben interne Tests bei Apple, dass das iPhone 7 direkt am Kopf mit 1,38W/kg funkt. Wird das Smartphone in einem Abstand von fünf Millimetern am Körper getragen, beträgt der SAR-Wert noch 1,34W/kg. Bei der Plus-Variante hingegen werden 1,24W/kg am Kopf und 1,0W/kg am Körper gemessen. Zum Vergleich: Das iPhone 6S belastete im gleichen Test mit 0,87W/kg den Körper deutlich weniger.

Das iPhone 7 Plus unterscheidet sich vor allem durch seine Dual-Kamera-Lösung vom kleineren Schwestermodell
Das iPhone 7 Plus unterscheidet sich vor allem durch seine Dual-Kamera-Lösung vom kleineren Schwestermodell

Trotz der höheren Werte bleibt Apple mit seinem iPhone 7 noch weit unterhalb der Obergrenze von 2,0 W/kg bei der Funkbelastung. Nur wenn der SAR-Wert bei Tests vor der Veröffentlichung auch eingehalten wird, kommen die Geräte überhaupt in den Verkauf. Wieso das iPhone 7 allerdings einen höheren SAR-Wert aufweist, wurde von Apple nicht erklärt. Trotz der Einhaltung des Grenzwertes empfiehlt Apple das iPhone möglichst in einem Abstand von fünf Millimetern am Körper zu tragen, um die Belastung für den Körper zu verringern. 

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Kommentare (29)

#20
Registriert seit: 05.04.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 3048
Zitat Lord Wotan;24985598
Bei Apple wird man dafür per Mikrowelle das Gehirn gekocht.

Das ist ein Witz oder?
Ansonsten: Bevor du so rumtöberst, probier doch mal aus, wie viel wärmer die Wassermenge in einem Schnapsglas so wird, wenn das Handy daneben liegt und telefoniert. Und im Anschluss stellst du es dann für 5 Minuten in die Sonne und misst dabei.
Danach reden wir weiter...
#21
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12423
Die Einheit des SAR Wertes welche ja lautet "Watt pro Kilogramm" ist relativ verwirrend bzw. man kann dadurch nicht direkt ableiten dass durch das Smartphone jedes KG deiens Körpers so und soviele Watt aufnimmt. Der Wert beschreibt nur wie stark die Strahlung vom Menschen absorbiert wird, denn natürlich gibt das Phone mit einem SAR Wert nicht dutzende Watt an seine Umwelt ab - ist ja schließlich Akku betrieben.
Übrigens um nen Vergleich zu haben, bei Raumtemperatur von 20grad gibt menschliche Körper sowieso etwa 120W ab! Entsprechend können die Milliwatt vom Smartphone keine signifikante Wärmeänderung hervorrufen.
#22
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4742
Es ist trotzdem noch umstritten in wie weit auch eine geringe Einstrahlung (über eine längere Zeit) noch eine Auswirkung auf den Körper hat. Nervenimpulse sind auch nur wenige mW stark, so sind z.B. Muskelstimulatoren auch batteriebetrieben und können die Muskeln mit relativ geringen Stömen schon zum kontrahieren bringen. Es braucht daher nicht unbedingt eine starke Strahlungsquelle um Einfluss auf einen Körper auszuüben.

Es sollte daher nicht nur darum gehen wie stark sich Gewebe durch Strahlung erwärmen kann/darf, sondern auch ab wann es zu Funktionsstörungen z.B. in der komplexen und empfindlichen Biochemie unseres Gehirns/Körpers kommt. Das problematische dabei ist, dass man sowas nicht einfach an einen leblosen Stück Fleisch testen kann. Es ist aber schon so, dass Menschen infolge einer (hohen) alltäglichen Dauerbestrahlung Symptome (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schlafstörungen etc.) entwickeln können. Vielen ist dabei die Ursache ihrer Symptome gar nicht bewusst. Wer in der heutigen Zeit in einer größeren Stadt lebt, der ist dauernd irgendeiner Strahlung (Funkmasten, WLAN etc.) ausgesetzt. Das dabei die gesetzlichen Grenzwerte für einzelne Frequenzen eingehalten werden spielt keine Rolle, da es keinen Grenzwert für eine Gesamtstrahlenbelastung gibt.

Das das iPhone 7 nun etwas stärker strahlt als seine Vorgänger ist natürlich nicht unbedingt positiv zu werten, dürfte aber angesichts der unvermeidbaren und viel höheren alltäglichen Strahlenbelastung durch andere Strahlungsquellen in unserer Umwelt aber nur der Tropfen auf dem heißen Stein sein.
#23
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat planter;24991118
Kann mir gut vorstellen das es am neuem Modem von Intel liegt. Qualcomm hat das wohl doch besser hinbekommen.


Kann gut sein: https://9to5mac.com/2016/10/20/iphone-7-qualcomm-intel-modem-cellular-performance/
In USA und Japan gibt es das iPhone 7 ja auch mit Qualcomm-Modem.
#24
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12423
Zitat Cippoli;25008435
Es ist aber schon so, dass Menschen infolge einer (hohen) alltäglichen Dauerbestrahlung Symptome (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schlafstörungen etc.) entwickeln können.

Gibt es dazu wirklich einen Beweis?
Mir ist nur bekannt dass es über 5000 Studien zu diesem Thema gibt (wohl kaum etwas wurde mehr untersucht), und keine davon konnte Auswirkungen nachweisen...
#25
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4742
Zitat DragonTear;25008940
Gibt es dazu wirklich einen Beweis?
Mir ist nur bekannt dass es über 5000 Studien zu diesem Thema gibt (wohl kaum etwas wurde mehr untersucht), und keine davon konnte Auswirkungen nachweisen...


Naja, ich bin kein Experte was die aktuelle Studienlage zu dem Thema betrifft. Mir bekannte Studien, bei denen man etwas nachweisen konnte, sind meist methodisch angreifbar. Insofern ist mir da nichts eindeutiges bekannt. Aber das muss nicht bedeuten, das es keine Auswirkungen gibt.

Im Netz lässt sich dazu z.B. in medizinischen Foren so einiges finden. Da kann man natürlich vieles als Spinnerei abtun, aber kennst du handfeste Studien, die eine Unbedenklichkeit nachweisen? Die gibt es meines Wissens ebenso nicht, da die Studien das Thema gar nicht umfangreich genug erfassen. Meist wird nur ein bestimmtes Kriterium als unbedenklich eingestuft, das aber bei weiten nicht dafür taugt eine allgemeine Unbedenklichkeit zu garantieren. Es gibt auch Dinge, die wir noch nicht messen können oder kennen, die hier aber bei der Beurteilung durchaus eine gewichtige Relevanz haben könnten.
#26
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Unbedenklichkeit kann man auch nur sehr schwer nachweisen, prinzipbedingt.

Ich bezweifle auch nicht grundsätzlich, dass nichtionisierende (!) Strahlung Einfluss auf den Körper haben kann. Aber ob heutiges WLAN etc. das tut? Naja.

Zitat Cippoli;25008435
da es keinen Grenzwert für eine Gesamtstrahlenbelastung gibt.

Ist ja auch nicht praktikabel bzw. messbar.

Zitat
Es braucht daher nicht unbedingt eine starke Strahlungsquelle um Einfluss auf einen Körper auszuüben

Es gibt da den ganz wichtigen Unterschied zwischen Intensität und Energie der "Strahlung".

Zitat
Es ist aber schon so, dass Menschen infolge einer (hohen) alltäglichen Dauerbestrahlung Symptome (Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schlafstörungen etc.) entwickeln können. Vielen ist dabei die Ursache ihrer Symptome gar nicht bewusst

Oder viele bilden sich eben diese Ursachen auch nur ein. Da kenn ich die Geschichte von einer Nachbarin, die das WLAN neben ihr ausgeschaltet haben wollte, weil sie sonst nicht schlafen könne, obwohl der Router per Zeitschaltung eh schon aus war...

Ich wette mit dir, dass du bei folgendem Blindtest nicht mehr als eine rein statistische Trefferquote haben wirst:
Du sollst in einem Raum R1 schlafen, in Raum R2 steht direkt an der Wand neben deinem Bett eine Mikrowelle, die du von R1 aus aber nicht hören oder sehen kannst. Während du in R1 versuchst einzuschlafen, lasse ich an manchen Abenden in R2 die Mikrowelle (natürlich eine ganze Weile) laufen, an anderen überhaupt nicht. Darüber führe ich natürlich Buch. Und an jedem Morgen musst du aufschreiben, ob die Mikrowelle an war oder nicht.
Und um das ganze noch 'besser' zu machen, die zweite Stufe: Die Mikrowelle wird nicht geschlossen betrieben, sondern offen (Sperre entfernt ;)) und auf deinen Schlafplatz gerichtet.
#27
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4742
Zitat c137;25009074
Ich bezweifle auch nicht grundsätzlich, dass nichtionisierende (!) Strahlung Einfluss auf den Körper haben kann. Aber ob heutiges WLAN etc. das tut? Naja.


Naja, auch beim WLAN sehe ich das mit einer Portion Skepsis. Nebenbei, hab ich hier bei mir in der Wohnung über 20 einstrahlende WLAN-Netze...

Aber keine Sorge, das löst bei mir noch keine Panik aus. ;)

Zitat c137;25009074
Oder viele bilden sich eben diese Ursachen auch nur ein. Da kenn ich die Geschichte von einer Nachbarin, die das WLAN neben ihr ausgeschaltet haben wollte, weil sie sonst nicht schlafen könne, obwohl der Router per Zeitschaltung eh schon aus war...

Ich wette mit dir, dass du bei folgendem Blindtest nicht mehr als eine rein statistische Trefferquote haben wirst:
Du sollst in einem Raum R1 schlafen, in Raum R2 steht direkt an der Wand neben deinem Bett eine Mikrowelle, die du von R1 aus aber nicht hören oder sehen kannst. Während du in R1 versuchst einzuschlafen, lasse ich an manchen Abenden in R2 die Mikrowelle (natürlich eine ganze Weile) laufen, an anderen überhaupt nicht. Darüber führe ich natürlich Buch. Und an jedem Morgen musst du aufschreiben, ob die Mikrowelle an war oder nicht.
Und um das ganze noch 'besser' zu machen, die zweite Stufe: Die Mikrowelle wird nicht geschlossen betrieben, sondern offen (Sperre entfernt ;)) und auf deinen Schlafplatz gerichtet.


Die Geschichte mit deiner Nachbarin glaub ich dir sofort. Das kann es natürlich auch geben und wahrscheinlich öfter als man denkt. Aber was willst du damit sagen? Das es immer so sein muss? Mal davon abgesehen, das sich von einer Testperson da kaum etwas ableiten lässt, werde ich wahrscheinlich wirklich nicht sagen können wann die Mikrowelle an und wann aus war. Das es aber niemand anderes könnte, lässt sich damit aber auch nicht belegen, schließlich ist der Mensch keine einheitliche Maschiene. Die Frage ist ja was du hier genau nachweisen willst. Es kann trotzdem Auswirkung auf biochemische Prozesse in meinen Körper haben, die mir gar nicht bewusst sind. Die Frage ist auch auf du genau eine Auswirkung messen willst. Wenn du nicht weißt wo du deine Messfühler anbringen sollst, weil du es schlicht nicht kennst oder messen kannst, dann wirst du auch nichts finden, was aber nicht bedeutet das da nichts ist. Vor 30 Jahren konnte man z.B. kleinste DNA-Spuren an Gegenständen auch noch nicht so effektiv und eindeutig nachweisen wie das heute der Fall ist. Damals dachte man auch da ist nichts... ;)
#28
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Ich will damit gar nichts nachweisen, ansonsten hätt ich wohl eher was mit penetrierenden PEDOT:PSS-Elektroden und ECoGs vorgeschlagen.

Ich will damit sagen, dass sich Leute einfach auch gern was einbilden - und selbst rein gar nichts nachweisen können ;)
Deswegen ist das ganze ja auch mehr eine Wette denn eine Studie. Obwohl die ordentlich durchgeführt mit ein paar hundert "Strahlungsfühligen" plus Kontrollgruppe für eine Veröffentlichung in nem medizinischen Journal* fast ausreichen könnte :D

* = Damit ist nicht die Apotheken-Umschau gemeint.
#29
Registriert seit: 09.08.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4742
Zitat c137;25009477
Obwohl die ordentlich durchgeführt mit ein paar hundert "Strahlungsfühligen" plus Kontrollgruppe für eine Veröffentlichung in nem medizinischen Journal fast ausreichen könnte :D


Nimm statt einer Mikrowelle ein IPhone dann ist dir eine Veröffentlichung garantiert... :d
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