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Samsung Galaxy S7 Active: Zweifel an der Wasserresistenz ergeben sich

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samsung 2013

Smartphones und ihre Wassertauglichkeit – das ist eine Geschichte der langen Missverständnisse. So musste in den vergangenen Jahren etwa Sony viele Schelte einstecken: Der japanische Hersteller bewarb seine Xperia-Geräte teilweise extrem offensiv als wasserresistent, im Alltag war aber mehr Vorsicht geboten, als die Marketingmaterialien suggerierten. Während jene muntere Nutzer unter Wasser mit den Phones beim Fotografieren zeigten, war die Wasserdichte oft eingeschränkter als angenommen. Auch Samsung bewirbt seine aktuellen Flaggschiffe Galaxy S7 / S7 Edge mit der Schutzklasse IP68. Sie sollen daher wasserdicht sein. Das haben beispielsweise Tests von Consumer Reports, eine Art amerikanischem Äquivalent zur deutschen Stiftung Warentest, auch unterstrichen. Überraschenderweise ist nun aber ausgerechnet das Samsung Galaxy S7 Active beim Wasser-Test von Consumer Reports mit Pauken und Trompeten durchgefallen – gleich zweimal.

samsung galaxy s7 active camouflage

In den USA ist das Samsung Galaxy S7 Active exklusiv über den Mobilfunkanbieter AT&T zu haben. Im Juni hagelte es bereits Meldungen, dass sich das als besonders robust beworbene Smartphone bei Fall-Tests schlechter schlug als erwartet. Consumer Reports prüfte nun, ob das S7 Active, wie von Samsung angegeben, 30 Minuten bei einer Wassertiefe von ca. 1,5 m und einem Druck von etwa 0,146 Bar ohne Schäden übersteht. Leider war dies nicht der Fall: Nach einer halben Stunde zeigten sich Luftblasen unter den Linsen der Haupt- und Frontkamera. Außerdem war das Display defekt und der Touchscreen reagierte nicht mehr. Um das Ergebnis zu überprüfen, testete Consumer Reports auch ein zweites Samsung Galaxy S7 Active. Auch das zweite Gerät fiel durch. Nach dem Test schaltete sich der Bildschirm alle paar Sekunden an bzw. aus. Feuchtigkeit war im Inneren der Kameralinsen sichtbar. Zudem hatte sich Wasser im SIM-Kartenslot gesammelt.

Man wartete einige Tage ab, doch beide Samsung Galaxy S7 Active blieben defekt. Samsung äußerte auf Anfrage von Consumer Reports, dass es kein generelles Problem mit den Smartphones gebe. Stattdessen schoben die Südkoreaner es auf zwei möglicherweise defekte Geräte. Man wolle die Situation aber untersuchen.

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 13.01.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4306
Alles Einzelfälle.. Bin gespannt, was das Problem ist bzw. wo Wasser eindringt.
#6
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Registriert seit: 10.12.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 246
Ist sowas dann trotzdem von der Garantie abgedeckt? Wenn der Hersteller damit wirbt, sollte man sich darauf verlassen können oder?
#7
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Registriert seit: 13.07.2014

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1313
@Rayken: Ha, erzähl das mal den Sony Experia Z Nutzern. Nix mit "darauf verlassen können".
#8
Registriert seit: 11.07.2013

Obergefreiter
Beiträge: 114
@HLuxx:
Weis nicht wie Sony geweroben hat, aber Samsung bezieht sich explizit auf eine schutzklasse nach IP 68.
Das gerät muss also auch gegen dauerhaftes untertauchen sicher.
Vondaher ist dass schon deutlcih mehr als ein "Marketingversprechen".

#9
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Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1901
Natürlich werden solche Probleme als Einzelfälle abgestempelt, man möchte nicht die ganzen Geräte erneut vom Markt nehmen? Im Grunde braucht man doch kein Galaxy Active, eine robuste Hülle a la Otterbox drauf und der Drops ist gelutscht.
#10
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Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Kapitän zur See
Beiträge: 3387
Zitat HLuxx;24738184
@Rayken: Ha, erzähl das mal den Sony Experia Z Nutzern. Nix mit "darauf verlassen können".

Hab kommentarlos n Tauschgerät bekommen, kann mich nicht beschweren. Auch alle Geräte die über und eingeschickt werden wurden immer getauscht.

Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
#11
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Registriert seit: 08.03.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 813
Zitat HLuxx;24738184
@Rayken: Ha, erzähl das mal den Sony Experia Z Nutzern. Nix mit "darauf verlassen können".


Bei mir gehts noch :D
Gestern noch unterm Wasserhahn sauber gemacht.
Baden mim Handy muss ja auch net sein xD
#12
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12475
Das problem mit den ip Zeritifzierungen die Sagen dass dass phone bei einer Tiefe von so und so, sich so lange aufhalten darf, ist dass sie nicht die Bewegung mit einbeziehen.
Bewegt man ein Objekt mit einer bestimmten Geschwindigkeit durch das Wasser hat man sofort druck drauf (spürt man ja auch mit der Hand). Im kleingedruckten stehen dann auch oft dinge wie "nicht zum Schwimmen geeignet".

Darum tendiere ich dazu zu sagen dass erst Geräte mit 10m oder besser 30m wie Uhren (z.B. Pebble) wirklich wassertauglich sind. Alles andere ist nur spritzwassergeschützt...
#13
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Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3724
Eigentlich sind selbst 50m nur zum abwaschen geeignet. Zumindest würde ich mich nicht darauf verlassen. Zum Schwimmen sollte man eher 100m in Betracht ziehen.
#14
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Registriert seit: 10.07.2005
Hessen
Banned
Beiträge: 1149
Samsung hat mittlerweile eingestanden, dass bei der Fertigung des S7 Active Probleme aufgetreten sind. Ausgetauscht werden sollen die betroffenen Geräte allerdings erst im Schadensfall, eine Rückrufaktion soll es offenbar nicht geben. Sprich: ob das Smartphone die Spezifikationen erfüllt oder nicht erfährt man erst wenn es zu spät ist.

Ganz großes Kino Samsung. Irgendwie schon sch**** dass Astroturfing billiger ist als ne anständige Qualitätskontrolle.
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