> > > > iPhone-Produktion durch Roboter bei Foxconn vorerst abgeblasen

iPhone-Produktion durch Roboter bei Foxconn vorerst abgeblasen

Veröffentlicht am: von

foxconnDer Auftragsfertiger Foxconn wird immer wieder für seine schlechten Arbeitsbedingungen kritisiert. Um die gefordert Anzahl an Geräten für Apple trotzdem produzieren zu können und dabei die Arbeiter nicht noch mehr unter Druck zu setzen, hatte Foxconn vor einigen Wochen die Einführung von Robotern angekündigt. Wir berichteten bereits vor einigen Wochen, dass die Maschinen insgesamt 300.000 iPhones herstellen sollten. Wie nun aber bekannt wurde, scheinen diese Pläne vorerst nicht umsetzbar zu sein.

Wie Foxconn meldet, sollen die Roboter nicht präzise genug arbeiten und deshalb nicht in die Produktion miteingebunden werden. Apple verlangt bei seinen Geräten eine Toleranz von maximal 0,02 Millimetern und dies können die Produktionsroboter wohl nicht erreichen. Bei der Herstellung durch einen Roboter kann aktuell nur eine Präzision von 0,05 Millimetern gewährleistet werden.

Trotz des Rückschlags hält Foxconn aber an seinen Plänen fest und möchte in Zukunft bei der Produktion Roboter einsetzen. Die Präzision soll in den kommenden Jahren steigen, in 5 bis 10 Jahren möchte Foxconn die iPhone und iPads dann ausschließlich durch Roboter produzieren lassen. Ob Foxconn dieses Ziel wirklich erreichen wird, ist dabei natürlich reine Spekulation.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (10)

#1
customavatars/avatar121753_1.gif
Registriert seit: 21.10.2009
Bayern
Oberbootsmann
Beiträge: 815
durch EINEN Roboter oder DEREN Roboter,

für einen Roboter in der heutigen Zeit sollten 0,02mm kein Problem darstellen....
#2
Registriert seit: 08.03.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 456
Mal eine andere Frage: Wofür braucht man diese Präzision von 0,02mm?
#3
customavatars/avatar121753_1.gif
Registriert seit: 21.10.2009
Bayern
Oberbootsmann
Beiträge: 815
:D jap, gute Frage,

die Teile selbst werden vermutlich schon eine Toleranz unter aller Sau haben... deswegen muss den Rest der Robi retten^^
#4
Registriert seit: 15.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1843
Man braucht so eine Toleranz, damit man dem Hersteller weniger Geld für die Ware zahlen kann.

Als Druckmittel quasi.
#5
customavatars/avatar13256_1.gif
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4929
In spätestens 10Jahren wird man fast alles durch Roboter erledigen können - zu unserem Glück sind sie noch recht teuer, aber auch das wird sich ändern...
#6
customavatars/avatar127622_1.gif
Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1668
Bis wieviel mm können denn durch einen Foxconn Mitarbeiter gewährleistet werden???
#7
Registriert seit: 13.06.2006
Nordhessen
Stabsgefreiter
Beiträge: 281
Die roboter sollten das schaffen, vielleicht nur noch nicht die chinesischen kopien/nachbauten.
#8
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10855
Wenn man sich den Spalt vom Display zum Gehäuse anschaut, dann wird klar warum Apple 2/100mm sehen will. 5/100 kann man beim genau hinschauen schon sehen, wenn es sich um nicht ganz parallele Kanten oder Spaltmaße handelt.

2/100 ansich sind nicht das Problem, allerdings sollen die ja auch bei entsprechender Wiederholungszahl IMMER erreicht werden. Und das ist das Problem.
#9
Registriert seit: 11.01.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1086
Ich glaube der Punkt ist eher, wo jetzt die Mitarbeiter von Foxconn präziser als die Roboter arbeiten können sollen. Die 0,02mm wirken da ein bisschen komisch, denn so präzise kann ja kein Mensch arbeiten. Ist vermutlich eher so, dass die Mitarbeiter in Verbindung mit den momentan eingesetzten Maschinen eine höhere Präzision erreichen als die vollautomatisierte Produktion mit Robotern.
#10
customavatars/avatar156888_1.gif
Registriert seit: 11.06.2011

Obergefreiter
Beiträge: 87
Sollen die 0,02mm der Toleranzbereich sein, oder sind es +/- 0,02mm?
Ist aber auch egal, da man beide Toleranzen relativ einfach mit entsprechenden Maschinen schafft.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Huawei P20 Pro im Test: Es braucht mehr als Notch und Top-Kamera

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_P20_PRO_02

    Seit nun mehr zwei Jahren zählt Huawei zur Spitzengruppe, wenn es um die Qualität einer Smartphone-Kamera geht. Die seinerzeit geschlossene Kooperation mit Leica sowie der Einsatz einer Dual-Kamera-Lösung entpuppten sich als Erfolg, den man seitdem behutsam weiterentwickelt hat. Mit dem... [mehr]

  • Apple verkauft kein iPhone X, SE und 6S mehr und verzichtet auf Adapter

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_XS

    Mit der Vorstellung des iPhone XS, des iPhone XS Max und vor allem des iPhone XR hat Apple nicht nur seine nächste Smartphone-Generation eingeläutet, sondern auch sein bestehendes Produktportfolio umgekrempelt – teilweise sehr junge und noch immer beliebte Modelle sind komplett von der... [mehr]

  • Notch in schicker Hülle: Das OnePlus 6 geht an den Start

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ONEPLUS_6

    Den vermutlich am wenigsten überraschenden Smartphone-Start des Jahres dürfte OnePlus feiern. Nach zahlreichen selbst verteilten Informationshäppchen, Leaks im Wochentakt und einer zuletzt zu früh scharfgeschalteten Produktseite bei Amazon sind alle relevanten technischen Details zum OnePlus 6... [mehr]

  • 90 Hz und 8 GB RAM: ASUS will Gamer mit dem ROG Phone ansprechen (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ROG_PHONE

    Mit dem Start von PUBG Mobile ist das Spielen auf dem Smartphone wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Zwar gab es in den vergangenen Jahren mehrfach den Versuch, Gaming und Handy zu kombinieren, wirklich ausgereift waren die Ansätze nicht. Das änderte sich teilweise mit... [mehr]

  • Lenovo zeigt erste Bilder seines randlosen Smartphones ohne Notch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/LENOVO

    Seit Apple das iPhone X vorgestellt hat, tendieren immer mehr Hersteller zu einem ähnlichen Design. Immer öfter werden Smartphones mit einem randlosen Display in Verbindung mit einer Notch für Kamera und Sensoren am oberen Rand in den Handel gebracht. Lenovo scheint nun jedoch einen anderen... [mehr]

  • Zu teure Smartphones werden für den Markt zum Problem

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_IPHONE_X_02

    Der Absatz von Smartphones ist auch im ersten Quartal 2018 zurückgegangen. Als Grund hierfür nennt IDC vor allem eine überraschend geringe Nachfrage in China, wo erstmals seit Mitte 2013 weniger als 100 Millionen Geräte ausgeliefert wurden. Aber auch eine andere Ursache haben die... [mehr]