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WhatsApp: Spammer toben sich nun aus

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WhatsAppErneut kommt der beliebte Instant-Messenger WhatsApp in die Schlagzeilen. Nachdem man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder die Sicherheit der Smartphone-App kritisierte, macht die Software nun mit Spam-Attacken auf sich aufmerksam. Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Spammer den Messaging-Dienst für sich entdecken würden. Laut heise online sollen in den letzten Tagen unerwünschte Spam-Nachrichten einige Nutzer des Dienstes erreicht haben.

Die Versender verschicken hierfür einfach eine Nachricht an den Empfänger, um diese auf deren Webseite zu locken, wo häufig Abofallen lauern sollen – oft in Verbindung mit pornografischen Inhalten. WhatsApp macht es den Spammern auch nicht gerade schwer: Ähnlich wie beim Kurznachrichtendienst SMS kann über WhatsApp grundsätzlich jeder Nutzer kontaktiert werden, sofern dessen Rufnummer bekannt ist. Eine vorherige Autorisierung ist nicht notwendig. Zwar können entsprechende Kontakte bzw. Rufnummern in der App geblockt werden, doch dürfte dies nur kurzzeitig zum Erfolg führen. Die nächste Spam-Attacke erfolgt dann einfach über eine andere Rufnummer.

Um die Filterung durch die WhatsApp-Betreiber zu erschweren, bedienen sich die Spammer bei ihren unerwünschten Werbenachrichten häufig eines einfachen Tricks. Sie packen ihre Ziel-URL nicht direkt in den Nachrichtentext, sondern verstecken diese einfach im Profilbild. Wie die kriminellen Spammer an die Rufnummern gekommen sind, ist unklar. Vermutlich wurden einfach verschiedene Nummernblöcke durchprobiert, so heise online weiter.

Eine typische Spam-Nachricht auf WhatsApp:

Hallo hab was ganz irres gefunden ! Achtung reine Spezial-Versionen, ( um die Nachrict zu entschlüsseln einfach die LINK’S öffnen die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…. ) L. G. und schickt die Nachricht mal weiter!

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 30.07.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1406
Wenn ich auch nur eine dieser Nachrichten unaufgefordert bekomme, fliegt das Ding vom iPhone. Dann gibt es nur noch iMessage und Threema. Der Rest der Bekannt- und Verwandschaft darf mich dann gerne wieder anrufen wenn was ist...
#2
Registriert seit: 29.07.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 383
Komisch das die Spam Attacken nur in Deutschland auftreten. Ob da am ende wohl einige Telefonbetreiber dahinter stecken. Ist schon schade für t-com und Co, jetzt wo der Goldesel "SMS" krepiert ist.
#3
Registriert seit: 27.06.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3702
Naja, dafür haben T-Mobile und Co. ja jetzt den Goldesel "Internet-Flat"...also das dürfte aus der Hinsicht keine Auswirkungen haben - aber Extra-Cash wär halt Extra-Cash...
Ich habe aber bislang noch keine solche Nachricht bekommen.
#4
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4573
Zitat GrossmeisterB;20088419
Naja, dafür haben T-Mobile und Co. ja jetzt den Goldesel "Internet-Flat"


Der Goldesel ist mMn eher die "Telefonie-Flat" bzw "Allnet-Flat", die sich eigentlich nur dadurch halten kann, dass VoIP vom Handy erstens vom Anbieter verboten und zweitens für den Großteil der Smartphone Nutzer nicht einfach genug einzurichten ist.
#5
customavatars/avatar92213_1.gif
Registriert seit: 26.05.2008
Mannheim
Moderator
Beiträge: 2839
Hab noch nie solch eine Spamm Nachricht bekommen :)
#6
customavatars/avatar3521_1.gif
Registriert seit: 04.11.2001

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1434
Ich hab allerdings auch noch kein vernünftiges Voip hinbekommen. Hab immer das gefühl, dass die anbieter da an ihren Codecs sparen. stockt immer irgendwie in den gesprächen .. Gibts da irgendwie DEN anbieter ?
#7
customavatars/avatar62443_1.gif
Registriert seit: 19.04.2007
Hamburg Germany
Vizeadmiral
Beiträge: 6146
Skype?
#8
customavatars/avatar11560_1.gif
Registriert seit: 28.06.2004
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 318
verschiedenste Nummernblöcke durchprobiert...

wers glaubst...

schon was von Datenhandel gehört? ;)

Die Daten eines Kunden sind für viele Unternehmen mehr wert, als der Umsatz der duch den Kunden erzeugt wird.
#9
Registriert seit: 21.03.2005

Ruhestand
Beiträge: 28950
Nur wäre es da schwierig zu verifizieren, wer wirklich einen Whats App Account hat - es sei denn die Daten stammen von Whats App selbst.

Mein proof of cencept wäre: Man lädt eine csv mit 5.000 Nummern in seinen Google Account, diese werden von Whats App verifiziert und valide Nummer rausgefischt. Denen sende ich über Broadcasting eine Nachricht.

Das dauert effektiv vielleicht 5 Minuten und kostet gar nichts. Die Frage ist, nach wie vielen Nachrichten Whats App den Account sperrt.
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