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Instagram darf Fotos seiner Nutzer verkaufen

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instagramInstagram darf in Zukunft die Fotos seiner Nutzer verkaufen. Dies wurde bei einer Änderung der Nutzungsbedingungen am 17. Dezember 2012 festgehalten.

Vor kurzem übernahm das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook den Fotodienst Instagram. Mit den neuen Nutzungsbedingungen folgt der Fotodienst dem Beispiel des sozialen Netzwerks. Auch dort kritisieren Kritiker seit Jahren, dass Facebook die Daten seiner Nutzer weiterverkaufen und somit gegen deutsches Recht verstoßen würde. Die neuen Nutzungsbedingungen werden am 16. Januar 2013 wirksam. Für Bilder, die vor diesem Datum auf die Server des Foto-Sharing-Dienstes geladen wurden, zählen die Änderungen nicht. Widersprüche können Nutzer gegen die veränderten Nutzungsbedingungen nicht erheben, der Fotodienst sichert sich mit einzelnen Passagen ab.

 

Nutzungsbedingungen:

Wir sind nicht haftbar für die Verwendung oder Weitergabe von Inhalten und Instagram haftet nicht für die weitere Verwendung oder Veröffentlichung von Inhalten, die Sie bereitstellen.

 

Nutzer des Dienstes können sich demnach nur schützen, wenn sie ihren Account löschen. Im September 2012 gab das Unternehmen bekannt, dass über 100 Millionen Nutzer den Foto-Sharing-Dienst nutzen würden. 

 

Nutzungsbedingungen:

Unternehmen oder andere Personen können uns bezahlen, um ihre […] Fotos anzuzeigen […] im Zusammenhang mit gesponserten und bezahlten Inhalten oder Werbeaktionen, ohne dass Ihnen dafür irgendwelche Entschädigungen zustehen.

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 02.10.2005

Hardware-Luchs
Beiträge: 1144
Und die Nutzer machen fröhlich weiter....
#5
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
ganz einfach: nicht nutzen das ganze oder für diverse facebook aktionen wo man irgendwas liken muß das liken danach wieder zurücknehmen ... meinen facebook account hab ich nur damit ich einen facebook account hab ... weiter steht da nämlich nix ...
#6
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Registriert seit: 10.12.2012
Hamburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 471
wenn ich den bei einem solchen dienst meine fotos hätte wäre meine spontane reaktion: sämtliche fotos löschen und den account ebenso löschen.
pffft! wär ja noch schöner wenn andere mit meinen fotos geld verdienen ohne mir was abgeben zu wollen -und dann vieleicht auchnoch für werbung die ich ehnicht leiden kann.....

ich weiss warum ich meine daten und bilder nur auf meinem eigenen server liegen habe und nicht bei facebook o.ä. angemeldet bin

mfg
robert
#7
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Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Die meisten die diese DAU Software nutzen haben doch eh keinen blassen Schimmer von Lizenzen. Das sind die gleichen die dann bei Ebay abgemahnt werden weil sie ihre Artikel mit Fotos aus der Google Bildersuche anbieten :Fresse:
#8
customavatars/avatar125171_1.gif
Registriert seit: 14.12.2009
BaWü
Stabsgefreiter
Beiträge: 382
Das Problem sind nicht die Anbieter solcher Dienste, die die Daten der Nutzer "ausbeuten". Das Problem sind die Nutzer, ohne die es solche dienste nicht geben würde.

Ein bsp. nur der fb-chat oder whatsapp. Hat so gut wie jeder auf dem Handy. Und egal wen man zu überreden versucht wenigstens einen freien Dienst der z.B. auf Jabber basiert parallel zu installieren , bei dem jeder selbst in 2h seinen Server aufsetzen kann oder sich in 5min bei einem Anbieter registrieren kann, der die Nachrichten _nicht_ speichert, jeder meint nur dass das doch nicht so schlimm ist mit den Nachrichten und das es doch so einfach und alles andere viel zu umständlich ist.

Die meisten haben einfach keine Ahnung, was man mit den Daten machen kann, allein schon weil sie keine Ahnung haben wie eine Webseite oder Chat funktioniert und wo die Daten gespeichert werden. Da kommen dann aussagen Zustande wie "das ist doch nur bei mir in dem Chatfenster zu sehen, das können die doch garnicht sehen" oder "bei so vielen Nachrichten weltweit interessiert sich doch keiner für das was ich schreibe".

Aufklärung, verpflichtender Informatikunterricht an den Schulen, und nicht nur pseudo-Aktionen bei denen 1x im Jahr irgendeiner 2h lang was erzählt was am Nachmittag schon wieder vergessen ist.
Aber davon sind selbst die meisten Gymnasien noch weit entfernt.
#9
customavatars/avatar20978_1.gif
Registriert seit: 21.03.2005

Ruhestand
Beiträge: 29137
Zitat Krümelmonster;19895067
Facebook und Instagramm verstoßen an allen Ecken und Enden gegen unsere Datenschutzbestimmungen, da kommt es darauf auch nicht mehr an. Scheinbar traut sich ja keiner an solche "Riesen" heran.


Facebook oder Instagram haben (laut eigener Aussage) keinen Sitz in Deutschland. Da können sie auch nicht gegen deutsches Datenschutzrecht verstoßen. Das ist die Kehrseite des freien Webs. Dir steht es als Nutzer frei, nur Dienste zu nutzen die unter deutschem Recht agieren.
#10
customavatars/avatar47118_1.gif
Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 13060
OK FB hat einen irischen Sitz... Bei Instagram weiss ich es nicht... aber mich würde es wundern, wenn in der EU ein Land doch so freizügig mit den Daten und geistigem eigentum von Privatanwendern umgeht...aber wenn doch dann korrigiert mich..

Also verstößt FB oder Instagram vielleicht nicht gegen deutsches aber evtl. gegen Gesetze im hiesigen Land wo der sitz ist...
#11
customavatars/avatar146919_1.gif
Registriert seit: 09.01.2011
Berlin
Vizeadmiral
Beiträge: 7444
Zitat
Instagram macht Rückzieher: Wir werden keine Nutzerfotos verkaufen


Quelle
#12
customavatars/avatar181202_1.gif
Registriert seit: 24.10.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 489
Streut doch bei Facebook einfach Falschinformationen und ladet Bilder hoch wo nur totaler Mist zu sehen ist, z.b. einfach mal ne Bordsteinkante ablichten und bei FB hochladen.
So kann man schön die FB Server vollmüllen. :-))))
#13
customavatars/avatar60259_1.gif
Registriert seit: 17.03.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1415
voll gut mit einer Bordsteinkante kommst du da nicht weit
da musst du tausende Hochladen
ich hab bekannte welche 4000 Bilder im Profil hochgeladen haben
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