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Google Maps-Vertrag mit Apple hatte noch mehr als ein Jahr Laufzeit

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apple logoDie Einführung einer eigenen Karten-App in iOS 6 hat Apple viel Kritik eingebracht und gleichzeitig für einige Belustigung gesorgt. Zwischenzeitlich sind einige Hintergrundinformationen zu dieser Entscheidung von Apple aufgetaucht.

The Verge meldet, dass es eigentlich einen bestehenden Vertrag zwischen Apple und Goole über eine Google Maps-App für iOS gibt. Als Apple sich dazu entschied, eine eigene Karten-App zu integrieren, hatte dieser Vertrag sogar noch über ein Jahr Laufzeit. Allerdings hat es offenbar zunehmend Differenzen zwischen beiden Unternehmen gegeben, die schließlich dazu führten, dass Apple einfach eine eigene App entwickelte. Die bisherige Google Maps-Anwendung für iOS schien Apple zu sehr hinter die Android-Alternative zurückzufallen. So fehlte Turn-by-turn navigation für den Einsatz als Navigationssystem. Google hätte außerdem gefordert, dass der eigene Name in der neuen App präsenter sein soll und verschiedene Features wie Google Latitude eingebaut werden sollen. Scheinbar wurde die Situation für Apple unzumutbar und das Unternehmen entschied sich, in Bezug auf die Karten-App eigene Wege zu gehen.

Google-Chairman Eric Schmidt äußerte auf diese Berichte hin, dass der Ball in Apples Spielfeld liegen würde. Bisher hätte Google die Entwicklung einer iOS Maps-App nicht in Angriff genommen. Wenn Apple daran doch noch Interesse zeigt, scheint man auf Seiten von Google aber dazu bereit zu sein.

Nach der bisherigen Entwicklung dürfte es trotz der Probleme der Apple-Kartenapp aber doch eher unwahrscheinlich sein, dass die Konkurrenten noch einmal so aufeinander zugehen. iOS 6-Nutzer müssen also wohl weiterhin mit einer unzulänglichen Karten-App auskommen. Immerhin können sie auf Apples Versprechen hoffen, dass die Fehler zügig ausgebügelt werden.

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Kommentare (24)

#15
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@JackBauer
Es gibt strategische Entscheidungen, die nun einmal getroffen werden (müssen). Der Verzicht auf Google ist sicher konsequent, gerade auch wenn man zukünftige Klagen gegen Android erwarten kann. Bis dato hat sich Apple mit Klagen direkt gegen Google vornehm zurück gehalten, vielleicht auch, weil sie auf deren Dienste angewiesen waren.
#16
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Natürlich ist er konsequent - fraglich ob er auch klug war. Sicherlich hat sich apple auch was dabei gedacht, aber SO schnell einen Kartendienst auf die Beine stellen, glaub da unterschätzt Apple ein wenig die Tiefe der Grube !

Kann aber wirklich zum Anklage-Plan dazu gehören, schnell mal raus damit die Apple-Advokaten wieder was zu tun haben :D
#17
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Flottillenadmiral
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Die Gründe für Apples Abkehr von Google Maps - Flo's Weblog | Apple News and more...
#18
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Admiral
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Der Blog ist ja ein Witz..ist das Dan Kirpan's bester Freund?
#19
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Horst
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Dass Apple eine eigene Maps-App haben würde, war schon länger klar, dass diese von Beginn an nicht perfekt würde, auch. Das liegt einfach in der Natur der Sache, weil die Datenmengen einfach zu gigantisch sind um sie überblicken und überprüfen zu können. Der Schritt Maps bereits jetzt und nicht in einem Jahr kann ich mir nur damit erklären, dass Apple ein Major Feature brauchte, dass iOS 6 von seinen Vorgängern abhebt, etwas das iOS "special" erscheinen lässt. Das war aus Marketingsicht keine Produktpolitik sondern ein kommunikatives Signal an die Kunden. Google war anscheinend selbst davon überrascht, dass Apple den Vertrag vorzeitig auflösen würde. Das eher zusammengestückelte Maps-Event kurz vor der WWDC war das Ergebnis davon.

Niemand hätte mit einem perfekten Kartenservice von Apple gerechnet, aber offenbar wurde die (unfertige) Arbeit ohne weitere Kontrolle direkt in die finale Software gepackt. Es kann hier keine Qualitätskontrolle gegeben haben. Maps werden durch die Community besser, ja, aber nicht in diesem Maße. Maps und auch Siri mussten als Beta-Produkte auf den Markt, da sie gewaltige Datenmengen benötigen, die nur durch konstantes Nutzen von einer großen Anzahl Nutzern zustande kommen. Blöderweise ist Maps in einem derart frühen Stadium, dass Apple Maps niemals hätten veröffentlichen dürfen. Die Fehler sind zu eklatant um auf die Masse losgelassen zu werden. Wir reden hier von weltbekannten Bauwerken, die völlig falsch positioniert sind oder völlig verschwunden sind, von Rendering-Fehlern, die Brücke wie Gemälde aus dem Surrealismus erscheinen lassen. Hier wurde offenbar ein Produkt auf den Markt gedrückt um einen USP zu kreieren, die die Software nicht hatte. Nur blöd, dass dieser USP völlig in die Hose ging, weil er schlicht Monate und Jahre von der Marktreife entfernt ist.
#20
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Vizeadmiral
Beiträge: 7015
Also ehrlich gesagt hatte auch Nokia damals einen eigenen Kartenservice gestartet. Welcher durchaus brauchbar war. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit ;)
#21
Registriert seit: 16.11.2009
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[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 5689
Natürlich nicht. Nokia hat sich aber nicht von seinem Marketingteam pressen lassen sondern lies sich Zeit mit der Entwicklung. Nokias Kartendienst ist aberm wie Googles auch, auf vielen Jahren Erfahrung und Arbeit gewachsen.
#22
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Zitat herrhannes;19504947
Also ehrlich gesagt hatte auch Nokia damals einen eigenen Kartenservice gestartet. Welcher durchaus brauchbar war. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit ;)


Der Kartendienst von Nokia ist immer noch brauchbar

Garmin/Navigon/Falk ec pp nutzen die Navteq Rohdaten

Denn nicht Nokia selbst liefert die Daten sondern deren Tochterfirma,so wie das Teleatlas für Tom Tom erledigt
#23
Registriert seit: 21.03.2005

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Die "Nokia" Karten sind in der Satelliten Ansicht aber nach wie vor meilenweit von dem entfernt, was Google bietet.
#24
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Beiträge: 16333
Zitat Berlinrider;19505240
Die "Nokia" Karten sind in der Satelliten Ansicht aber nach wie vor meilenweit von dem entfernt, was Google bietet.


Die Satellitensparte viel ja auch nicht auf Navteq,diese liefern ja lediglich die Vectorkartendaten nebst POIs für die Navigation

Erst mit der Verknüpfungen beider wird ein "Googel Schuh" draus

Vernünftige Datensätze aus der Richtung könnten zumindestens schonmal die Routingfehler und lustigen Pois eliminieren
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