1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Consumer Electronic
  6. >
  7. Gadgets
  8. >
  9. Apple Music gibt es jetzt auch im Browser

Apple Music gibt es jetzt auch im Browser

Veröffentlicht am: von

apple specialevent2017Der kalifornische Smartphonehersteller Apple hat seiner Streamingplattform Apple Music eine Web-App spendiert. Mit dieser ist es möglich, den Dienst im Browser zu nutzen und somit plattformübergreifend zu verwenden. Dadurch hält Apple Music nun auch problemlos Einzug auf Systemen mit dem Betriebssystem Linux, ohne dabei Workarounds anzuwenden. Um Apple Music jedoch nutzen zu können, wird ein kostenpflichtiges Abo benötigt. Es besteht allerdings die Möglichkeit, ein kostenloses dreimonatiges Probeabo abzuschließen. 

Mit der neuen Web-App wurden neben dem bekannten Look des Dienstes auch die Kernfunktionen portiert. Mit der Einstellung "Sync Library" lässt sich die eigene Bibliothek in Apple Music auch mit der Browser-Version synchronisieren. Zudem können alle redaktionellen Inhalte von Apple Music über die Web-App gefunden werden. Es existiert darüber hinaus bereits ein Dark Mode der App. Die Browser-Edition von Apple Music befindet sich derzeit zwar noch in der Public-Beta-Phase, jedoch sieht die Web-App bereits jetzt der macOS Catalina-Version in sehr vielen Punkten ähnlich. Offiziell soll es laut Aussagen von Apple ab Herbst dieses Jahres los gehen. Somit ist es möglich, dass es aktuell noch zu Problemen in dem einen oder anderen Browser kommen kann. Erreichbar ist die Beta der Web-App hier.

Der Musikstreaming-Dienst von Apple wurde am 8. Juni 2015 erstmals auf der WWDC 2015 im Moscone Center in San Francisco vorgestellt. Seit dem 30. Juni 2015 ist der genannte Dienst in 100 Ländern verfügbar, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Jedoch sorgte der Dienst bereits im Vorfeld für Aufsehen, nachdem bekannt wurde, dass die  Wettbewerbsbehörden in den US-Bundesstaaten New York und Connecticut untersuchen, ob der US-amerikanische iPhone-Konzern den Musiklabels vorschreiben wollte, Gratis-Angebote bei Konkurrenten wie zum Beispiel Spotify zu unterlassen.