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DVR fordert Prüfbescheinigung für die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen

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dvr

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat sich jetzt ebenfalls mit dem Thema Elektrokleinstfahrzeuge und deren Teilnahme am Straßenverkehr befasst. Im Zuge dessen hat der Sicherheitsrat unter anderem beschlossen, dass Elektrokleinstfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 6 bis 20 km/h nur Personen nutzen dürfen, die mindestens 15 Jahre alt und im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung sind. Außerdem würde der DVR eine Bremsenprüfung nach DIN EN 15194:2017-12 für alle Fahrer zur Pflicht machen wollen. Bei allen Elektrokleinstfahrzeugen mit einer bbH über 6 km/h soll zudem eine Helmpflicht bestehen.

Außerdem empfiehlt der DVR die Auswirkungen der geplanten Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung vor ihrem Inkrafttreten über einen Zeitraum von drei Jahren wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden. Dabei soll jedoch die Unfallentwicklung im Mittelpunkt stehen.

Als Elektrokleinstfahrzeuge definiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat Fahrzeuge ohne Sitz oder selbstbalancierende Fahrzeuge mit oder ohne Sitz. Diese haben eine Breite von maximal 70 cm, eine Höhe von maximal 140 cm und eine Länge von maximal 200 cm. Die Elektrokleinstfahrzeuge haben nach dem Referentenentwurf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 26.02.2019 eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 6 bis 20 km/h. Aktuell beabsichtigt der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), auch Kindern ab 12 Jahren eine Erlaubnis zum Betreiben eines Elektrokleinstfahrzeugs mit einer bbH von 12 km/h zu erteilen. Ursprünglich sollten nur Fahrzeuge mit einer bbH von mehr als 12 km/h von den Bürgersteigen verbannt werden. Scheuer lenkte allerdings ein, so sollen in Zukunft alle Elektrokleinstfahrzeuge ein Fahrverbot auf Gehwegen erhalten. Am kommenden Freitag, den 17. Mai 2019 wird der Bundesrat über die Elektrokleinstfahrzeuge abstimmen. Pläne für die Einführung einer Helmpflicht gibt es bis dato allerdings nicht.

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Kommentare (31)

#22
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Kapitän zur See
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Zitat Shevchen;26944037
Klar werden die auch Probleme bekommen - aber die bauen ja schon eine Geisterstäd nach der anderen, um der möglichen Wanderungswelle der Zukunft entgegenzuwirken.

Wait, what?! Dir ist schon klar, dass nach heutigem Stand (vmtl. sind allerdings westliche Forscher viel zu blöd...) diese ganzen Geisterstädte, wenn sie nicht heute schon in der Wüste sind, in der Wüste liegen werden?

Zitat Shevchen;26944037

Auch siehst du auf den Dächern der Häuser alles mit Solaranlagen zugepflastert und die generelle Lebensqualität steigt enorm an.

Zum Beispiel für die Uiguren... Daneben helfen dir Solaranlagen nach heutigem Stand eher wenig, um die folgenden Prozesse CO2-neutral zu gestalten: Wärme (in geeigneter Qualität oder dann, wenn man sie braucht) zu produzieren, Stahl zu erzeugen, Beton zu verwenden, große Rinder/Schweinezuchtanlagen zu betreiben (letztere sorgen i.d.R. dann auch noch dafür, dass du dein Grundwasser vergessen kannst, weil nitratbelastet). Wie hoch die Lebensqualität in Bauten ist, die auf (was man so sieht) dem Niveau von DDR-Plattenbauten hochgezogen werden (nur höher und mit kleineren Räumen), weiß ich nicht zu beurteilen. Es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass die Lebensqualität an dem Punkt, an dem sie Ihre Wirtschaft schrumpfen müssen auf einem ausreichend hohen Niveau ist und die Bevölkerung weniger xenophob ist, als das z.B. schon bei uns der Fall ist...

Zitat Shevchen;26944037

Die haben sogar so langsam einen gut laufenden binnenmarkt, während der in D einen langsamen, qualvollen Tod verreckt.

Das glaube ich dir ausnahmsweise gerne. Was schlägst du vor: Importzölle hoch? (so wie das bei Fahrrädern der Fall ist)

Zitat Shevchen;26944037

Die scheinen, was Problemmanagement angeht, wesentlich besser aufgestellt zu sein. Bis die Bevölkerung keinen Bock mehr auf die Partei hat. Das wird aber erst dann passieren, wenn es denen so richtig mies geht. Und mies ging es denen - bis vor Kurzem.

Die sind halt eine Diktatur, da kann man Probleme i.d.R. recht einfach lösen – im Worstcase bringt man halt ein paar Leute um...

Zitat Shevchen;26944037

Und noch eine Unterstellung aus Stroh zum anzünden. Hast du n echtes Gegenargument oder soll ich auch persönlich werden?


Ich weiß nicht, ich bin z.B. auch sehr dafür, dass man elektrisch angetrieben Gefährte, so sie denn eine weitere Verbreitung erfahren reglementiert. Einfach weil es einen tatsächlichen Unterschied macht, ob ein zwölfjähriger im Blindflug (vllt. spielt er Pokemon Go) 5-10km/h einhändig auf dem Rad dahintrödelt oder mit 20km/h (und 4-16-facher kinetischer Energie) auf dem Roller dahinfährt. Wenn dir das egal ist: schön. Der erwähnte Lobbyverband ist übrigens der Unfallversicherung zuzuordnen, da stehen eher geringe kommerzielle Interessen im Zusammenhang mit Elektrokleinfahrzeugen dahinter – aber vmtl. ist das ganze Versicherungswesen bei uns (inkl. Dingen wie Unfall und Krankenversicherung) auch nur unnütze Gängelei des Einzelnen...
#23
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Leutnant zur See
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Zitat Shevchen;26944037

Ist Mist sowas - aber das hätte ein Radfahrer auch hinbekommen. Hast ja selbst geschrieben, dass der Bengel ohne Rücksicht auf Verluste in die Menge rein ist. Hat weniger was mit dem Scooter und mehr was mit dem Menschen zu tun.


Das Problem ist, das es zu 90% Kinder im Alter von ~8Jahren sind. Die haben einfach noch nicht den Kopf dazu. Mit Radfahrern hatten wir dort noch nie das Problem.
#24
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Leutnant zur See
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Zitat flxmmr;26944067
Wait, what?! Dir ist schon klar, dass nach heutigem Stand (vmtl. sind allerdings westliche Forscher viel zu blöd...) diese ganzen Geisterstädte, wenn sie nicht heute schon in der Wüste sind, in der Wüste liegen werden?

Jupp, und in Hamburg wird in Gewächshäusern Gemüse angebaut, welches dann vor Ort unters Volk gebracht wird. Den Mars wollen wir auch irgendwann besiedeln. Wüste ist kein Problem. Unter Wasser schon.


Zitat flxmmr;26944067
Zum Beispiel für die Uiguren... Daneben helfen dir Solaranlagen nach heutigem Stand eher wenig, um die folgenden Prozesse CO2-neutral zu gestalten: Wärme (in geeigneter Qualität oder dann, wenn man sie braucht) zu produzieren, Stahl zu erzeugen, Beton zu verwenden, große Rinder/Schweinezuchtanlagen zu betreiben (letztere sorgen i.d.R. dann auch noch dafür, dass du dein Grundwasser vergessen kannst, weil nitratbelastet). Wie hoch die Lebensqualität in Bauten ist, die auf (was man so sieht) dem Niveau von DDR-Plattenbauten hochgezogen werden (nur höher und mit kleineren Räumen), weiß ich nicht zu beurteilen. Es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass die Lebensqualität an dem Punkt, an dem sie Ihre Wirtschaft schrumpfen müssen auf einem ausreichend hohen Niveau ist und die Bevölkerung weniger xenophob ist, als das z.B. schon bei uns der Fall ist...

Komisch, hab heute morgen einen Artikel über dieses autarke Boot gesehen, welches fähig ist eine ganze Crew mit Strom zu versrogen und sogar Wasser aufzubereiten (was ein sehr Energiehungriger Prozess ist)

Solar hat, was die Konversionsrate angeht den höchsten Wirkungsgrad von allen Technologien. Bevor aus wind Strom wird, musstest du ne riesengroße Menge an Sonnenstrahlung in die Weltmeere pumpen. Bis aus Kohle Strom wird, darfst du mehrere Millionen, ineffiziente Lebewesen auf dem Boden verteilen, ein paar millionen Jahre warten um dann die Hälfte der Nutzleistung wieder in Wärme zu verlieren. Selbst das schöne Atomkraftwerk wurde in einem sehr ineffizienten Brütungsprozess einer sterbenden Sonne mit Material versorgt, welches im Wirkungsgrad wohl unter 1% fällt. Aber nun ja, das eigentliche Problem ist die Speicherung, nicht das Solardach selbst.

Aber zurück zur Infrastruktur: Wasseraufbereitung bekommst du mit Energie und Platz hin. Auch Strom ist kein Problem mit vorhandenem Speichermedium. Wärme ist bei der Klimaerwärmung auch nicht mehr das Problem (ein Schelm der Böses dabei denkt) und die Lebensqualität von Plattenbauten ist definitiv höher als die von Lehmhütten. Hast du dir in letzter Zeit mal ein Foto von so einer Chinesischen Stadt im Wandel angeguckt. Da kannste vor Neid fast verblassen.


Zitat
Das glaube ich dir ausnahmsweise gerne. Was schlägst du vor: Importzölle hoch? (so wie das bei Fahrrädern der Fall ist)

Eigene binnenwirtschaft stärken? Zum Beispiel dadurch, dass wir nicht alles in China produzieren lassen, sondern ausnahmsweise mal selbst was bauen.

Zitat
Die sind halt eine Diktatur, da kann man Probleme i.d.R. recht einfach lösen – im Worstcase bringt man halt ein paar Leute um...

Äpfel und Birnen. Dein Mobo wurde in China hergestellt - versucht es dich zu unterdrücken? Dem Kupferkabel interessiert es nicht wo es gefertigt worden ist, es leitet weiterhin deinen Strom. Der Infrastruktur interessiert es nicht, welche Flagge auf dem Regierungspalast weht, sie funktioniert. (oder auch nicht, wenn man sie vernachlässigt)

China ist ne Diktatur - jupp. Sie haben kaum Menschenrechte. Jupp. Sie lassen Leute mit regierungskritischer Meinung "verschwinden" - auch richtig. Und sie laufen uns technologisch davon.


Zitat flxmmr;26944067
Ich weiß nicht, ich bin z.B. auch sehr dafür, dass man elektrisch angetrieben Gefährte, so sie denn eine weitere Verbreitung erfahren reglementiert. Einfach weil es einen tatsächlichen Unterschied macht, ob ein zwölfjähriger im Blindflug (vllt. spielt er Pokemon Go) 5-10km/h einhändig auf dem Rad dahintrödelt oder mit 20km/h (und 4-16-facher kinetischer Energie) auf dem Roller dahinfährt. Wenn dir das egal ist: schön. Der erwähnte Lobbyverband ist übrigens der Unfallversicherung zuzuordnen, da stehen eher geringe kommerzielle Interessen im Zusammenhang mit Elektrokleinfahrzeugen dahinter – aber vmtl. ist das ganze Versicherungswesen bei uns (inkl. Dingen wie Unfall und Krankenversicherung) auch nur unnütze Gängelei des Einzelnen...


Warum bringst du immerzu Stroh mit? Krebs ist wohl kaum mit einem Crash zu vergleichen, hmm? Aber hier gehts dir hauptsächlich Um die Geschwindigkeit, ja? Dann lass diese Roller auf Fahrradwegen fahren - dort dürfen sie gut und gerne 30 Sachen drauf haben. Und ähnlich wie beim Rädle brauchste da auch nach der StVO auch den Rest - aber keinen Führerschein. Ich sehe bis heute nicht den Unterschied zwischen Muskelkraft und künstlichem Antrieb. Ganz oder gar nicht.

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]

Zitat DEFSKIDROW;26944075
Das Problem ist, das es zu 90% Kinder im Alter von ~8Jahren sind. Die haben einfach noch nicht den Kopf dazu. Mit Radfahrern hatten wir dort noch nie das Problem.


Was ist mit 8 jährigen Fahrradfahrern? Keine Ahnung, aber irgendwie wirkt das sehr persönlich gefiltert. (Kann ja gut sein, aber ich würde jetzt keine Pauschalisierung abgeben wollen)
#25
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Zitat DARK ALIEN;26943750
Ich stelle mir gerade 50 jährige mit Helm auf so nem Teil vor, wie sie mit wahnsinnigen 6 Kmh um die Ecke düsen.
Ach den Bremstest natürlich vorher gemacht.


Ich zitiere mich mal selber, meinte damit dieses Rollerteil das nur 6 KMH fährt, das finde ich doch eher lächerlich.
Wenn man mit 25 KMH Motorisiert unterwegs ist dann sollten natürlich die gleiche Bedingungen wie bei anderen gelten.
#26
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Zitat DEFSKIDROW;26944075
Mit Radfahrern hatten wir dort noch nie das Problem.


Weil Fahrräder nichts für die faule Gesellschaft von heute sind. Heutige Kinder bewegen sich so gut wie gar nicht mehr, da kommen solche Roller und Boards natürlich super an.
#27
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Ich finde die Idee gut, Führerscheine sollte man für alles machen müssen was fährt. Ausserdem sollte es eine Kennzeichenpflicht für alle Fahrzeuge inkl. Fahrräder geben.
#28
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@immortuos

Das ist genau der springende Punkt.
#29
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Zitat Shevchen;26944192
Jupp, und in Hamburg wird in Gewächshäusern Gemüse angebaut, welches dann vor Ort unters Volk gebracht wird. Den Mars wollen wir auch irgendwann besiedeln. Wüste ist kein Problem. Unter Wasser schon.

Gut, wenn du meinst, dass Wüste kein Problem ist, wenn man nur genug Wasser hat, rate ich dir mal mit Bauern im Mittelmeerraum zu sprechen. Stichwort Versalzung. Und ja, langfristig gesehen macht das eh der Replikator, mal sehen, ob wir so lange durchhalten.

Zitat Shevchen;26944192

Komisch, hab heute morgen einen Artikel über dieses autarke Boot gesehen, welches fähig ist eine ganze Crew mit Strom zu versrogen und sogar Wasser aufzubereiten (was ein sehr Energiehungriger Prozess ist)

Gut, das Boot hat 150m² Solarzellen und funktioniert damit am Besten am Äquator. Soweit ich weiß, wird darauf kein Gemüse angebaut, d.h. der Wasserverbrauch dürfte recht gering sein (Frage: hast du schon mal auf so einem Boot gelebt, da ist nix mit ausgiebig duschen...). Das Teil scheint überdies mit dem vollen Tank etwa 50kg Wasserstoff speichern zu können, wofür man zur Elektrolyse etwa 500l entsalztes Wasser braucht. Das entspricht etwa dem Tagesverbrauch einer 4 köpfigen deutschen Familie – OHNE NAHRUNGSMITTEL. Die Rechenaufgabe, wieviele m² Solarzellen du brauchst, um Getreide in der Wüste mit (regenerativer) künstlicher Bewässerung anzubauen, überlasse ich dir...


Zitat Shevchen;26944192

Solar hat, was die Konversionsrate angeht den höchsten Wirkungsgrad von allen Technologien. Bevor aus wind Strom wird, musstest du ne riesengroße Menge an Sonnenstrahlung in die Weltmeere pumpen.

Die Weltmeere sind halt auch riesengroß, da kann der Wirkungsgrad auch ein bisschen niedriger sein... Ich denke, Solaranlagen wird man selbst überoptimistisch nicht auf mehr ~5% der Erdoberfläche anbringen können (also etwa die Hälfte der Wüsten). Du kannst mir gerne dein Modell vorstellen, in dem man sämtliche dynamischen Prozesse auf dieser Erde mit der daraus gewonnenen Energie "bekämpft" (die haben vllt. einen schlechten nutzbaren Wirkungsgrad, aber die Energie ist da...) und zugleich noch eine weiter wachsende Zivilisation mit Energie versorgt. Not gonna happen....

Zitat Shevchen;26944192

Bis aus Kohle Strom wird, darfst du mehrere Millionen, ineffiziente Lebewesen auf dem Boden verteilen, ein paar millionen Jahre warten um dann die Hälfte der Nutzleistung wieder in Wärme zu verlieren.

Immerhin hast du dieses Problem erkannt.


Zitat Shevchen;26944192

Selbst das schöne Atomkraftwerk wurde in einem sehr ineffizienten Brütungsprozess einer sterbenden Sonne mit Material versorgt, welches im Wirkungsgrad wohl unter 1% fällt. Aber nun ja, das eigentliche Problem ist die Speicherung, nicht das Solardach selbst.

Aber zurück zur Infrastruktur: Wasseraufbereitung bekommst du mit Energie und Platz hin. Auch Strom ist kein Problem mit vorhandenem Speichermedium.

Die Sache mit der Wasseraufbereitung in der Wüste zieht einen ganzen Rattenschwanz an Problemen nach sich (wie oben geschildert). Und ja, auch das mit dem Energie-Speichern bekommt man hin, wenn man gleichzeitig den Energieverbrauch drastisch reduziert, eine deutliche Erhöhung, wie von dir als Reaktion auf Probleme gefordert wird eher schwierig sein. Aber ja, wir bauen auch noch 40m²-Single-Sozialwohnungen (einfach mal in einer deutschen Großstadt auf Immobilienportalen anschauen), das scheinst nicht nur du nicht wahrhaben zu wollen...


Zitat Shevchen;26944192

Wärme ist bei der Klimaerwärmung auch nicht mehr das Problem (ein Schelm der Böses dabei denkt)

Dein Ernst :lol:


Zitat Shevchen;26944192

und die Lebensqualität von Plattenbauten ist definitiv höher als die von Lehmhütten. Hast du dir in letzter Zeit mal ein Foto von so einer Chinesischen Stadt im Wandel angeguckt. Da kannste vor Neid fast verblassen.

Ja, ich habe auch schon deutsche Neubauten gesehen. Von innen. Und da ist die Lebensqualität sicher höher, aber nach 40a ist Schluss.


Zitat Shevchen;26944192

Eigene binnenwirtschaft stärken? Zum Beispiel dadurch, dass wir nicht alles in China produzieren lassen, sondern ausnahmsweise mal selbst was bauen.

Och ja, wie macht man das denn, ohne die Methodik Trump? Der freie Markt funktioniert hier anscheinend nicht so gut...


Zitat Shevchen;26944192

Äpfel und Birnen. Dein Mobo wurde in China hergestellt - versucht es dich zu unterdrücken? Dem Kupferkabel interessiert es nicht wo es gefertigt worden ist, es leitet weiterhin deinen Strom. Der Infrastruktur interessiert es nicht, welche Flagge auf dem Regierungspalast weht, sie funktioniert. (oder auch nicht, wenn man sie vernachlässigt)

China ist ne Diktatur - jupp. Sie haben kaum Menschenrechte. Jupp. Sie lassen Leute mit regierungskritischer Meinung "verschwinden" - auch richtig. Und sie laufen uns technologisch davon.

Ich frage mich immer noch, was du vorschlägst? Sollen wir auch zur Diktatur werden, weil dann alles schneller und besser geht? Dieses politische Problem wird man nur lösen können (und noch wäre dazu Zeit), wenn man das was Trump macht etwas globaler und intelligenter angeht. Im jetzigen System kommt halt der Bumerang der "freien Märkte" (die für große Teile der Welt eigentlich weiterhin nur Kanonenboot-Diplomatie waren) zurück. Und im Moment scheint China noch nicht soviel Vorsprung zu haben, wenn sie immer noch altmodische Maschinenbauer kaufen... Natürlich kann man Überwachungssysteme mit einem willigen Volk perfektionieren, aber ob das wirklich entscheidend ist? Im ganzen Life-Science und Naturwissenschaftsbereich sind die meisten revolutionären Erkenntnisse – wie vor 100a auch – im Wesentlichen Zufallsprodukte. Da hat China natürlich mit 1Mrd. Menschen einen gewissen statistischen Vorteil, aber da sind genauso viele Dumme dabei, wie bei uns (da hört es dann schon bei Fehlermeldungen bei der Softwareinstallation auf: "file is missing")....

Zitat Shevchen;26944192

Warum bringst du immerzu Stroh mit? Krebs ist wohl kaum mit einem Crash zu vergleichen, hmm? Aber hier gehts dir hauptsächlich Um die Geschwindigkeit, ja? Dann lass diese Roller auf Fahrradwegen fahren - dort dürfen sie gut und gerne 30 Sachen drauf haben. Und ähnlich wie beim Rädle brauchste da auch nach der StVO auch den Rest - aber keinen Führerschein. Ich sehe bis heute nicht den Unterschied zwischen Muskelkraft und künstlichem Antrieb. Ganz oder gar nicht.

Ja, Roller auf Fahrradwegen ist durchaus sinnvoll, gerade wenn die doch recht zügig fahren... Und zu Muskelkraft vs. künstlicher Antrieb: die Muskelkraft, die du brauchst, um mit dem Roller 20 zu fahren, ist wohl in der Regel auch mit anderen Faktoren korrelliert, die dir z.B. erlauben, vom Roller abzuspringen oder so auszuweichen, dass niemand außer dir Blessuren erleidet. Wenn man sich nur noch draufsetzen und einen Hebel drücken muss, besteht halt kein Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und anderen physischen Features mehr, d.h. es ist durchaus sinnvoll, das zu reglementieren (das gleiche Argument gilt dann allerdings auch bei 70+ Autofahrern). Und ob sie jetzt 20 oder 25 fahren ist mir am Ende dann egal, viel schneller geht vmtl. eh nicht (Akku) und iwann ist ein Roller da (die gibt's übrigens auch aus China und die scheinen richtig fein zu sein... – 2000€ für eine Batterievespa), wo sich auch niemand beklagt, dass man x-Jahre alt sein muss und 'nen Führerschein braucht.
#30
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Zitat flxmmr;26945169
Gut, wenn du meinst, dass Wüste kein Problem ist, wenn man nur genug Wasser hat, rate ich dir mal mit Bauern im Mittelmeerraum zu sprechen. Stichwort Versalzung. Und ja, langfristig gesehen macht das eh der Replikator, mal sehen, ob wir so lange durchhalten.

Ganz ehrlich: Dafür haben wir doch die Unis, damit die mal effiziente und durchführbare Technologien entwickeln. Wenn man das nicht macht - siehe Glasfaser - dürfen wir uns an die eigene Nase fassen. In China gibts überall Galsfaser. Auch in Schweden. Niemand kann mir sagen, dass das zu aufwändig sei. Wenn die Profitgier die Grundlagen vernichtet, hab ich kein Mitleid mehr, wenn die Firmen dann alle pleite gehen. (oder von Chinesen aufgekauft werden - was ja der größte Treppenwitz überhaupt wäre)


Zitat
Gut, das Boot hat 150m² Solarzellen und funktioniert damit am Besten am Äquator. Soweit ich weiß, wird darauf kein Gemüse angebaut, d.h. der Wasserverbrauch dürfte recht gering sein (Frage: hast du schon mal auf so einem Boot gelebt, da ist nix mit ausgiebig duschen...). Das Teil scheint überdies mit dem vollen Tank etwa 50kg Wasserstoff speichern zu können, wofür man zur Elektrolyse etwa 500l entsalztes Wasser braucht. Das entspricht etwa dem Tagesverbrauch einer 4 köpfigen deutschen Familie – OHNE NAHRUNGSMITTEL. Die Rechenaufgabe, wieviele m² Solarzellen du brauchst, um Getreide in der Wüste mit (regenerativer) künstlicher Bewässerung anzubauen, überlasse ich dir...


Es ist ein Konzept auf engstem Raum, welches funktioniert. Skalier das mal aufs Land. So ein Dach hat schon ne ziemlich große Fläche. Und die ganzen Äcker, wo nur fürs Biogasanlägchen gepflanzt wird, darf gerne mit Solar zugepflastert werden - der Wirkungsgrad ist da definitiv höher. Nahrung scheint ja kein Problem zu sein, gelle?

Zitat
Die Weltmeere sind halt auch riesengroß, da kann der Wirkungsgrad auch ein bisschen niedriger sein... Ich denke, Solaranlagen wird man selbst überoptimistisch nicht auf mehr ~5% der Erdoberfläche anbringen können (also etwa die Hälfte der Wüsten). Du kannst mir gerne dein Modell vorstellen, in dem man sämtliche dynamischen Prozesse auf dieser Erde mit der daraus gewonnenen Energie "bekämpft" (die haben vllt. einen schlechten nutzbaren Wirkungsgrad, aber die Energie ist da...) und zugleich noch eine weiter wachsende Zivilisation mit Energie versorgt. Not gonna happen....


Du gehst von Freifläche aus, ich denke, man kann schichten. (Vor allem in der Stadt) Auf jedes Häuserdach ne Anlage. Kostet natürlich Geld und da müsste der Staat investieren und da sind wir wieder beim ursprünglichen Problem. Und auch wenn das nicht ausreichen sollte, um den gesamten Energiebedarf zu decken, kannst du mit 40% regenerativen Anteil schon eine Menge der Probleme soweit runterfahren, dass du dir zu mindest genügend Kapazitäten für weitere Optimierungen schaffst.

Zitat
Die Sache mit der Wasseraufbereitung in der Wüste zieht einen ganzen Rattenschwanz an Problemen nach sich (wie oben geschildert). Und ja, auch das mit dem Energie-Speichern bekommt man hin, wenn man gleichzeitig den Energieverbrauch drastisch reduziert, eine deutliche Erhöhung, wie von dir als Reaktion auf Probleme gefordert wird eher schwierig sein. Aber ja, wir bauen auch noch 40m²-Single-Sozialwohnungen (einfach mal in einer deutschen Großstadt auf Immobilienportalen anschauen), das scheinst nicht nur du nicht wahrhaben zu wollen...

Natürlich hat es einen Rattenschwanz - das ist halt Infrastruktur. Aber es ist möglich. (Nur halt teuer - aber wenn wir so weitermachen, gibts bald nix mehr, wo man noch reininvestieren könnte - da bleibt dann nur noch die Flucht)


Zitat
Dein Ernst :lol:

Nein, aber ohne Sarkasmus halt ich es nicht aus. :D

Zitat
Ja, ich habe auch schon deutsche Neubauten gesehen. Von innen. Und da ist die Lebensqualität sicher höher, aber nach 40a ist Schluss.

Könntest du das erläutern? Ich lebe in einer Singlewohnung mit 43qm - also genau dein Beuteschema.

Zitat
Och ja, wie macht man das denn, ohne die Methodik Trump? Der freie Markt funktioniert hier anscheinend nicht so gut...

Na ja, der freie Markt hat ja auch dazu geführt, dass Intel fast AMD rausgekantet hat - mit unerlaubten Methoden. Solar wird hier durch die Lobby gestört anstatt gefördert. Und jetzt ist der deutsche Solarmarkt halt platt - schön. Gut gemacht. Einfach alles kaputt machen.

Zitat
Ich frage mich immer noch, was du vorschlägst? Sollen wir auch zur Diktatur werden, weil dann alles schneller und besser geht?
Lass das Stroh raus. Wie von unserem Enthusiasten schon geschrieben: Das Gute kopieren, den menschenverachtenden hingegen Dreck nicht. In der Endkonsequenz müssten wir natürlich mehr Kompetenz in die Politik bringen und dies erfordert eine Umstruckturierung des Systems - ich bin aber nicht so naiv zu glauben, dass die etablierten Parteien nicht ALLES daran setzen würden um an ihrer Macht zu bleiben.

Zitat
Ja, Roller auf Fahrradwegen ist durchaus sinnvoll, gerade wenn die doch recht zügig fahren... Und zu Muskelkraft vs. künstlicher Antrieb: die Muskelkraft, die du brauchst, um mit dem Roller 20 zu fahren, ist wohl in der Regel auch mit anderen Faktoren korrelliert, die dir z.B. erlauben, vom Roller abzuspringen oder so auszuweichen, dass niemand außer dir Blessuren erleidet. Wenn man sich nur noch draufsetzen und einen Hebel drücken muss, besteht halt kein Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und anderen physischen Features mehr, d.h. es ist durchaus sinnvoll, das zu reglementieren (das gleiche Argument gilt dann allerdings auch bei 70+ Autofahrern). Und ob sie jetzt 20 oder 25 fahren ist mir am Ende dann egal, viel schneller geht vmtl. eh nicht (Akku) und iwann ist ein Roller da (die gibt's übrigens auch aus China und die scheinen richtig fein zu sein... – 2000€ für eine Batterievespa), wo sich auch niemand beklagt, dass man x-Jahre alt sein muss und 'nen Führerschein braucht.

Da haben wir dann doch was gefunden, wo wir uns drauf einigen können. :) Und das noch zum Thema. :D
#31
Registriert seit: 21.11.2010
Berlin
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 386
Die sollten alle eine Kennzeichen-/Versicherungspflicht haben damit sie im Falle eines Unfalls nicht unerkannt davon Düsen können. Eine (kleine) jährliche Steuer kann man von denen auch verlangen. Und mal ernsthaft, keiner braucht so eine Bremse auf der Straße. Ist ja jetzt schon schlimm genug wenn wie ausm nix n Fahrradfahrer auf die Straße fährt oder ohne Handsignal quer über die Fahrbahn schießt, ganz zu schweigen von den "über Rot fahrer" oder "Fußgängerüberweg gehört ebenfalls mir auch wenn Ich gar kein Fußgänger bin".
Ich wäre auch für eine Kennzeichen-/Versicherungs-/Steuerpflicht für Fahrräder (oder allgemein für alles was am Straßenverkehr teilnimmt). Kann ja nicht sein das man als Autofahrer immer der Idiot ist und für alle anderen mitdenken und mitzahlen muss.
Deutschland ist nunmal ein Autostaat, auch was die Industrie angeht. Einige sollten mal eine gegenüberstellung von Auto zu Fahrrad/Scooter machen was Arbeitsplätze und der damit verbundenen Wirtschaft angeht.

Der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation aber es wird immer von allen seiten auf den Autofahrer draufgehauen. Besonders von den "Ich Fahre Fahrrad, bin also ein besserer Mensch" Leute.
Manche Leute haben eben einen längeren Arbeitsweg oder gönnen sich eben den Luxus weil sie nicht morgens um 5 oder spät nachts mit Öffis fahren wollen, schon allein wegen dem ganzen Gesocks. Die Politiker die das ständig fordern, die können gerne mal einen Monat ohne Kamerateam und Personenschutz die Öffis nutzen und ihren normalen Tagesablauf damit bewältigen.
Mich könnte man auch nicht mit "Öffis für Umsonst" zum Umsteigen bewegen. Erst sollten die Bahnhöfe sicher und sauber sein.
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