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Skagen Falster 2: Modellpflege bringt GPS und Pulsmesser

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skagen falster 2

Nach nur einem Dreivierteljahr frischt Skagen seine erst im Januar 2018 vorgestellte Smartwatch Falster auf. Viel musste allerdings nicht geändert werden, wenn man der Mutter Fossil glaubt. Denn die Falster 2 soll den Vorschlägen von Käufern des ersten Modells und Fans der Marke entsprechend entwickelt worden sein. Das Ergebnis ist mehr Modellpflege als Generationswechsel.

Platziert man beide Generationen nebeneinander, dürfte zunächst lediglich ein neues Detail auffallen. Denn wo die erste Falster noch mit nur einer Krone auskommen musste, bietet die Falster zwei nun zusätzlich zwei weitere Tasten. Davon abgesehen gleichen sich die beiden Smartwatches auf den ersten - und zweiten Blick. Das Design ist erneut Skagen-typisch minimalistisch, das Material mit Gehäuse aus Edelstahl und Armbändern teilweise aus Leder oder ebenfalls Edelstahl hochwertig; hinzu kommen Varianten mit Silikon-Armband. Die Größe wird mit 40 mm angegeben - worauf sich das Maß bezieht, ist aber nicht klar. Die Breite der Armbänder beträgt wie beim Vorgänger 20 mm, das Auswechseln ist möglich. Eine Besonderheit ist das in drei Varianten angebotene Milanaiseband mit magnetischer Schließe.

Zur verbauten Technik gibt es bislang nur unvollständige Angaben. Im Innern arbeitet erneut Qualcomms Snapdragon Wear 2100, kommuniziert wird wie üblich per Bluetooth oder WLAN. Neu ist die Unterstützung von NFC, worüber auch die Zahlung per Google Pay möglich ist. Wer die Falster 2 beim Sport einsetzen will, dürfte sich über GPS-Empfänger, Pulsmesser und ein wasserdichtes Gehäuse - genauere Angaben fehlen - freuen. Alle drei Features fehlten der ersten Generation. Dank Wear OS kann die Smartwatch im Zusammenspiel mit Android (ab 4.4) und iOS (ab 9.3) genutzt werden.

Von der ersten Skagen wurden Beschleunigungs- und Höhenmesser sowie Gyroskop und Umgebungslichtsensor übernommen. Dank Lautsprecher und Mikrofon kann die Smartwatch auch wieder zum Telefonieren genutzt werden. Zum AMOLED-Display gibt es bislang keinerlei weitere Angaben, auch über den Akku und Laufzeiten schweigt Skagen, bzw. Fossil sich noch aus. Bei der ersten Skagen waren es 1,19 Zoll mit 390 x 390 Pixeln sowie 300 mAh.

Angeboten wird die Falster 2 in fünf Versionen, die sich hinsichtlich des Armbandes und des Gehäusefinishes - matt oder glänzend - unterscheiden. Der Verkauf soll bereits am 30. August starten. Mit Silikon- und Lederarmband werden dann unverbindliche 299 Euro verlangt, für die Varianten mit Milanaise-Armband werden 329 Euro fällig.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2950
Braucht man für WearOS-Smartwatches ein Google-Konto?
#2
customavatars/avatar178919_1.gif
Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Kapitän zur See
Beiträge: 3410
Optisch bis jetzt mMn. das schönste was ich gesehen hab. Das Display sieht auf den ersten Blick ja komplett Rund aus, mal abwarten ob sich beim Preis noch was tut.
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