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GoPro bietet seine Technik Jabil gegen Lizenzgebühren an

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goproDer Action-Kamerahersteller GoPro kämpft schon seit einigen Jahren ums finnazielle Überleben. Die Verkaufszahlen sind immer weiter gesunken, womit auch weniger Einnahmen generiert werden konnten. Dies soll sich nun jedoch wieder ändern. Denn der Hersteller hat mit dem Dienstleister Jabil eine Lizenzvereinbarung getroffen.

Durch einen Lizenzvertrag wird es anderen Herstellern ermöglicht, die Technik von GoPro in fremden Geräten zu verbauen. Um die Sensoren oder auch ein Referenzdesign nutzen zu können, werden jedoch Lizenzgebühren fällig. Dadurch möchte GoPro eine neue Einnahmequelle schaffen. Laut ersten Informationen möchte Jabil die Technik in Bereichen wie Militär, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und Sicherheit einsetzen. Somit könnten Hersteller aus diesem Bereich zukünftig auf die Technik von GoPro zurückgreifen und dabei trotzdem die jeweiligen technischen Vorgaben einhalten.

Ob das neue Geschäftsfeld für GoPro auch neue nennenswerte Einnahmen generieren wird, bleibt abzuwarten. Schließlich müssen Hersteller erstmal ein Interesse an der Technik des Action-Kameraherstellers haben. Erst dann werden Lizenzgebühren fällig. Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob damit nicht gleichzeitig der Absatz der eigenen Modelle noch weiter einbricht. Schließlich können nun auch andere Hersteller die gleiche Technik liefern. Dies wird sich allerdings wohl frühestens in einigen Monaten zeigen. Jedoch möchte der Vorstand von GoPro anscheinend nichts unversucht lassen, um das finanziell angeschlagene Unternehmen zu retten.