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Fossil Q Control: Android Wear geht schwimmen

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fossil q control

Dass die eigenen Smartwatches in erster Linie modischen Ansprüchen genügen sollen, verheimlicht Fossil nicht. Im Gegenteil: Darin sieht man einen Vorteil, den IT-Hersteller sich mühsam erarbeiten müssen. Mit der neuen Q Control will nun aber eine neue Zielgruppe erschließen. Dank Pulsmesser und Schwimmbadfreigabe richtet sich das Modell vor allem an Aktive.

Zwar bezeichnet Fossil seine Q-Famile selbst als sportlich angehaucht, in erster Linie bezieht man sich dabei aber auf die Optik. Schließlich mussten die Q-Modelle bislang ohne Pulsmesser auskommen - der ist für Sportler aber ein wichtiger Punkt. Der Q Control hat man einen solchen Sensor nun spendiert und will so die Lücke schließen.

Während man sich diesbezüglich nicht von der Konkurrenz abheben kann, sieht das in einem weiteren Punkt anders aus. Denn mit einer Wasserdichtigkeit gemäß 5 ATM soll die Q Control auch fürs Schwimmen geeignet sein - bislang bietet das im Android-Wear-Lager lediglich die TAG Heuer Connected Modular 45 für weit mehr als 1.000 Euro. Eine entsprechende App vorausgesetzt, können sie geschwommene Bahnen und andere Wert aufgezeichnet und für Analysten verwendet werden. Wie schon bei der Samsung Gear Fit2 Pro gilt aber auch hier: Offiziell steht 5 ATM lediglich für Wasserdichtigkeit beim Duschen und ähnlichem, Schwimmbad-tauglich sind Uhren der Norm zufolge erst ab 10 ATM.

Von diesen beiden für Fossil neuen Punkten abgesehen, zeigt sich die Q Control eher unspektakulär. Das 1,39 Zoll große AMOLED-Display löst mit 454 x 454 Pixeln auf und ist kreisrund gehalten, im Innern arbeitet Qualcomms Snapdragon 2100 mit seinen vier Cortex-A7-Kernen. RAM und interner Speicher fallen mit 512 MB und 4 GB wie üblich aus, die Bedienung erfolgt Android-Wear-typisch per Touchscreen oder Krone. Erfasst werden können neben Puls auch Beschleunigung, Lage im Raum, Umgebungshelligkeit und Höhe. Details zur Akkukapazität gibt es nicht, die Laufzeit wird mit einem Tag angegeben.

Den Durchmesser des aus Edelstahl gefertigten Gehäuses gibt Fossil mit 45 mm an, die Dicke mit 14 mm. Das aus Silikon bestehende Armband kann einfach gegen handelsübliche 20-mm-Alternativen getauscht werden.

Ausgeliefert wird die Fossil Q Control mit Android Wear 2.0 sowie einigen Fossil-typischen Anpassungen. Genutzt werden kann die Smartwatch mit Android-Smartphones (ab Android 4.4) und iPhones (ab iOS 9). Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 299 Euro, über den eigenen Online-Shop kann die Q Control bereits jetzt bestellt werden. Im Handel soll sie ab Dezember verfügbar sein.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 29.08.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1811
Das Teil mit funktionaler Lynette wie bei Samsung, mit E-Ink Display und der Akkulaufzeit von meinem Miband 2 und ich wäre glücklich.

Aber solange die Hersteller nicht merken, dass ohne Akku nichts geht wird das nicht... Meine Gear S2 liegt auch schon seit geraumer Zeit in der Schublade rum.
#2
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 1056
Zitat bendor;25952759
Das Teil mit funktionaler Lynette wie bei Samsung, mit E-Ink Display und der Akkulaufzeit von meinem Miband 2 und ich wäre glücklich.

Aber solange die Hersteller nicht merken, dass ohne Akku nichts geht wird das nicht... Meine Gear S2 liegt auch schon seit geraumer Zeit in der Schublade rum.

Ob man das aber für 300 Euro realisieren kann, mag ich bezweifeln. Aber ja: An der Laufzeit muss dringend gearbeitet werden.
#3
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Pebble hätte genau das realisiert und sogar unter 200$!
Wären sie nicht vom verdammten Fitbit aufgekauft worden...
#4
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 1056
Zitat DragonTear;25952807
Pebble hätte genau das realisiert und sogar unter 200$!

Die Frage ist, ob Pebble irgendwann mal seiner Nerd-Ecke herausgekommen wäre und es geschafft hätte, ein echtes Ökosystem aufzubauen.
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
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Beiträge: 11841
Zitat homann5;25952927
Die Frage ist, ob Pebble irgendwann mal seiner Nerd-Ecke herausgekommen wäre und es geschafft hätte, ein echtes Ökosystem aufzubauen.

Braucht man das wirklich?

Eine halbwegs eigenständige Watch bei der aber die Funktionalität auf allen Smartphone Platformen gleichermaßen gewährleistet ist - selbst wenn es weniger ist - klingt doch nicht so schlecht...
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