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TomTom stellt wohl seine Wearables und Actionkameras ein

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TomTom wird wohl aus den Marktsegmenten für Wearables und Actionkameras wieder aussteigen. Letztes Jahr hatte der Hersteller seine erste und vermutlich auch letzte Actioncam, die Bandit, auf den Markt gebracht. So soll die Entwicklung der Bandit 2 wohl eingestellt worden sein, da die Verkaufszahlen der ersten Generation nicht den Erwartungen entsprochen haben.

TomTom selbst hat die Einstellung der hauseigenen Wearables und Actionkameras zwar noch nicht offiziell bestätigt, tatsächlich deuten aber mehrere Vorzeichen darauf hin. So brachen im zweiten Quartal 2017 die Gewinne des Unternehmens um etwa 20 % ein und TomTom führte dies vor allem auf die schwache Performance seiner Sports-Abteilung zurück. „Der Markt für Wearables erfüllt aktuell nicht unsere Erwartungen“, gab der CEO Harold Goddjin zu Protokoll. Vage kündigte der Manager an: „Deswegen werden wir uns auf die Bereiche Automobile, Lizenzierungen und Telematik fokussieren. Wir prüfen aktuell strategische Optionen für unseren Sports-Bereich.“ Derlei Formulierungen fallen in der Regel, wenn eine Schließung oder der Verkauf einer Sparte abgewogen werden.

Auf Nachfrage, ob TomTom die Sparte schließen werde, antwortete der CEO, dass man sich erst die Optionen ansehen wolle. Zugleich sei klar, dass TomTom jedenfalls nicht so weitermachen könne wie bisher. In den vergangenen Monaten verließen zudem viele, ehemalige Schlüsselfiguren TomToms Abteilung für Wearables. Darunter waren Patrick Stal, der zuvor das Marketing für TomTom Sports leitete, sowie Gabriela Costa Grillo, welche bis Mai 2017 noch für die Wearables von TomTom als Produktmanagerin agierte. Auch Andrew Stocks, zuvor Leiter des Sport-Marketings für TomTom UK, Lindsay Mandeville, ehemals Kommunikationsmanager bei TomTom Sports, Michiel Verberg, früherer Verantwortlicher für internationale Partnerschaften bei TomTom Sports, George Sewell, ehemaliger Vizepräsident für Software bei TomTom Sports und tom Brown, ehemals Kopf von TomTom Großbritannien haben den Hersteller verlassen.

Nicht nur, dass die besagten Manager ihre Positionen geräumt haben, TomTom soll deren Positionen bisher nicht neu besetzt haben. Das alles deutet zusammengenommen wirklich stark darauf hin, dass bei TomTom Sports ein großer Wendepunkt ansteht. Ob das Ergebnis die Schließung der Abteilung oder ein Verkauf an einen anderen Hersteller sein wird, ist aber aktuell noch offen.

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