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HoloLens-Konkurrent Sulon Q mit AMD-APU und ohne Kabelbindung

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sulonEine der vielen technischen Einschränkungen der VR-Headsets von Oculus und HTC ist die Tatsache, dass diese nicht autark arbeiten können und immer auf eine Kabelverbindung mit dem Rechner angewiesen sind. Gerade bei der Bewegungsfreiheit der HTC Vive, ist dies ein Hemmnis, dass in der ersten Generation wohl in Kauf genommen werden muss. Die HoloLens von Microsoft hingegen ist ein vollständig eigenständiges System, integriert in eine AR-Brille.

Gegenstück dazu soll nun die Sulon Q sein. Dabei handelt es sich um eine VR-Headset, welches alle notwendigen Komponenten in der Brille selbst kombiniert. Dabei setzt die Sulon Q aber nicht nur auf die vollständige Abschottung der Außenwelt, sondern soll auch als AR-Headset (Augmented Reality) fungieren können. Die gesamte Hardware samt Akku befinden sich letztendlich am Kopf des Nutzers und damit kommt die Brille auch vollständig ohne Kabel aus.

Mit das wichtigste Merkmal ist das Display. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 bzw. 1.280 x 1.440 Pixel bewegt man sich hier auf Niveau von Oculus und HTC. Die OLED-Panels sollen eine Bildwiederholungsrate von 90 Hz erreichen – auch dies kennen wir von der Oculus Rift und HTC Vive. Angesteuert wird das Display von der integrierten Grafikeinheit des AMD FX-8800P. Dieser besitzt vier CPU-Kerne und acht Compute Units mit jeweils 64 Shadereinheiten. Die dann ingesamt 512 Shadereinheiten kommen auf einen Takt von 800 MHz, während die CPU-Kerne mit maximal 3,4 GHz arbeiten können. Dem Prozessor stehen 8 GB DDR3L-Arbeitsspeicher zur Seite. Auch wenn es sich um eine relativ leistungsstarke APU handelt, so dürften der Leistung dennoch Grenzen gesteckt sein, denn die Mindestanforderungen für Systeme an der Oculus Rift und HTC Vive gelten für eine GeForce GTX 970 oder Radeon R9 290.

Ebenfalls nicht verachten ist die Leistungsaufnahme eines solchen Systems am Kopf des Nutzers. AMD legt diese bei der APU mit 35 W fest. Die Sulon Q dürfte das volle Potenzial aber nicht ausnutzen, was der Leistung aber wiederum nicht zuträglich ist. Neben APU und Arbeitsspeicher sind auch noch eine SSD mit 256 GB und eine Spatial Processing Unit (SPU) verbaut, welche die Auswertung der Sensoren übernimmt. Als Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz. Die Anbindung an das heimische Netzwerk erfolgt per Bluetooth oder WLAN nach 802.11 ac. Weiterhin bietet die Brille zwei USB-2.0-Ausgänge sowie einen HDMI-Ausgang.

Das Tracking sowie die AR-Funktion werden teilweise von zwei Kameras übernommen, die sich an der Front der Brille befinden. Mithilfe dieser soll eine Gestensteuerung möglich sein. Angaben zum Gewicht der Sulon Q macht der Hersteller ebenso wenig wie zur Akkulaufzeit.

Auf der GDC 2016 gibt es die Sulon Q erstmals zu sehen. Sie soll noch im Frühjahr zu einem unbekannten Preis in den Handel kommen. Wie es um die Leistung der Brille bestellt ist, wird die GDC sicherlich in den kommenden Tagen verraten.

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Flottillenadmiral
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