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Amazon Dash: Erste Geräte mit integrierter Nachbestellungsfunktion erhältlich

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amazonIn den USA gibt es nun die ersten Geräte, welche direkt mit dem Amazon-Nachorderprogramm Dash kompatibel sind. Das Programm läuft unter dem offiziellen Namen Dash Replenishment Service (DRS) und kann ab sofort genutzt werden. Dies gab das Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Zu den ersten Geräten mit Dash-Integration zählen mehrere Drucker von Brother, die, sobald der Füllstand von Toner oder Tinte sinkt, selbstständig für Nachschub sorgen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, kompatible und bereits gekaufte Drucker direkt beim Hersteller für die Nachbestellungsfunktion anzumelden. Momentan handele es sich dabei bereits um 45 verschiedene Brother-Modelle.

Im Frühjahr 2015 hatte Amazon zunächst einen Nachbestellknopf, den sogenannten Dash Button, vorgestellt. Dieser konnte auf Haushaltsgeräten angebracht werden und orderte auf Knopfdruck das gewünschte Produkt beim großen Online-Versandhändler nach. Dazu musste der Knopf zunächst über die Amazon-App am Smartphone eingerichtet werden. Zuvor hatte Amazon 2014 einen Barcodescanner mit Mikrofon getestet – ebenfalls unter der Bezeichnung Dash – mit dem Nutzer von zuhause aus Produkte anhand des Barcodes oder mittels Sprachbefehl nachbestellen konnten.

Daniel Rausch von Amazon Devices erklärt die Entwicklung damit, dass diese Art von Käufen bei den Kunden nicht beliebt sein und das Unternehmen die Vorgänge daher automatisieren wolle. „Mit Amazon Dash Replenishment möchten wir das Leben unserer Kunden noch einfacher machen, damit sie nicht ohne Dinge wie Waschmittel, Tiernahrung oder Druckertinte dastehen“, so Rausch.

Ende des Monats werden noch ein entsprechend ausgerüstetes Blutzuckermessgerät vom Typ Gmate Smart, welches Teststreifen und Lanzetten nachordern kann, sowie eine Waschmaschine von General Electric folgen. Die neue Waschmaschine soll jedoch nicht nur das Waschmittel bestellen, sondern es zusätzlich, je nach Waschladung, automatisch dosieren können. Auch hier können kompatible Geräte nachgemeldet werden.

Weiter Produkte sind angekündigt – allerdings ohne die Angabe eines konkreten Zeitpunkts. Dazu gehören unter anderem ein Handseifen- und Desinfektionsmittelspender von Purell sowie eine Geschirrspül- und Waschmaschine der Firma Whirlpool. Neben den bereits genannten Marken wird das Dash-Programm weitere Artikel von August, Brita, August, Oster, Obe, Petnet, Clever Pet, Samsung, Sealed Air, Sutro und Thync umfassen.

Ob und wann Amazon den Nachbestellservice auch in Deutschland einführt, wurde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekanntgegeben.

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Kommentare (10)

#1
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Kapitän zur See
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Die Überschrift liest sich ja zunächst erstmal als wenn sie vom Postillion stammen könnte :D

Interessante Entwicklung, wobei ich das ganze sehr kritisch betrachte. Mein Brother-Drucker schluckt viel zu viel Tinte und wenn er dann noch ständig von selbst nachbestellen würde, würde mich das als Kunde doppelt fuchsig machen. Nicht nur, dass ich unzufrieden mit dem Produkt bin, es bestellt auch noch eigenständig das Verbrauchsmaterial nach und bindet mich nur noch länger an sich (bis man mal endlich einen neuen Drucker besorgt).

Diese Funktion hat demnach höchstens einen positiven Effekt auf die Endverbraucher, wenn das Produkt selbst auch "hochwertig genug" ist.
#2
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Beiträge: 12472
Billige Tintenstrahler sind seit jeher nichts als Mist... mein Vater hat sich da auch jahrelang gequält bis er nen Laser angeschafft hat.

Ansonsten, die Funktion dient wohl vorallem dazu, einem die Sorge über solche Mittel abzunehmen. Hoffentlich kommen die Produkte dann aber gebündelt einmal im Monat an. Noch mehr Pakete zu bekommen wäre eher nervig.
#3
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Mannheim
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Beiträge: 2839
Zitat DragonTear;24245938

Ansonsten, die Funktion dient wohl vorallem dazu, einem die Sorge über solche Mittel abzunehmen. Hoffentlich kommen die Produkte dann aber gebündelt einmal im Monat an. Noch mehr Pakete zu bekommen wäre eher nervig.


Das würde meiner Meinung wenig Sinn machen. Oder was bringt dir der Drucker, wenn die Patronen leer sind und du 3 Wochen warten musst, bis der nächste Liefertermin erreicht ist?

Generell bin ich kein Freund dieser Funktion. Es gibt auch einige Produkte, bei denen ich das Sparabo nutzen könnte (1kg Erdnussbutter fahre ich z.B. locker in 4 Wochen ab). Aber ich fühle mich einfach wohler, wenn ich es selbst bestellen kann und es nicht einfach automatisch kommt. (Noch zumindest)
#4
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Beiträge: 12472
Zitat SljnX;24247939
Das würde meiner Meinung wenig Sinn machen. Oder was bringt dir der Drucker, wenn die Patronen leer sind und du 3 Wochen warten musst, bis der nächste Liefertermin erreicht ist?

Die Idee des ganzen ist ja grade dass vorsorglich bestellt wird.
Erst wenn die Patronen leer sind zu bestellen wäre so oder so Quatsch.

Aus dem geenannten Grund von dir halte ich diese Funktion ja auch für sinnvoller bzw. grade komfortabler als die fixe, regelmäßige Bestellung.
Natürlich kann dein Erdnussglas sich ja nicht mit dem netz verbinden wenn es fest stellt, nur noch zu 1/4 voll zu sein :vrizz:
Irgendwann gibts aber vieleicht auch sowas: Das SmartGlas :D
#5
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Mannheim
Moderator
Beiträge: 2839
Okay, da gebe ich dir natürlich recht.
#6
Registriert seit: 04.02.2007
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1366
Zitat DragonTear;24247950
Natürlich kann dein Erdnussglas sich ja nicht mit dem netz verbinden wenn es fest stellt, nur noch zu 1/4 voll zu sein :vrizz:
Irgendwann gibts aber vieleicht auch sowas: Das SmartGlas :D


Jetzt spinnen wir mal weiter, Schränke mit integrierten Waagen und die Gläser haben nen NFC Chip, muss ich weiter erzählen?
Willkommen in der Zukunft :banana::fresse:

Bzgl. SmartGlass, Vorsicht, nicht das Micros**t noch auf die Idee kommt zu klagen :D
#7
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Admiral
Beiträge: 12472
Bei Kühlschränken gibt es solche ideen schon, aber die sind noch leider mehr Qual als nützlich soweit ich das gelesen hab...
NFC Chips könnten in der Tat die Lösung bringen :)
#8
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Registriert seit: 19.11.2008
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5915
Zitat DragonTear;24247950
.
Natürlich kann dein Erdnussglas sich ja nicht mit dem netz verbinden


Noch nicht :fresse:
Gab's auf der ces nicht nen Kühlschrank mit Kamera innen, das man beim einkaufen live am smartphone schauen konnte, was noch da ist?
Nur eine Frage der Zeit, bis die Kamera auch die Füllmenge der Gläser erfassen kann und der Kühlschrank automatisch nachbestellt :D
#9
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Registriert seit: 26.05.2008
Mannheim
Moderator
Beiträge: 2839
Wenns nen Chip für mein Erdnussglas geben würde, würde da mein Konsum ja noch weiter in die Höhe schießen...das wäre nicht gut :D
Aber wie gesagt: Ich bin noch kein Freund von automatsichen Bestellprozessen.
Wenn Amazon merken würde, dass etwas (fast) leer ist und mich benachrichtigt mit einer Möglichkeit direkt etwas nachzubestellen - OK. Aber automatisch...hmm ne. Das will ich noch nicht^^
#10
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Registriert seit: 06.03.2014
Münchner Süden
Stabsgefreiter
Beiträge: 306
Diese Entwicklung gefällt mir überhaupt nicht. Wie gläsern wollen/ sollen wir eigentlich noch werden? Ich fühle mich aktuell noch sehr gut in der Lage nen Satz Reserve- Patronen für meinen Drucker zu bevorraten und dann ggf. im Einzelhandel 'n neues Pack zu holen. Selbiges gilt für alles andere, was ich so im Haushalt habe.
Es ist ja aktuell schon heftig, wieviele Daten über uns gesammelt werden. Wenn das jetzt auch noch dazu kommt... Prost Mahlzeit.
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