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USB-Killer: Jetzt auch per Crowdfunding

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usb 3 1Vor einigen Wochen tauchte eine Meldung auf, in der ein USB-Stick beschrieben wurde, der per Stromstöße in der Lage ist, die Hardware in PC-Systemen zu zerstören. Sobald der USB-Stick in einen entsprechenden Anschluss gesteckt wird, beginnt ein DC/DC-Konverter damit, Kondensatoren auf -100 V aufzuladen. Wenn diese Spannung erreicht ist, schaltet sich der DC/DC-Konverter ab. Zum gleichen Zeitpunkt öffnet sich ein Transistor und bringt diese -110 V auf das USB-Interface. Sobald die Spannung auf -7 V angestiegen ist, schließt der Transistor wieder und der DC/DC-Konverter beginnt wieder damit die Kondensatoren aufzuladen. Diese Schleife wird so lange ausgeführt, bis die interne Elektronik des anzugreifenden Rechners zerstört ist.

Nun handelt es sich dabei nicht um eine besonders schwierige Umsetzung und dennoch hat der Entwickler darauf verzichtet ein genaue Anleitung zu veröffentlicht. Offenbar hat dies aber findige Geschäftsleute nicht davon abgehalten eine Indiegogo-Kampagne zu erstellen, die per Crowdfunding einen solchen USB-Stick finanzieren soll. Der USB KILLER sieht dabei aus wie in normaler USB-Stick und soll über ein Zerstören der USB-Ports verhindern, dass Daten über diese entführt werden können. No USB-Port - No Problem – so das Motto der Kampagne. Der unauffällige USB-Stick soll 62 mm lang, 19,4 mm breit und 8,8 mm tief sein.

Die Ersteller der Crowdfunding-Kampagne beschreiben sich selbst als erfahrene Entwickler von Messgeräten und anderer Elektronik, die industrieweit tätig sind. Aus einem Hobby und eigenem Interesse soll dann daraus das Projekt für den USB KILLER entstanden sein. Zur Unterstützung sollen nun 10.000 US-Dollar eingesammelt werden, damit der USB KILLER in die Massenproduktion gehen kann. Die dazugehörige Entwicklung ist bereits abgeschlossen. Anders als der bereits erwähnte USB-Killer ist die nun entwickelte Variante nicht dazu vorgesehen PC-Systeme auch komplett zu zerstören. Beim USB KILLER geht es nur darum die USB-Ports so zu beschädigen, dass keine USB-Hardware mehr daran funktioniert. Das es nicht doch auch zu Beschädigungen am restlichen System kommen kann, ist sicherlich nicht ausgeschlossen.

Aufgrund der recht fortgeschrittenen Entwicklung sollen die ersten Auslieferungen der Indiegogo-Kampagne bereits Mitte bis Ende Dezember ausgeliefert werden. In verschiedenen Preisstufen kann das Team einfach nur unterstützt werden. Ab 99 US-Dollar bekommt man dann auch einen USB KILLER zugestellt.

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 13.10.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 824
Und ich dachte zuerst erst ging um eine Killer NIC. :D
#4
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Registriert seit: 15.02.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3251
mal sehen wann der 1. Idiot dann mit so eine Teil durch den MM tobt u. reihenweise bei den Ausstellungsgeräten die USB-Ports grillt
#5
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Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1203
Ziemlich gefährliches Teil. Das wirklich sogut wie jedes Notebook und PC in Sekunden killt. Gibt davon sehr viele Videos auf youtube
#6
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1073
Sowas gehört verboten!
#7
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Die Russkis haben auch gut reden. Die haben in ihren Elbrus-PCs sicher noch PS/2-Buchsen oder COM-Ports.
#8
Registriert seit: 27.09.2010
Magdeburg
Oberbootsmann
Beiträge: 977
Schön ist es ja eher dass er das als USB Schutzmaßnahme verkauft.
Wofür 10000€ sein sollen, wenn der Stick eh noch 100€ kostet ist fraglich. Die Teilen werden ca. 10€ Kosten ohne Großabnahme. In China 20000stk fertigen lassen und gut ist.

Erinnert mich alles so an Southpark
Go and found yourself
#9
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Registriert seit: 20.05.2003

Bootsmann
Beiträge: 596
Ich frag mich grad warum ich (m)ein usb-port zerstören sollte es gibt für mich keinen vernünftigen Grund.....
#10
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3656
Ich würde mich an der Stelle des Redaktuers mal nach einem neuen Beruf umschauen.

Der das Kontrolle gelesen hat, sollte ihm gleich helfen und auch umschauen.... .

Nun handelt es sich dabei nicht um eine besonders schwierige Umsetzung und dennoch hat der Entwickler darauf verzichtet ein genaue Anleitung zu veröffentlicht.
#11
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 2020
Nicht nur der Port soll ja dadurch kaputt gehen, sondern der ganze PC. Wobei ich irgendwie nicht ganz daran glauben kann, denn zumindest bei meinem Mainboard sind überall Sicherungen für Überspannung auf dem Board. Die Kondensatoren können zwar eine enorme Spannung auf ein Mal abgeben, aber ich denke nicht, dass sie wirklich so hoch ist, dass man alle PCs irgendwie lahmlegen könnte. Bei alten PCs ist das vermutlich kein wunder, aber ich finde das sollte verboten werden. Die Geheimagenten sollen das für sich behalten :vrizz:
#12
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Registriert seit: 30.07.2001

Stabsgefreiter
Beiträge: 256
Die Hersteller werden sich die Finger lecken, der Chip kommt mit aufs Mobo oder in die Case Anschlüsse und nach 2 Jahren geht der Rechner hops - damit sich König Kunde ein neuen kauft :D

wer nichts glaubt, google: geplante obsoleszenz

Jaja, Aluhut und so :3

Das ist DIE Geschäftsidee, so ein Stick kaufen PC Support geben und dann muss leiiiider bei mir ein neuer gekauft werden :(
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