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ausgepackt & angefasst: ASUS VivoWatch

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asusViele Funktionen oder lange Laufzeiten: Wer ein Wearable sucht, muss sich für einen der beiden Vorteile entscheiden, die Kombination aus beidem gibt es nur sehr selten – beispielweise in Form der Pebble. Deshalb sorgte ASUS‘ Ankündigung, mit der VivoWatch ein ganz ähnliches Gerät auf dem Markt bringen zu wollen, durchaus für Aufmerksamkeit. Ob am Ende aber wirklich sowohl das eine als auch das andere geboten werden, werden wir in den kommenden Tagen überprüfen.

Denn passend zum Verkaufsstart konnten uns die Taiwaner ein Testmuster zur Verfügung stellen, das bereits bei der ersten Kontaktaufnahme Pluspunkte sammeln kann. Zwar eifert man der Pebble in Sachen Laufzeit nach, optisch und haptisch bewegt man sich jedoch sehr dicht an der eigenen ZenWatch. Dies gilt in erster Linie für das Metallgehäuse, das entsprechend IP67 vor dem Eindringen von Wasser und Staub geschützt ist. Dass der Boden nur aus Kunststoff besteht, ist zunächst kein wirklicher Nachteil, da auch hier eine ansprechende Oberfläche und überzeugende Verarbeitung geboten werden.

Auch der Punkt, wie sich die VivoWatch gegenüber Android Wear schlägt, muss geklärt werden
Auch der Punkt, wie sich die VivoWatch gegenüber Android Wear schlägt, muss geklärt werden

Abstriche muss man hingegen beim Armband in Kauf nehmen, das aus einem Elastomer besteht. Denn hier kann die Haptik nicht ganz mithalten, zudem stört ein starker Chemiegeruch. Ein weiteres Manko: Der Verschluss wirkt ebenfalls wenig hochwertig.

Nichts zu bemängeln gibt es hingegen an der Inbetriebnahme. Wie üblich wird für den Betrieb eine Companion-App benötigt, die ASUS in Form von HiVivo für Android (ab Version 4.3) und iOS (ab Version 8.1) bereitstellt. Die Verbindung zwischen Smartphone und VivoWatch erfolgt per Bluetooth. Von der Uhr gesammelt und übertragen werden unter anderem die zurückgelegten Schritte, der Puls sowie das Schlafverhalten. Daraus errechnet die Software nicht nur die Qualität der Ruhezeiten, sondern auch die des Trainings. Denn die VivoWatch soll darauf hinweisen, wenn der Nutzer den optimalen Rhythmus (aerob) erreicht hat. Signalisiert wird dies über eine LED-Leiste unterhalb des eigentlichen Displays, die entweder grün (optimal) oder rot (zu hohe Belastung) leuchtet. Auch hier wird der Test zeigen müssen, wie zuverlässig das System arbeitet.

Keine anfänglichen Auffälligkeiten gibt es beim 1,28 Zoll großen Memory-LCD mit seinen 128 x 128 Pixeln. Vor allem dieses soll dafür sorgen, dass eine Ladung des Akkus – zur Kapazität gibt es keine Angaben – bei gewöhnlicher Nutzung bis zu zehn Tage überbrücken soll. Wird die Fitnessüberwachung mit kontinuierlicher Pulsmessung genutzt, sollen immerhin 24 Stunden übrig bleiben. Auch hier gilt: Die kommenden Tage werden belegen, ob ASUS nicht zu viel versprochen hat.

Wer bereits Interesse an der VivoWatch hat: Derzeit müssen 169 Euro für den Kauf eingeplant werden.

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