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Verbraucherschützer kritisieren Sensoren in der Apple Watch

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apple watch 2015Gestern, genau einen Tag vor dem Verkaufsstart der Apple Watch, warnte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor den eingebauten Sensoren in der Smartwatch. Unter dem Titel „Apple Watch – der Spion am Handgelenk?" wollen die Verbraucherschützer auf die möglichen Datenschutzrisiken des neuen Apple-Gadgets und insgesamt auf die aller Fitnessarmbänder und –uhren aufmerksam machen. Neben einer vereinfachten Bedienung des Smartphones, kann der Nutzer beispielsweise seine Herzfrequenz oder Schrittzahl feststellen.

Christian Gollner, Datenschutzexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, hebt hervor, „Verbraucher haben keine Wahl, auf die Sensoren zu verzichten. Sie sind in jeder Version der Uhr enthalten". So erlaube die Apple Watch in Kombination mit dem iPhone eine gezielte Überwachung der körperlichen Aktivitäten. Dabei könne ermittelt werden, ob die Lebensweise des Nutzers gesund oder eher ungesund ausfalle.

Für den Nutzer selbst bieten die Daten eine Möglichkeit, den eigenen Lebensstil oder die eigene Fitness zu beurteilen. Kritisch sieht Gollner jedoch die Weitergabe der erhobenen Daten, "Unternehmen könnten ihre Werbung, Angebote und Preise anhand des Gesundheitsprofils zum Nachteil der Verbraucher anpassen oder ihnen wegen des Gesundheitszustands bestimmte Leistungen verweigern."

Deshalb rät die Verbraucherzentrale dazu, sich mit den Datenschutzeinstellungen zu befassen. Gleichzeitig setzt sich die Zentrale bei der Reform des EU-Datenschutzrechts dafür ein, dass Geräte und Dienste nur diejenigen Daten erheben, die für die Nutzung tatsächlich erforderlich sind. Am besten sei es jedoch, keine Daten zu erheben.

Dabei sollte bedacht werden, dass sich Käufer im Moment gezielt für eine derartige Smartwatch entscheiden, um die eigenen Daten zu sammeln und auszuwerten.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 04.03.2011
Hannover / Laatzen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 495
Bestätigt meine generelle Abneigung gegenüber solcher Wearables.. Absoluter Nonsense in Reinform, da gibt es nichts schönzureden.

Und von iwelchen Fitness-Trackern werden die Leute auch nicht schneller fit oder schön.. Lieber den eigenen Kopf benutzen und instinktiv trainieren..
Aber was erzähl ich da, solche Fähigkeiten sind diesen Lappen der heutigen Zeit gänzlich abhanden gekommen.
#2
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Registriert seit: 12.09.2002
Hennigsdorf
Stabsgefreiter
Beiträge: 326
Das Problem ist nur, das viele User solcher Wearables (und erst recht die die der Apple S...e angehören) das völlig ignorieren.
#3
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 446
Sensoren sind nicht das Problem eher deren Verknüpfung mit "der Cloud"...
#4
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Registriert seit: 07.12.2008

Bootsmann
Beiträge: 595
Ich denke die meisten Nutzer von Smartphones, Wearables und Co machen sich überhaupt nie Gedanken über Datenschutz usw usf. Die Gabe der Verdrängung/Ignoranz ist stark im Menschen.
#5
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Registriert seit: 01.08.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 237
Ich han die cloud nie richtig verstanden werde mich auch nie mit der anfreunden.
Werden irgendwo Daten hochgeladen auch Bilder und wenn ich kein Internet hab und drauf zugreifen will kann ich es net super. Und das wirklich nur ich Zugriff drauf hab glaub ich auch net
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