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ASUS gewährt Ausblick auf eine künftige ZenWatch mit Laufzeit von einer Woche

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asusMit der ZenWatch bietet ASUS die derzeit wohl überzeugendste Smartwatch auf Basis von Android Wear an, unter einer schlechten Laufzeit leidet sie aber ebenso wie ihre Konkurrenten. Doch genau diesem Problem will man sich mit einem künftigen Nachfolger annehmen, wie Unternehmenschef Jonney Shih gegenüber Focus Taiwan erklärte.

Wir sehen die ZenWatch als einen Begleiter für ein Smartphone und wir glauben, dass es noch viel Raum für Verbesserungen gibt.“, so der Manager bereits am vergangenen Samstag. Wie eine solche Verbesserung aussehen kann, ließ Shih ebenfalls erkennen. Denn seiner Meinung nach sollten sowohl Prozessor als auch Betriebssystem eines Compagnien Devices deutlich einfacher als derzeit ausfallen, „damit ich es mit einer Ladung bis zu sieben Tage lange nutzen kann“.

Ein Nachfolger der ZenWatch soll mit einer Ladung eine Woche lang auskommen
Ein Nachfolger der ZenWatch soll mit einer Ladung eine Woche lang auskommen.

Ob dies bereits mit der ZenWatch 2 möglich sein wird, die ASUS bereits für das dritte Quartal 2015 angekündigt hat, bleibt ungewiss. Die Äußerungen lassen aber dennoch viel Raum für Spekulationen. Denn viele Alternativen zu der bisherigen Konstellation aus Qualcomms Snapdragon 400 und Android Wear sind nicht verfügbar. Vor allem der SoC wird von zahlreichen Smartwatches genutzt, unter anderem aufgrund des vergleichsweise geringen Energiebedarfs und der gleichzeitig mehr als ausreichenden Performance - einzig die Moto 360 setzt als eine der bekannteren Uhren auf einen anderen, weitaus schlechteren SoC.

Interessanter dürfte aber die Antwort auf die Frage nach einem schlankeren Betriebssystem sein. Denn Android Wear 5.0 weicht in diesem Punkt nicht vom Vorgänger ab, die wesentlichen Unterschiede betreffen lediglich eine verbesserte Bedienung. Eine Option wäre der Wechsel der Plattform, möglicherweise hin zu Tizen. Dafür würde sprechen, dass Samsung bereits demonstriert hat, dass das OS Smartwatch-tauglich ist. Zudem unterstützt ASUS die Entwicklung Tizens bereits seit geraumer Zeit.

Aus Sicht potentieller Käufer dürfte aber auch ein anderer Punkt abseits der Laufzeit wichtig sein: Die Verfügbarkeit. Denn nach mehreren Terminverschiebungen ist die erste ZenWatch noch immer nicht im Handel verfügbar.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 29.01.2010
CH
Fregattenkapitän
Beiträge: 2998
Zitat
Vor allem der SoC wird von zahlreichen Smartwatches genutzt, unter anderem aufgrund des vergleichsweise geringen Energiebedarfs und der gleichzeitig mehr als ausreichenden Performance - einzig die Moto 360 setzt als eine der bekannteren Uhren auf einen anderen, weitaus schlechteren SoC.


Macht sich aber im Alltagseinsatz nicht negativ bemerkbar. Akku hält zwei Tage und ist innerhalb von 50-60min wieder voll. Hab auch noch kein Programm gefunden, was mit der Leistung Probleme macht.
#2
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 1114
Zitat Nimrais;23114632
Macht sich aber im Alltagseinsatz nicht negativ bemerkbar. Akku hält zwei Tage und ist innerhalb von 50-60min wieder voll. Hab auch noch kein Programm gefunden, was mit der Leistung Probleme macht.

Im Test sind vor allem mit einer Google-Maps-App Probleme aufgetaucht, die es bei den Snapdragon-Uhren nicht gab. Aber ich habe damals auch geschrieben, dass man die geringere Leistung gegenüber dem Snapdragon 400 erst in einigen Monaten wirklich bemerken wird, wenn die Zahl der anspruchsvollen Apps weitaus größer ist.
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