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Parrot Bebop kann per Oculus Rift gesteuert werden

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parrotParrot hat eine neue Drohne vorgestellt, welche die grundsätzlichen Funktionen des Vorgängermodells beibehält, z.B. aber auch die Steuerung per Oculus Rift ermöglicht und über einen Reichweitenverstärker namens Skycontroller auch über eine Distanz von 2 km noch gesteuert werden kann. Wer möchte kann sich unseren Artikel zur AR.Drone noch einmal anschauen. Hier werden die wichtigsten Funktionen und Feaures einer solchen Drohne erklärt.

Zunächst aber einmal ein paar Worte zum Design: Parrot verwendet auch bei der Bebop ein Quadrocopter-Design, verbaut also vier Rotoren. Diesen werden für den Indoor-Einsatz und erste Flugversuche mit einem Rahmen aus Schaumstoff geschützt. Um die Drohne beim Flug im Freien für störende Winde weniger angreifbar zu machen, kann diese Umrandung aber auch abgenommen werden. Durch die farbliche Markierung der Rotoren soll der Nutzer erkennen können, in welche Richtung die Drohne ausgerichtet ist. Mit Hilfe eines 3-Achsen-Beschleunigungssensors, eines Gyroskopes, eines Magnetometers und zweier Ultraschallsensoren soll die Drohen ihre Fluglage und Höhe zu jeder Zeit selbst erkennen können. Die Flugdauer beträgt mit einer Akkuladung etwa zwölf Minuten.

Die Steuer erfolgt zunächst einmal mehr über eine WLAN-Verbindung vom Smartphone oder Tablet aus. Parrot setzt dabei auf ein 802.11-ac-WLAN im 2,4- oder 5-GHz-Netz und will damit die Reichweite auf bis zu 300 m hochgeschraubt haben. Wem das noch nicht ausreicht, der kann den optionalen Skycontroller erwerben. Dabei handelt es sich um einen kompletten Controller zur Steuerung der Drohen, der aber zusätzlich die Reichweite des WLANs über vier Antennen und ein verstärktes Signal auf bis zu 2 km bringen soll. Zwischen den Steuerelementen und der Antenne soll zusätzlich auch noch das Smartphone oder Tablet zur Betrachtung des Kamerasignals befestigt werden können. Über einen HDMI-Ausgang kann dann auch eine Oculus Rift angeschlossen werden, was den Flug in der FPV (First Person View) möglich macht.

Dazu ist natürlich auch eine gute Kamera an Board der Parrot Bebop notwendig und hier hat man sicherlich einen großen Schritt im Vergleich zum Vorgänger gemacht. Die Frontkamera löst mit 14 Megapixeln auf und überträgt ihr Videosignal in 1.080p. Die Optik sorgt für einen Blickwinkel von 180 ° und die Kamera soll weniger anfällig gegen die Vibrationen der Motoren und Rotoren sein. Die Darstellung erfolgt auf dem Tablet und Smartphone mit diesen vollen 180 °, wird eine Oculus Rift verwendet, wird nur ein Ausschnitt aus diesen 180 ° dargestellt. Es ist aber über die Bewegung des Kopfes möglich eine Drehung des Blickwinkels zu simulieren. Die Bewegung des Kopfes kann aber auch dazu verwendet werden die Drohne selbst in eine bestimmte Richtung zu drehen. Ein eingebauter Flash-Speicher mit 8 GB speichert sowohl das Video, als auch eventuell geschossene Fotos.

Die Parrot Bebop soll im vierten Quartal 2014 erscheinen. Der Skycontroller wird optional erhältlich sein, soll aber auch im Kit zusammen mit der Drohne angeboten werden. Einen Preis nennt Parrot noch nicht.

Youtube-Video von CNET zur Parrot Bebop.

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