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Verdient Apple an jedem iPad mehr als 200 US-Dollar?

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iPad_LogoBereits kurz nach der Veröffentlichung des iPads wurden erste Meldungen bekannt, nach denen sich andere Hersteller über den günstigen Preis wunderten. Jetzt kann man sich die Frage stellen, ob Apple mit dem iPad noch Geld verdienen möchte oder ob man die Hardware nur sehr günstig in den Markt drücken möchte. Eine ähnliche hohe Marge wie bei anderen Apple-Produkten wurde in keinem Fall vermutet. Nun aber hat sich ein Analyst von Broadpoint Amtech einmal die Mühe gemacht und die möglichen Produktionskosten errechnet.

Demnach liegt das kleinste iPad mit 16 GB Speicher und WLAN bei Produktionskosten von 270,50 US-Dollar. Darin enthalten sein sollen alle Kosten, von den Komponenten bis hin zur eigentlichen Produktion. Zusätzlich wurden auch noch Wartungskosten und geschätzte Garantieleistungen von 20 US-Dollar pro Geräte hinzugerechnet. Nicht enthalten sind allerdings die Kosten für den Vertrieb und die Entwicklung. Somit würde Apple am kleinsten Modell etwas mehr als 200 US-Dollar verdienen.

Geschätze Einzelkosten:

  • 9,7" Touch-Display: 100 US-Dollar
  • 16 GB Flash-Speicher: 25 US-Dollar
  • Hersteller des Gehäuses: 25 US-Dollar
  • Apple A4-Prozessor: 15 US-Dollar
  • 3G-Chip: 16 US-Dollar

Der Rest teilt sich auf die übrigen Komponenten auf.

Bei den größeren Modellen soll die Marge weitaus größer sein. So nimmt Apple 130 US-Dollar Aufpreis für den 3G-Chip, die Kosten sollen allerdings nur bei 16 US-Dollar liegen. Ähnliches gilt für den Speicher. Während Apple 100 US-Dollar Aufpreis für die Verdopplung des Speichers auf 32 GB nimmt, liegen die Kosten dafür bei etwa 25 US-Dollar. In wieweit diese geschätzten Kosten auch der Realität entsprechen, lässt sich schlecht nachprüfen. Bei den von Apple abgenommenen Mengen liegen die Kosten natürlich deutlich unter denen, die in Erfahrung zu bringen sind und schon ab einer Abnahme von 1000 Stück gelten. Laut einigen Schätzungen andere Analysten könnte Apple bereits 2010 zwischen 5 und 7 Millionen iPads verkaufen.

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