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Sony legt im APS-C-Bereich mit Alpha 6600 und Alpha 6100 nach

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In den letzten Monaten haben sich die meisten Kamerahersteller stark auf Vollformat konzentriert. Die Zukunft von Systemkameras mit kleinerem Sensor konnte dabei schon fraglich scheinen. Sony zerstreut solche Sorgen für seine Alpha 6000-Serie jetzt mit gleich zwei neuen Modellen: Dem neuen Top-Modell Alpha 6600 und der einfacher ausgestatteten Alpha 6100.

Canon hatte kurz vorher vorgelegt und ebenfalls zwei wichtige APS-C-Neuheiten vorgestellt. EOS 90D und EOS M6 Mark II stehen aber stellvertretend dafür, wie sich Canon zwischen DSLR- und spiegellosen Kameras zerteilt. Sony konzentriert sich hingegen voll auf spiegellose Systemkameras. Sowohl Alpha 6600 (ILCE-6600) als auch Alpha 6100 (ILCE-6100) nutzen Sony E-Mount. Dafür wurden auch zwei neue Objektive vorgestellt: Das E 16-55mm F2.8 G Standard-Zoom und das E 70-350mm F4.5-6.3 G OSS Super-Tele. Sony pflegt also auch sein Objektivangebot für APS-C. 

Die beiden neuen Alpha-Kameras nutzen 24,2 MP Exmor CMOS-Sensor, den aktuellen BIONZ X-Bildprozessor und den Front-End LSI, den Sony auch bei seinen Vollformatkameras einsetzt. Sie versprechen eine schnelle Autofokuszeit von 0,02 Sekunden. 425 Phasenautofokuspunkte decken 84 Prozent der Bildfläche ab. Sie werden durch 425 Kontrastautofokuspunkte ergänzt. Echtzeit-Tracking und Echtzeit-Augen-AF mit AI-Unterstützung sollen die Kameranutzung vereinfachen. Beide Modelle bieten eine verbesserte Farbwiedergabe gerade auch bei Hauttönen, Zeitrafferaufnahmen und ein um 180 Grad klappbares 3-Zoll-Display mit Touchunterstützung. Serienaufnahmen sind mit bis zu elf Bildern pro Sekunde möglich.

Die Alpha 6600 wird als Top-Modell noch üppiger ausgestattet. Sie erhält einen 5-Achsen-Bildstabilisator und die Sony Z-Akkus, die schon bei den aktuellen Vollformatmodellen für eine lange Akkulaufzeit sorgen. Bei der Alpha 6600 soll eine Akkuladung für etwa 810 Bilder reichen (bei Nutzung des Displays). Das Gehäuse der Alpha 6600 wird aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und ist gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt. Wichtig ist Sony auch der Videomodus. Die Alpha 6600 nimmt intern 4K im Super 35mm-Format mit voller Sensorauslesung und Oversampling auf. Das HLG-Profil soll den HDR-Workflow erleichtern. S-Log3- und S-Log2-Profile für das Colour-Grading sind ebenfalls verfügbar. Für Mikrofon und Kopfhörer stehen Anschlüsse zur Verfügung. 

Die Alpha 6600 soll ab Oktober für 1.600 Euro erhältlich werden. Im Kit mit dem SEL18135-Objektiv wird sie runde 2.000 Euro kosten. Die Alpha 6100 wird ebenfalls für Oktober erwartet. Der Body kostet dann 900 Euro. Das Kit mit SEL1650 wird 1.000 Euro und das Kit mit SEL1650 und SEL55210 1.250 Euro kosten.