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HammerHAI

EuroHPC JU baut AI Factory am HLRS

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EuroHPC JU baut AI Factory am HLRS
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Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wird die erste AI Factory namens HammerHAI erhalten, die im Rahmen der European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) ausgeschrieben wurde. Geliefert wird das System von HPE. HammerHAI steht für Hybrid and Advanced Machine Learning Platform for Manufacturing, Engineering, and Research.

Basiskomponenten des HammerHAI werden NVIDIAs GB200-NVL4-Knoten bilden. Insgesamt vorhanden sind 215 GB200-NVL4-Knoten mit 860 Blackwell-GPUs und 430 Grace-Prozessoren. Aufseiten des Netzwerks verbaut, werden NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand mit 800GbE für das Scale-Out-Netzwerk und NVIDIA Spectrum X (ebenfalls mit 800GbE) für das Scale-Up-Netzwerk.

Die Rechenleistung des Systems wird 15 ExaFLOPS bei niedriger Genauigkeit betragen. Unterstützt wird das System noch von 13 Rechenknoten mit NVIDIA-L4-Tensor-Core-GPUs (24 GB Speicher) sowie fünf Knoten mit NVIDIA RTX A1000 große Speicherknoten (4 TB Speicher). Das Speichermanagement übernimmt ein Data-DASE-System von VAST mit 10 PB.

Das System wird so konfiguriert, dass es die Forschung und Technologieentwicklung mit Schwerpunkt auf dem Ingenieurwesen, der Fertigung, Automobilindustrie und Mobilität unterstützt.

Die Lieferung des HammerHAI-Supercomputers ist für das zweite Quartal 2026 geplant. In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 soll er in Betrieb genommen werden.

Für die Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung des neuen Supercomputers wurden insgesamt 55 Millionen Euro veranschlagt. Die EuroHPC JU wird 50 % der Gesamtkosten aus Mitteln des Programms Digitales Europa (DEP) finanzieren, während die anderen 50 % vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg getragen werden.

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