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Corona-Virus: Samsung muss Display-Werk in Vietnam schließen

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Dass der Corona-Virus trotz vorhandener Impfstoffe keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte zeigt sich jetzt in Vietnam. Hier musste Samsung seine Display-Werke teilweise sperren. Laut der Webseite Bloomberg gab es in Ho Chi Minh City eine behördliche Anweisung, die Produktionsstätten im Saigon Hi-Tech Park zu schließen. Was zur Folge hat, dass nicht nur Samsung von den Zwangsschließungen betroffen ist. Auch Intel wurde in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt unterhalten 150 Hersteller Betriebsstätten im Saigon Hi-Tech Park.

Außerdem wurden von den Behörden Auflagen erlassen, um einen zukünftigen Betrieb zu gewährleisten. Hierzu zählt unter anderem die Einrichtung von Schlafplätzen an den jeweiligen Standorten. Sofern dies nicht umgesetzt wurde, dürfen die Arbeiten in den betroffenen Werken nicht wieder aufgenommen werden. Intel hat bereits reagiert und entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen. Wie schnell Samsung dies nun umsetzen kann, ist nicht bekannt.

Des Weiteren bleibt abzuwarten, wie sich die aktuelle Lage entwickeln wird. In den letzten Wochen kam es zu einem massiven Anstieg bei den Neuinfektionen in der Region. Aus diesem Grund sind die Bewohner angehalten die eigenen vier Wände in den kommenden 15 Tage nur in dringenden Fällen zu verlassen. Da die wirtschaftlichen Folgen von einer langfristigen Schließung des Saigon Hi-Tech Parks nicht abzusehen sind, könnte dies dafür sorgen, dass sich die einzelnen Werke komplett abschotten werden. 

Aktuell lässt sich noch nicht genau sagen, welche Auswirkungen die Produktionsausfälle auf die Verfügbarkeit von Samsung-Displays haben werden. Engpässe in der Lieferkette sind jedoch durchaus möglich. Wobei sich diese erst in den nächsten Wochen oder Monaten zeigen könnten. Was zur Folge hätte, dass die Verkaufspreise im Einzelhandel ansteigen, gewisse Produkte nur noch schwer lieferbar sind und Neuankündigungen verschoben werden müssen.

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