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Deutscher Spielemarkt wächst 2020 stark

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game verband

Dass der Spielemarkt im vergangenen Jahr ordentlich zulegen konnte, dürfte nur die wenigsten überraschen. Mit der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie hielten sich die meisten Menschen weltweit in den eigenen vier Wänden auf und griffen zur Unterhaltung neben Netflix und Co. auch zu Videospielen. Wie jetzt game, der Verband der deutschen Games-Branche, bekannt gegeben hat, konnte man den Gesamtumsatz auf über 8,5 Milliarden Euro steigern. Im Jahr 2019 lag dieser noch bei rund 6,5 Milliarden Euro. Hauptverantwortlich für die Umsatzsteigerung sind neben Mobile-Games auch In-Game-Käufe. 

Des Weiteren ließen die Hardwareverkäufe die Kasse ordentlich klingeln. Das Zugpferd sind hier sicherlich sowohl Sonys PlayStation 5 als auch Microsofts Xbox Series. Die Konsolen waren bereits vor der Veröffentlichung restlos ausverkauft. Aber auch Nintendos Switch fand zu Beginn der Pandemie zahlreiche Abnehmer.

Da die Freizeitaktivitäten weitgehend eingeschränkt waren beziehungsweise es zum aktuellen Zeitpunkt immer noch sind, verbrachten nicht nur Gamer weitaus mehr Zeit in der digitalen Welt als sonst üblich. Somit ist es auch hier nicht verwunderlich, dass Ingame-Einkäufe, wie zum Beispiel DLCs oder Skins, getätigt wurden. Der starke Zulauf bei Mobile-Games ist zudem dadurch zu erklären, dass die passende Hardware derzeit nicht im Handel erhältlich ist. Da die meisten Menschen in der Regel über ein Smartphone verfügen, ist die Einstiegshürde hier wesentlich geringer.   

In Zahlen ausgedrückt erzielten die Hardwareverkäufe einen Umsatz von insgesamt 3,255 Milliarden Euro. Die In-Game-Käufe ließen sich die Spieler 3,252 Milliarden Euro kosten. Die Gebühren für die Online-Dienste und Abonnements belaufen sich auf insgesamt 855 Millionen Euro. Einen Rückgang verzeichnete man jedoch im Marktsegment der Spiele-Apps zum Kauf. 2020 sank der Umsatz bei solchen Titeln um 15 % auf rund 11 Millionen Euro. Zudem stieg das Durchschnittsalter der Spielerinnen und Spieler von Smartphone-Games von 37,4 auf 38,8 Jahre innerhalb eines Jahres um 1,4 Jahre an. Mit 52 % sind dabei etwas mehr als die Hälfte der Spielenden von Mobile Games Frauen. Alle Interessierten finden ausführliche Marktdaten von 1995 bis zum Jahr 2020 hier.

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