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Japan-Korea Exportbeschränkungen und Toshiba Stromausfall erhöhen DRAM-Preise

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corsair vengeance rgbEs wäre für Endverbraucher zu schön gewesen, um wahr zu sein: Als die Handelstreitigkeiten zwischen den USA und China noch voll zu Gange waren, wurden von verschiedenen Marktforschungsinstituten wie Trendforce und DRAM Exchange sinkende Speicherpreise prognostiziert. Die angeblich vollen Lagerbestände und die Sättigung an den Märkten werden die Preise bis zum Jahresende auf weitere 25 % sinken lassen, so hieß es.

Schaut man sich aber die derzeit aktuelle Lage an, so stellt man mit Tränen in den Augen fest, dass sich Speicher derzeit preislich wieder im Aufwind befindet und bereut die Tatsache, sich nicht das lang ersehnte RAM- oder SSD-Upgrade rechtzeitig angeschafft zu haben. Die globale wirtschaftliche Lage im DRAM-Sektor habe sich laut besagten Marktforschungsinstituten seit einigen Wochen neuerdings geändert.

Die von Japan eingeführten Exportbeschränkungen von Hochtechnologie nach Südkorea - deren Streitigkeiten im Übrigen schon seit Jahren toben - seien schuld an den gestiegenen DRAM-Preisen um 20 % binnen weniger Wochen. Diese werden nun allem Anschein nach zusätzlich von einem Stromausfall an Toshibas DRAM-Fertigungsstätten, der die Produktion vorübergehend über einen längeren Zeitraum stilllegte, begünstigt. So ist die Speicherindustrie nicht nur abhängig von Ereignissen westlicher Staaten wie zum Beispiel den USA, die Fabrikations- und Verpackungseinheiten in Südkorea, Japan, Taiwan und deren Beziehungen untereinander seien im Wesentlichen noch viel wichtiger.

Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der Spot-Benchmark-DRAM-Preis für 8-GByte-DDR4-DRAM in der vergangenen Woche mit 3,74 US-Dollar abschloss und so um 14,6 % höher als zur Vorwoche liegt. Sollten die jüngsten Vorkommnisse in welcher Art und Weise auch immer den Handel und die Produktion bei Samsung Electronics oder SK Hynix betreffen, so stellt ein Branchen-Beobachter fest, werden die DRAM-Preise noch weiter "explodieren".

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