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Nintendo mahnt E3-2019-Leaker ab

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nintendo logo grauNachdem es bereits im Vorfeld zur E3, der weltgrößten Messe für Videospiele, unzählige Leaks von Releaseterminen bis hin zu Kerninhalten diverser Pressekonferenzen gab, scheint es mit den Veröffentlichungen munter weiter zu gehen. Dem möchte Nintendo jetzt allerdings einen Riegel vorschieben und fängt an, die ersten Whistleblower durch einen Anwalt abzumahnen. 

Als erstes traf es den Twitter-Nutzer New_WabiSabi. Wie man seinem Beitrag entnehmen kann, wurde es Sabi untersagt, Firmengeheimnisse auszuplaudern. Allerdings würde die Abmahnung den Twitter-User nicht davon abhalten, über andere Unternehmen zu berichten.

Ob Nintendos Vorgehen jetzt Geschichte machen wird und in Zukunft mehrere Unternehmen gegen Leaker vorgehen wollen, wird die Zeit zeigen. Wie Sabi an die Vielzahl der Informationen gekommen ist, ist momentan unklar. Bisher waren die veröffentlichten Leaks des Twitter-Users äußert akkurat.

Warum Nintendo gerade jetzt aktiv wird und versucht, Leaks der E3-Präsentation Nintendo Direct zu verhindern, ist unbekannt. Ob der japanische Hersteller von Videospielen und Spielkonsolen etwas Großes plant oder Nintendo nur versucht, mehr Aufmerksamkeit zu erreichen und es sich bei der ganzen Aktion um einen reinen PR-Stunt handelt, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen an den Hersteller dürften mit diesem Vorgehen jedoch gestiegen sein.

Auch wenn New_WabiSabi jetzt beim Thema Nintendo schweigen wird, bedeutet dies nicht, dass keine weiteren Leaks, die das genannte Thema betreffen, veröffentlicht werden könnten. Neben Sabi existieren noch weitere Leaker, die gut informiert zu sein scheinen. Somit ist fraglich, ob die ganze Aktion einen weiteren Leak verhindern wird. Dass Nintendo hier beabsichtigt, Angst unter den Leakern zu verbreiten um so weitere Leaks von Nintendo zu verhindern, wäre eine denkbare Strategie.

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
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Auf welcher rechtlichen grundlage geschieht das, ich nehme mal an er hat keine nda unterschrieben.
#2
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Im sonnigen Süden
Admiral
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Zitat DeckStein;26986999
Auf welcher rechtlichen grundlage geschieht das, ich nehme mal an er hat keine nda unterschrieben.

Denke die Grundlage ist eher die Art und Weise wie der an diese Informationen gelangt ist. Wenn er legal an die Infos gekommen ist, wird er wohl eine NDA unterschrieben haben müssen.
#3
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1417
Wenn jemand gegenuber ihm geleakt hat, ist das für ihn doch nicht rechtsbindend.
#4
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12636
Denke so einfach ist das nicht. Wenn dir jemand gestohlene Wahre gibt und du sie weiter verkaufst, läufst du auch Gefahr, als Hehler angeklagt zu werden.
#5
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1417
Naja nur wenn einem klar sein musste dass es diebesgut ist.

Bei infos ist das ja nicht so, da man sonst keine NDA bräuchte. Villeicht kann der verfasser der news mal nachharken
#6
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1816
Zitat
Denke so einfach ist das nicht.

Doch, es ist so einfach!
#7
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1952
Das ganze ist so bindend wie eine Eula, also nicht mal das Papier auf dem es gedruckt wurde wert.
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