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Sammelklage wegen Audioproblemen beim Apple iPhone 7

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apple iphone 7 plusWie jetzt bekannt wurde haben das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus massive Audioprobleme, die erst nach einer längeren Nutzung des Gerätes auftreten. Grund hierfür sind schlechte Lötstellen. Da der kalifornische iPhone-Konzern bislang keine offizielle Rückrufaktion der beiden Geräte veranlasst hat, wird nun versucht, Apple in den Vereinigten Staaten von Amerika durch eine Sammelklage zu einem offiziellen Rückruf zu bewegen. Erstes Anzeichen für ein von der “Schleifenkrankheit” betroffenes iPhone 7 beziehungsweise iPhone 7 Plus ist ein ausgegrautes Lautsprechersymbol. Zudem kann es vorkommen, dass die Geräte nach dem Starten der Telefon-App in einer Bootschleife landen. 

Bereits im August des vergangenen Jahres häuften sich die Berichterstattungen über Geräte aus der iPhone-7-Serie, die Audioprobleme aufwiesen. Bei fast allen Geräten konnte hierbei der Fehler auf einen teilweise losen Audiochip zurückgeführt werden. Kosten für eine Instandsetzung von diesem belaufen sich auf 100 bis 150 US-Dollar. Erste Vermutungen lassen auf eine schlechte Lötstelle beziehungsweise auf eine nicht ausreichende Verwindungssteifigkeit des iPhones schließen. Apple soll einige Geräte jedoch bereits auch aus Kulanz repariert haben.

Wie der kalifornische iPhone-Konzern auf die Sammelklage reagieren wird bleibt abzuwarten, allerdings handelt es sich hierbei nicht um die erste Sammelklage gegen das US-amerikanische Unternehmen. Jedoch scheint Apple in der Öffentlichkeit keinerlei Fehler einzugestehen. Selbst Steve Jobs behauptete zu seinen Lebzeiten, dass die Verbindungsprobleme des iPhone 4 nicht an dem Smartphone lägen, sondern der Nutzer Schuld daran sei. Schließlich würde dieser das Gerät falsch halten. Auch für das Bentgate war Apple demnach nicht verantwortlich, schließlich wäre das iPhone 6 kein Smartphone, was in einer Hosentasche getragen werden solle. Somit sei auch hier der Nutzer Schuld an einem Verbiegen, da er das Device nicht ordnungsgemäß transportiert hat.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1175
"Erste Vermutungen lassen auf eine schlechte Lötstelle beziehungsweise auf eine nicht ausreichende Verwindungssteifigkeit des iPhones schließen."

Das stammt aus der Klageschrift.
Schlechte Lötstelle - gut möglich und Apple sollte da dann ohne großes Federlesen die Verantwortung übernehmen.
Nicht ausreichende Verwindungssteifigkeit ("iPhone 7's aluminum chassis is made from substandard material") - völliger Humbug. Da versucht man wohl das "Bend-Gate" des iPhone 6 auszuschlachten. Der Audio-Chip findet sich übrigens in dieser Abbildung direkt links neben dem NAND von SanDisk in der Ecke des Metallrahmens.
#2
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 5076
„Auch für das Bentgate war Apple demnach nicht verantwortlich, schließlich wäre das iPhone 6 kein Smartphone, was in einer Hosentasche getragen werden solle. Somit sei auch hier der Nutzer Schuld an einem Verbiegen, da er das Device nicht ordnungsgemäß transportiert hat.“

Es geht nicht um den Transport in der Hosentasche(das ja fast jeder macht), sondern um das Sitzen auf der Gesäßtasche. Die Körperbelastung war für das dünne Alu zuviel.
#3
Registriert seit: 02.02.2013

Stabsgefreiter
Beiträge: 356
So teure Produkte und ein Fertigungsfehler nach dem anderen... Ein Schelm wer böses denkt
#4
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 3040
Wer sein Handy in der Gesäßtasche transportiert und sich dann drauf setzt ist aber auch selbst schuld.
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