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Vor 25 Jahren: Das Ende von Commodore

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Vor knapp 25 Jahren musste der Computerpionier Commodore Insolvenz beantragen. Um ganz genau zu sein: Am 29. April 1994. Der Schock sitzt heute noch bei vielen Fans der Commodore-Produkte tief. Nicht nur war der Computerhersteller für den C64 verantwortlich, sondern unter anderem ebenfalls für weitere Klassiker wie den Amiga 500. Auch 25 Jahre danach existieren noch heute eine Vielzahl von Commodore-Systemen und -Fans. Selbst in jüngster Vergangenheit wurde der Nintendo-Klassiker Super Mario Bros. auf den C64 portiert.

Die Geschichte des C64 begann im September des Jahres 1982, als er sich bereits im ablaufenden Kalenderjahr unter dem Motto "Computer für die Masse – nicht die Klasse" über 300.000 Mal verkaufen sollte. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1982 und dem Jahr 1994 sollen bis zu 22 Millionen Commodore-C64-Systeme über die Ladentheke gegangen sein. Zwar verkauften sich der C128 und die Commodore-264-Serie (C16, C116, Plus4) ebenfalls ausgezeichnet, jedoch konnten diese an den Erfolg des legendären C64 nicht anknüpfen.

Als Commodore im Jahr 1984 den Konkurrenten Amiga für 27 Millionen US-Dollar kaufte, veröffentlichte Commodore bereits ein Jahr später den Amiga als offiziellen Nachfolger des C64. Dank seiner 4.096 Farben, dem 4-Kanal-Stereo und dem MC68000er Prozessor war der Amiga der Konkurrenz bei weitem überlegen. Allerdings hatte dies auch seinen Preis und somit verkaufte sich der Amiga 1000 nicht ansatzweise so gut wie der C64. Nachdem jedoch der Amiga 500 erschien, der eine günstigere Version des Amiga 1000 darstellen sollte, änderten sich die Verkaufszahlen. Da bei dem Amiga 500 Privatanwender im Fokus standen, versuchte man mit dem Amiga 2000 auch auf dem professionellen Markt Fuß zu fassen.

Als im Jahr 1990 dann der Amiga 500 Plus und der Amiga 600 veröffentlicht wurden, folgten 1992 der Amiga 1200 und der Amiga 4000. Im Jahr 1993 erschien die AGA CD-Konsole CD32, die sich zunächst zwar gut verkaufte, aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten von Commodore kam es allerdings zu Problemen bei der Auslieferung. Somit kam was kommen musste und Commodore musste aufgrund der massiven Konkurrenz durch IBM und Nintendo, beziehungsweise Sega, seine Pforten für immer schließen.

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