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E-Sportler sehen sich als Athleten

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bundesnetzagentur

Werden in Zukunft "E-Sport-Vereine" wie die klassischen Sportvereine behandelt und können sich so steuerlich Vorteile sichern? Diese Frage versucht nun der Sportausschuss des Bundestags zu klären. Vertreter des E-Sports äußerten sich dort zum Vorschlag des Deutschen Olympischen Sportbunds. Dieser ist für eine Trennung von Sportsimulationen und E-Gaming. Allerdings lehnen die besagten Vertreter den genannten Vorschlag strikt ab.

Laut Aussagen des Präsidenten des E-Sport-Bunds Deutschland handelt es sich beim Thema E-Sports um eine breite gesellschaftliche Bewegung. Außerdem bestehe zwischen professionellen E-Sportlern und anderen Sportlern kaum ein Unterschied. E-Sportler würden sich laut dem Präsidenten als Athleten sehen. Dies scheint allerdings in Anbetracht der körperlichen Beanspruchung beim E-Sport etwas hoch gegriffen. Dieser Meinung waren auch die vom Ausschuss eingeladenen Experten. Die Sportwissenschaftlerin Prof. Dr. Carmen Borggrefe von der Universität Stuttgart ist der Meinung, dass der E-Sport über keinerlei Qualifizierung als Sport verfügt. Laut Aussagen der Sportwissenschaftlerin ist eine klare Abgrenzung notwendig. Auch soll laut Borggrefe die Aufnahme des Motorsports in den 1980er Jahren nicht richtig gewesen sein. Jedoch wirken hier enorme physikalische Kräfte auf die Fahrer. Die Wissenschaftlerin scheint beim Thema E-Sport ebenfalls eine ähnlich extreme Sichtweise zu vertreten.      

Ende des letzten Jahres legte sich der Spitzensportverband darauf fest, alle Titel außer Sport-Simulationen als E-Gaming herabzustufen. Die Vorstandsvorsitzende des DOSB erklärte dies mit der Absicht, durch virtuelle Sportarten das Interesse der Zielgruppe für das Pendant im echten Leben zu wecken und sie somit für mehr Bewegung zu begeistern. Ebenfalls wurde die Abhängigkeit des E-Sports von Sponsoren kritisiert, da meistens Hersteller eigene Teams stellen. Jedoch ist dies auch in der Bundesliga mit RB Leipzig oder Bayer Leverkusen an der Tagesordnung.

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