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Illegales Streaming ist weiterhin sehr beliebt

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Ob Serien, Filme oder Sportübertragungen - mit Anbietern wie Netflix, Amazon Prime oder Dazn ist es ganz legal möglich, diese Inhalte online zu genießen. Allerdings scheint es, dass auch die hohe Verfügbarkeit an legalen Möglichkeiten die Nutzer nicht davon abhält, auf illegal zur Verfügung gestellte Inhalte zuzugreifen.

Aktuell wird der Download-Traffic des Internets von Netflix, Amazon Prime und YouTube beherrscht. Jedoch ist in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) das “Bittorrent-Protokoll” für ein Drittel des Upload-Traffics verantwortlich. Natürlich wird besagtes Protokoll nicht ausschließlich für die Weitergabe von illegalen Inhalten verwendet. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein hoher Anteil des Upload-Traffics illegale Inhalte enthält. Dabei sind Nutzer offenbar auch bereit, für illegale Streamingangebote zu zahlen, wie eine Vaunet-Umfrage zeigt. Dort gaben die Befragten zu Protokoll, dass sie im Durchschnitt circa 18 Euro im Monat für illegale Streamingangebote ausgeben würden. Dadurch entsteht den Medienunternehmen jährlich ein Schaden von über 430 Millionen Euro. 

Laut Aussagen dieser wären die illegalen Inhalte viel zu einfach für die User erreichbar, auch die verschärfte Rechtslage hätte daran nichts geändert. So wurde zum Beispiel vom europäischen Gerichtshof entschieden, dass der Familien-Internetanschluss nicht vor der Haftung von Urheberrechtsverstößen schützt. Aus diesem Grund müssen Eltern unter gewissen Umständen für die Urheberrechtsverletzungen der Kinder haften. Auch Vodafone musste aufgrund eines Urteils den Zugang zu einer Streamingplattform sperren. Zudem wurde das Mobilfunkunternehmen dazu verpflichtet, IP-Adressen von Kunden nicht zu löschen, wenn diese auf eine aktuell unbekannte Tauschbörse zugreifen beziehungsweise zugegriffen haben. Kläger beim Vodafone-Urteil war das Unternehmen “Constantin Film”.

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