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Intel kauft GPU- und SoC-Expertise in Indien ein

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Der US-amerikanische Chipriese Intel hat das in Hyderabad ansässige Startup-Unternehmen “Ineda Systems”, ein Hersteller von Fabless-Halbleiterprodukten, für einen nicht genannten Kaufpreis erworben. Das in der letzten Woche abgeschlossene Geschäft hat eher den Charakter einer Transaktion, bei der ein Unternehmen hauptsächlich für die Fähigkeiten seiner Belegschaft und nicht für Produkte oder Dienstleistungen erworben wird. Außerdem plant Intel auch das gemietete Ineda Systems-Büro in Kondapur, welches in der Nähe vom dortigen Google-Standort liegt, zu erwerben.

Ineda Systems-Gründer Dasaradha Gude bestätigte zwar die aktuellen Entwicklungen mit Intel, weigerte sich jedoch Details preiszugeben. Auch Intel hüllt sich aktuell noch in Schweigen. Allerdings hätte man mit Ineda Systems einen Anbieter von Silizium- und Plattformdiensten erworben und würde zugleich ein erfahrenes SOC-Team (System On Chip) erhalten.

Ineda Systems wurde 2010/11 vom in Hyderabad ansässigen Unternehmer Dasaradha Gude gegründet und ist im Bereich des autonomen Fahrens, der künstlichen Intelligenz und im Bereich “Industrie 4.0” tätig. Das Startup machte zwischen 2013 und 2014 Schlagzeilen wegen des Designs und der Entwicklung von Low-Power-Dhanush-Chips für tragbare Geräte. Dafür hatte Ineda Systems über 60 Millionen US-Dollar von großen Anlegern wie Samsung Catalyst Fund, Qualcomm Ventures, Walden-Riverwood Ventures und Imagination Technologies eingesammelt. Gude, der Ineda nach seinem Ausscheiden als AMD India Managing Director gründete, blieb weiterhin als Investor bei Ineda. Jedoch gründete er im Jahr 2014 die Firma “Invecas” und erlangte im November 2018 eine 100-prozentige Beteiligung an Ineda.

Intel plant außerdem die Errichtung eines globalen Technologiezentrums in Hyderabad mit anfänglich 1.500 Ingenieuren. Wie das damalige IT-Ministerium KT Rama Rao im November 2018 mitteilte, soll das Zentrum auf bis zu 5.000 Mitarbeiter ansteigen können.

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