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Entlassungswelle bei Activision Blizzard

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activision blizzardWie der Spiele-Publisher Activision Blizzard jetzt bekannt gab, werde man sich von acht Prozent der Mitarbeiter trennen. Davon werden circa 800 Mitarbeiter betroffen sein. Der Publisher beabsichtigt damit sein Kerngeschäft zu stärken.

Laut Blizzard-CEO J. Allen Brack werden Stellen aus Nordamerika, die nichts mit der Spieleentwicklung zu tun haben, wegrationalisiert. Dadurch soll es in Zukunft möglich sein, mehr Inhalte der bekannten Marken auszuliefern und neue Projekte zum Leben zu erwecken. So wird beabsichtigt, dass in Zukunft 20 % mehr Entwickler unter anderem für Titel wie Diablo, Overwatch oder Warcraft tätig sein werden. Somit könnte ein vierter Teil von Diablo Realität werden um damit der Community entgegenzukommen.

Zuletzt sorgte Blizzard mit ihrem Mobilspiel “Diablo Immortal” für regen Unmut und hätte einiges gut zu machen. Mit den besagten 20 % an zusätzlichen Kapazitäten wäre auch ein neues Addon für Diablo 3 denkbar. Die Entstehung eines komplett neuen Spiels wäre zwar denkbar, allerdings ist es diesbezüglich schon seit längerer Zeit sehr still bei Blizzard.  

Insgesamt machte Activision Blizzard im Jahr 2018 einen Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar. Für das Jahr 2019 rechnet der CEO Bobby Kotick jedoch mit einem weniger starken Ergebnis. Auch wenn die Ergebnisse im Jahr 2018 die besten der Firmengeschichte waren, tauschte man dennoch eine Reihe von Mitarbeitern in Führungspositionen aus. Laut dem CEO lag dies daran, dass man im vergangenen Jahr das Potenzial nicht voll ausgeschöpft hat. Was allerdings anhand des Ergebnisses nicht ganz nachvollziehbar ist. Somit bleibt abzuwarten, wie sich der Führungswechsel auswirken wird. Manchmal kann ein frischer Wind einiges bewirken.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 02.08.2010

Gefreiter
Beiträge: 38
Wat eine neue Nachricht dieses Trollvereins.
#2
Registriert seit: 01.08.2016

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 498
https://www.macrotrends.net/stocks/charts/ATVI/activision-blizzard/revenue

Fragliche Entlassungen, vor allem bei der Anzahl vollkommen unerklärlich.

Die kleine Indie Company verdient aber auch nur noch den Bach runter zu gehen.
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