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Ethereum-Hardfork musste abgebrochen werden

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Der aufgrund des Vorhabens, den Energieverbrauch für das Mining von Ether um 99% zu verringern, geplante Ethereum-Hardfork “Constantinople” musste am vergangenen Mittwoch abgesagt werden. Grund dafür war eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht hätte, Nutzern Krypto-Geld zu entwenden.

Bei den ersten Analysen der Blockchain durch die Ethereum-Entwickler seien zwar keine konkreten Fälle zur Ausnutzung der Sicherheitslücke gefunden worden, allerdings bestehe dennoch das Risiko, dass einige Smart-Contracts von der Schwachstelle betroffen sind. Aufgrund des vorhandenen Restrisikos und der anhaltenden Analyse wurde der Hardfork aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Wie die Entwickler sich am gestrigen Freitag äußerten, soll ein neuer Versuch des Hardforks bei Block Nummer 7.280.000 durchgeführt werden. Dies dürfte nach ersten Schätzungen um den 27. Februar 2019 herum stattfinden. Laut Aussagen des Ethereum-Entwicklers Péter Szilágyi wird jedoch der Teil des geplanten Upgrades, der von der Sicherheitslücke betroffen ist, erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Ein genaues Datum nannte der Entwickler allerdings nicht.

In der vergangenen Woche war aufgrund des geplanten Hardforks der Kurs der Ethereum-Währung “Ether” auf über 130 US-Dollar gestiegen, erlitt jedoch am Mittwoch nach Bekanntwerden des Abbruchs einen Verlust von 5 %. Aktuell steht der Kurs für einen “Ether” bei 120 US-Dollar. Somit fiel die Kryptowährung auf Platz drei und rangiert aktuell hinter Bitcoin und der sich auf Platz zwei befindenden Währung XRP, beziehungsweise Ripple.  

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