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Amazon Go: Erster kassenloser Supermarkt startet für Öffentlichkeit

Veröffentlicht am: von

amazon-goAmazon testet intern seinen kassenlosen Supermarkt Amazon Go schon seit längerer Zeit. Das System hatte zum Start der Entwicklung mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen und erfasste den Einkauf nicht immer korrekt. Vor allem bei mehreren Personen im Laden kam das System schnell an seine Grenzen. Inzwischen scheint der Versandhändler die technischen Probleme gelöst zu haben und eröffnet deshalb heute das erste öffentliche Geschäft von Amazon Go in Seattle.

Der Supermarkt von Amazon kommt komplett ohne eine Kasse aus. Die Kunden werden beim Betreten des Supermarktes automatisch über das zuvor registrierte Smartphone erfasst. Hierüber werden die gekauften Produkte auch bezahlt, sodass ein Amazon-Account zwingend notwendig ist. Während des Einkaufs werden die Handlungen von Kameras und Sensoren erfasst. Das System registriert sowohl die Entnahme der Produkte als auch das Zurückstellen. Zusätzlichen hat Amazon die Regale mit Waagen ausgestattet, sodass diese die Entnahme eines Produktes ebenfalls erfassen.

Durch die automatische Erfassung müssen Kunden ihren Einkauf an der Kasse nicht mehr auf ein Band legen oder an der Kasse bezahlen. Die Kunden können das Geschäft einfach verlassen und die gekauften Produkte werden automatisch von Amazon über die hinterlegte Kreditkarte im Account abgerechnet.

Derzeit ist noch unbekannt, ob Amazon in Zukunft noch weitere kassenlose Supermärkte eröffnen wird. Vermutlich möchte der Versandhändler nun erstmals das System im Alltag ausführlich testen und danach die Entscheidung zum Ausbau des Projektes treffen. 

Ob sich der kassenlose Supermarkt auch bei den Kunden durchsetzen wird, bleibt ebenfalls abzuwarten. Sollte das System allerdings ohne Probleme arbeiten, hat das Projekt sicherlich zukunftspotential. 

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 26.04.2006
Basel
Bootsmann
Beiträge: 702
Ich finde die Idee super. Es ist ja nicht nur das anstellen an der Kasse. Wenn ich einen vollen Einkaufswagen habe, muss der zuerst komplett auf das Band geräumt werden. Danach vom Band wieder in den Einkaufswagen. Beim Auto draußen wieder vom Wagen in die Tüten.

So aber kann ich direkt mit den leerer Tüten rein, die gleich vollmachen und nachher einfach rauslaufen und Tüten direkt in den Kofferraum.

Ich bin absolut kein Freund von Einkaufen und aus meiner Sicht raubt es mir nur kostbare Freizeit. Aber es muss einfach sein. Deshalb bin ich froh um alles, was das Einkaufen schneller macht.

#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
Zitat Chrom X6;26107939
Was passiert wenn man zu zweit/dritt einkauft?

Genau das war offenbar ein Problem der zweiten Iteration.
Man wird sehen müssen ob das nun in der dritten Runde gut gelöst wurde.

Was anderswo zurückstellen angeht ist in der Tat eine gute Frage.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht viel dagegen wenn Leute die das tun, dafür zur Kasse gebeten werden >_> Nicht selten werden dadurch Lebensmittel schlecht und unordentlich ist es noch dazu.
Wahrscheinlich würde das aber nen shitstorm aufrufen heutzutage.
#6
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Registriert seit: 31.10.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1343
Sehr geiles Konzept, kann gar nicht schnell genug nach Deutschland kommen.
Ich hasse regelrecht einkaufen und freue mich über jede Verbesserung/Erleichterung in diesem Bereich.
#7
Registriert seit: 09.12.2006
NRW
Flottillenadmiral
Beiträge: 5814
Hoffentlich bald auch hier in Deutschland
#8
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2459
Zitat noobsKiLLed;26107981
Als Supermarkt total sinnlos? Schonmal in USA gewesen?


Ne, aber in Asien.
Am Bahnhof einen "Supermarket" betreten der nur Bilder der Produkte enthält, diese kurz mitm Handy einscannen und wenn ich Zuhause ankomme steht eine Tüte mit allem vor der Tür. Warum soll ich den Kram selbst schleppen?
Finde das kassenlose System einfach (aus Kundensicht) nicht zuende gedacht.
#9
Registriert seit: 25.04.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 228
Zitat pescA;26109764
Ne, aber in Asien.
Am Bahnhof einen "Supermarket" betreten der nur Bilder der Produkte enthält, diese kurz mitm Handy einscannen und wenn ich Zuhause ankomme steht eine Tüte mit allem vor der Tür. Warum soll ich den Kram selbst schleppen?
Finde das kassenlose System einfach (aus Kundensicht) nicht zuende gedacht.


Das finde ich wiederum sinnlos. Dann kann man doch gleich einfach eine Website machen.
#10
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Registriert seit: 26.03.2011

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1438
schon wieder so eine news? das gibt es im Halbjahrestakt immer mal wieder hier zu lesen..
das Konzept ist schon 10 Jahre überfällig. und technische Lösungen scheitern höchstens an der Kreativität der Entwickler. Aber auch die Menschen wissen teilweise noch nichts damit anzufangen, wie man hier wieder gut erkennen kann.
#11
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
Zitat Chrom X6;26113842
Das finde ich wiederum sinnlos. Dann kann man doch gleich einfach eine Website machen.

Online kaufen und nachhause bestellen wäre natürlich der Königsweg, nur muss dafür das Transsportsystem mit machen und da hapert es hierzulande ganz schön... Zudem muss man dann zu einem bestimmten Zeitpunkt da sein, und darf hoffen dass die DHL überhaupt an dem Tag kommt ><
#12
Registriert seit: 28.02.2016

Banned
Beiträge: 39
Man kann von Amazon persönlich halten was man will. Die sind einfach um keine neue Idee verlegen, selbst wenn es eine alte ist. Ich finde das mit dem kassenlosen Supermarkt wieder richtig clever :)
#13
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Registriert seit: 04.01.2015
Rendsburg
Bootsmann
Beiträge: 580
Irgendwie scheint es so, dass die "Kunden" immer weniger stressresistent werden.Ich schieb gerne einen Einkaufswagen vor mir oder trage/ziehe ein Körbchen mit Rollen. Anstehen an der Kasse ist doch auch keine 2 Stunden Nummer. Ich kaufe nicht um 21 Uhr bei Penny ein,insofern überrollt mich da nicht die Lawine von Spätaufstehern oder Feierabendeinkäufern. Wer einen harten Arbeitstag hinter sich hatte, möchte verständlicherweise zügig nach Hause kommen..das kann ich verstehen, dennoch gehen dann aber mögliche Arbeitsplätze flöten (Kassierer). Die dort entstehenden Arbeitsplätze in einem Amazonsupermarkt sind aber mit Sicherheit keine Mindeslohnstellen sondern eher die ganz miese Nummer aus dem Billiglohnsektor. Arbeiten und dennoch nix übrig haben zum Monatsende. Irgendwann fallen diese Stellen dann auch weg, wenn alles Vollautomatisiert wird, Drohnen bringen die Ware, Roboter füllen die Regale auf (Alles Nachts?!) und am nächten Tag sieht alles wie immer aus. Ich möchte eine Verkäufer/in fragen können (keine App), "Bitte","Danke" "Auf Wiedersehen" sagen können....keine Konsumdrohnengesellschaft ohne Soziale Interaktion,Empathie und ständig aufs Smartphone glotzen,sich nur noch auf die Serien /das Gezocke Abends in der Bude freuend schnell wieder vom Parkplatz abdüsen. Dennoch finde ich das Projekt interessant,wenn man z.B arbeitsose Mitarbeiter einer anderen Kette z.B kostenlose Umschulungen finanziert und ihnen Jobs anbietet.
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